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Erfolgreicher Mehrkampfauftakt
in Fürth – Felix überzeugt mit drei Bestleistungen und starkem
Teamgeist
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01.03.2026
Gut vorbereitet, aber noch mitten
im Wintertraining, reiste unsere LGF Mannschaft am vergangenen
Wochenende (01.03.2026) nach Fürth in die Quelle Halle. Überraschend
groß war das Aufgebot der U16 Jungs: Gleich sechs Athleten stellten
sich dem Bayerischen Mehrkampf – und damit nicht nur der eigenen
Punktjagd, sondern auch der Teamwertung. Mit dabei: Felix Hermer,
der einen Wettkampftag voller Höhen und Tiefen, aber vor allem
voller persönlicher Fortschritte erlebte.
Hürdensprint:
Solider Auftakt mit neuer Bestzeit Zum Einstieg
standen die Hürden auf dem Programm. Die Probehürden liefen
ordentlich, auch wenn Felix beim Überqueren der Hindernisse
noch etwas in Rücklage geriet. Dieses kleine technische Problem
begleitete ihn auch in die ersten Wettkampfhürden und kostete
wertvolle Zeit. Dennoch steigerte er seine persönliche Bestleistung
um zwei Hundertstel – ein gelungener Start in den Tag. Felix
selbst bewertete den Lauf als „ok“ und möchte für die Freiluftsaison
noch besser in den Rhythmus kommen. Trainer Dieter zeigte sich
mit diesem stabilen Auftakt zufrieden.
Kugelstoßen: Von Frust zu Erleichterung
Nach einer kurzen Pause – und einer halben Semmel –
ging es weiter in den Kugelstoßring. Die Suche nach Trainer
und Kugel sorgte zunächst für etwas Unruhe, doch das Einstoßen
ließ auf gute Weiten hoffen. Dann der Schock im ersten Versuch:
Mit 8,96 m blieb Felix weit hinter seinen Erwartungen und seinen
jüngsten Trainingsleistungen zurück. Die rutschige Kugel und
der glatte Ring machten ihm zusätzlich zu schaffen. Auch der
zweite Versuch misslang – ratlose Gesichter bei Athlet, Mutter
und Trainer. Mit Trockenübungen, einer anderen Kugel und
viel gutem Zureden ging es in den dritten und letzten Versuch.
Und dann die Erlösung: 10,49 m! Zwar noch ein halber Meter unter
Bestleistung, aber nach dem schwierigen Start ein starkes Comeback.
Zudem brachte ihm dieser Stoß wertvolle Punkte und einen Platz
nach vorne. Auch Dieters anfängliches Bauchweh löste sich damit
spürbar.
Hochsprung: Ein Ausrufezeichen und pure Freude
Die spannendste Disziplin des Tages folgte im Hochsprung
– besonders, weil Felix erst vor drei Wochen das Absprungbein
gewechselt hatte. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte
sich bereits beim Einspringen, obwohl der Anlauf für die neue
Seite noch nicht exakt ausgemessen war. Zur Sicherheit stieg
er bei 1,37 m ein, deutlich unter seiner bisherigen Bestleistung
von 1,50 m. Doch von Beginn an begeisterte er mit technisch
sauberen Sprüngen und meisterte alle Höhen bis einschließlich
1,58 m im ersten Versuch. Auch die nächsten beiden Höhen übersprang
er im zweiten Anlauf. Beim ersten Versuch über 1,67 m hatte
er die Latte bereits überquert, Dieter setzte zum Jubel an –
doch ein minimaler Kontakt mit der Wade brachte die Latte zu
Fall. Mit übersprungenen 1,64 m setzte Felix dennoch ein
dickes Ausrufezeichen und behauptete seinen starken 5. Platz.
Die Freude war ihm deutlich anzusehen – ein Moment, der auch
Trainer Dieter positiv überraschte.
1000 Meter: Kampfgeist bis zur Ziellinie
Zum Abschluss standen die ungeliebten 1000 m an. Noch
einmal frische Luft schnappen, bevor es in der stickigen Halle
über fünf Runden ging. Sportwart Jürgen Grießhammer hatte die
Punkte durchgerechnet: Mit 66 Zählern Rückstand auf Rang 4 und
100 Punkten Vorsprung auf Platz 6 war die Platzierung eigentlich
abgesichert. Nach dem Startschuss übernahmen zwei Athleten
wie erwartet die Spitze. Felix lief sein Tempo, Runde für Runde
knapp unter der Vorgabe. Ab der vierten Runde machte sich das
fehlende Ausdauertraining des Winters bemerkbar – jetzt hieß
es beißen. Die mitgereisten Fans feuerten ihn lautstark an,
und in der letzten Runde mobilisierte er noch einmal alles.
Belohnung: eine neue Bestzeit von 3:14,66 Minuten unter schwierigen
Hallenbedingungen. Kurz keimte die Hoffnung auf, er könnte
noch auf Rang 4 vorrücken. Am Ende fehlten lediglich 16 Punkte.
Dennoch ist der 5. Platz in Bayern ein hervorragendes Ergebnis
– und mit drei persönlichen Bestleistungen ein rundum gelungener
Wettkampf.
Krönender Abschluss: Bayerischer Mannschaftstitel
Das Sahnehäubchen setzte schließlich die Mannschaftswertung:
Die LGF Jungs holten den Bayerischen Titel! Ein Tag voller Emotionen
– von Frustmomenten bis zu himmelhoch jauchzender Freude – fand
damit einen perfekten Abschluss.
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