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Starke Leistungen bei schwierigen Bedingungen – TG-Athlet:innen überzeugen in Naila


12.07.2025

Bei der Oberfränkischen Meisterschaft in Naila zeigten unsere jungen Leichtathlet:innen der TG Höchstädt trotz wechselhafter Wetterbedingungen beeindruckende Leistungen und sammelten zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie Podestplätze.

Amelie Drechsler (W12) startete mit großer Aufregung in den Wettkampf. Im Kugelstoßen tastete sie sich zunächst vorsichtig heran, doch bereits im zweiten Versuch gelang ihr eine neue persönliche Bestleistung. Im vierten Durchgang steigerte sie sich nochmals auf starke 5,86 m, überholte damit zwei Konkurrentinnen und sicherte sich Platz 5. Über die 75 m lief sie souverän mit der besten Vorlaufzeit von 11,05 s ins Finale. Dort musste sie sich nur einer Athletin geschlagen geben und gewann mit 11,06 s verdient die Silbermedaille. Im abschließenden Weitsprung machte der Regen die Bedingungen schwierig, dennoch sprang Amelie mit 3,58 m eine weitere persönliche Bestleistung. Den Endkampf verpasste sie nur knapp.




Magdalena Weiß (W14) begann ihren Wettkampf im Speerwurf zunächst verhalten, doch schon der zweite Versuch setzte ein Ausrufezeichen: Mit 17,61 m erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung und verbesserte sich um drei Plätze auf Rang 4. Im Kugelstoßen zeigte sie eine konstante Serie – fünf von sechs Versuchen über 6 Meter, der beste bei 6,93 m. Auch hier bedeutete das eine neue Bestleistung und erneut Platz 4. Beim Diskuswurf, erstmals mit dem 1-kg-Gerät, landeten alle sechs Versuche im Sektor. Der weiteste bei 16,68 m brachte ihr die dritte persönliche Bestleistung des Tages – ein rundum gelungener Wettkampf.




Marie-Luise Beck (W15) wagte sich mit einem verlängerten Anlauf an den Speerwurf und setzte diesen technisch sauber um. Die Belohnung: eine neue Bestmarke von 31,42 m und der Oberfränkische Meistertitel. Im Kugelstoßen lief es nicht nach Wunsch – trotz 9,42 m und Silber war Marie nicht zufrieden. Beim Diskuswurf konnte sie sich wieder steigern und mit 21,49 m eine weitere persönliche Bestleistung erzielen, was ihr erneut Silber einbrachte.


Felix Hermer (M14) musste sich zunächst gedulden, da sich der Speerwurf verzögerte. Stattdessen ging es direkt zu den 80-m-Hürden, wo er nach einem zusätzlichen Probehürdenlauf mit sauberer Technik seine Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 12,85 s verbesserte. Er hatte aber keine Zeit sich über den verdienten Oberfrankentitel zu freuen. Der schnelle Wechsel zurück zum Speerwurf gelang nicht optimal, dennoch landete sein letzter Versuch bei 29,50 m – eine solide Weite, aber nicht zur Zufriedenheit des Athleten. Im 100-m-Sprint startete Felix gut, verkrampfte jedoch ab der Hälfte und kam mit 13,31 s ins Ziel. Auch im Weitsprung haderte er mit dem Anlauf, dennoch erzielte er mit 4,63 m eine respektable Weite und gewann Silber. Einen versöhnlichen Abschluss brachte die 4x100-m-Staffel, in der Felix als Startläufer mit seinem Team die Bayerische B-Qualifikation unterbot.