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Oberfränkische Einzelmeisterschaft
in Naila am 16.07.2022
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16.07.2022
Diesmal war die TG mit 3 Athleten
in Naila am Start.
Magdalena Weiß:
Magdalena Weiß lief die 50 m erstmalig unter 9 s. In
einer tollen Bestleistung von 8,65 s erreichte sie in der W11,
dem größten Starterfeld, einen guten 11. Platz. Zweimal erreichte
sie aufgrund hervorragender Bestleistungen sogar den Endkampf.
Im Ballwurf steigerte sie ihre persönliche Bestleistung fast
9 m und belegte mit 21 m Platz 7. Noch besser lief es im Weitsprung:
3,62 m bedeuteten Platz 6 und eine Steigerung der persönlichen
Bestleistung um 56 cm. Umso bemerkenswerter, dass nur 6 cm auf
einem Medaillenrang fehlten! Magdalena steigerte ihre Bestleistungen
in allen Disziplinen.
Felix Hermer: Felix holte dreimal Silber
in der Altersklasse M11. Über 50m sicherte er sich mit einem
aktiven Zieleinlauf in einem sehr knappen Rennen den 2. Platz.
Seine Zeit von 7,88 s war nur 7 Hundertstel langsamer als die
des Siegers und 2 Hundertstel schneller als die des Drittplatzierten!
Im Weitsprung hatten alle Wettkämpfer Probleme mit dem wechselhaften
Wind. Hier ging Felix mit 4,09 m gleich beim ersten Versuch
in Führung. Leider konnte er diese Weite nicht mehr steigern
und landete auf Platz 2. Nur 1 cm hinter dem Oberfränkischen
Meister Rahn aus Weißenstadt, den er in der Woche vorher noch
besiegt hatte. Beim Ballwurf durfte er sich über eine neue Bestleistung
von glatt 40 m freuen, die ihm wieder die Silbermedaille hinter
Rahn bescherten. Zum Abschluss ging es noch auf die zwei Stadionrunden.
Felix konnte sich nicht an die Fersen des wieder führenden Rahn
heften und reihte sich im Mittelfeld ein. Mit einem tollen Schlussspurt
schob er sich von Platz 5 fast noch auf den 2. Rang vor. Mit
2:58,88 Min unterbot er seine Bestleistung um 4 s und holte
sich die Bronzemedaille.
Marie-Luise Beck: Für Marie-Luise begann
der Wettkampf mit ihrer neuen Disziplin Speerwurf. Erst das
zweite Mal startete sie in dieser Wurfdisziplin. Auch wenn sie
hier die einzige Starterin war, legte sie sich bei schwierigen
Windverhältnissen ins Zeug und steigert ihre Bestleistung um
eineinhalb Meter auf 19,76 m. Als nächstes standen 60 m Hürden
auf dem Programm. Hier verbesserte sie ihre Bestleistung um
eine halbe Sekunde und wurde in 12,55 s dritte. Sie konnte ihre
persönliche Bestleistung im Vorlauf über 75 m auf 11,32 s steigern.
Das war die viertbeste Zeit in der W12. Im Finale sprintete
sie nach 11,42 s über die Ziellinie und wurde damit 5. Der Weitsprung
entwickelte sich zunächst zu einer Zitterpartie für Trainer
Dieter. Nur einen gültigen Versuch landete sie im Vorkampf,
erreichte aber zum Glück mit 3,94 m den Endkampf. Hier lief
es nun richtig gut und sie sprang im sechsten und letzten Versuch
auf 4,28 m. Damit steigerte sie ihre Bestleistung von letzter
Woche um 16 cm; ihr fehlten nur 8 cm auf die Siegerin. Zum Abschluss
ging es in den Kugelstoßring. Hier war der Sieg heiß umkämpft.
Bis zum vierten Versuch lag Marie-Luise auf Rang 2. Doch dann
konterte sie und stieß die 3-kg-Kugel auf 6,92 m. Das bedeutete
nicht nur eine weitere Bestleistung, sondern auch die Führung.
Obwohl sie sich in den letzten beiden Versuchen nicht mehr steigern
konnte, behauptete sie den ersten Platz und durfte sich über
die zweite Goldmedaille freuen. Absolut bemerkenswert ist, dass
sie nach dieser Woche ohne Training, da sie im Schullandheim
war, in jeder Disziplin eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt
hat.
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