| Abteilungsleiter: |
Dieter Wendler Fliederstr. 4 95186
Höchstädt Tel: 09235 / 6289 Ramona
Hermer |
| Übungsstunden: |
jeweils dienstags 16.30 - 17.30 Uhr Jungen
und Mädchen von 6 bis 9 Jahren 17.30 - 19.00
Uhr Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
(donnerstags und freitags Einzeltraining nach
Vereinbarung möglich) |
| Trainingsort: |
in den Wintermonaten bzw. bei schlechtem Wetter
in der Willi-Pöhlmann-Halle in Höchstädt,
ansonsten auf dem TG-Sportplatz |
| Interesse ???? |
Meldet euch bei Dieter Wendler oder Ramona Hermer |
Angebot:- Spielerisches
Erlernen der Leichtathletik (Laufen, Springen, Werfen, Stoßen)
in ihrer vielfältigen Form
- Erlangung körperlicher
Fitness durch gezielten Aufbau in den Trainingseinheiten,
z.B. durch Laufspiele, Laufschule, Dehnübungen, Gymnastik,
Erlernen der Technik und Koordinationsübungen
-
weitere Förderung der individuellen Talente
Weitere bzw. ältere Berichte
aus unserer Abteilung Leichtathletik sind auch
unter
dem Punkt "Rückblick"
zu finden.
Erfolgreicher
Wettkampftag bei den Hallenkreismeisterschaften in Hof
Am Samstag, den 14. März 2026, waren unsere Nachwuchs-Leichtathletinnen
und -Leichtathleten bei den
Hallenkreismeisterschaften
in Hof am Start – und präsentierten sich mit vielen
starken Leistungen, persönlichen Bestleistungen und zahlreichen
Podestplätzen. Die TG Höchstädt zeigte einmal mehr, wie
viel Talent und Teamgeist in unseren jungen Sportlerinnen
und Sportlern steckt.
W13 – Amelie dominiert
ihre Altersklasse
Amelie erwischte einen
hervorragenden Tag und setzte gleich mehrere Ausrufezeichen.
• Über
35 m sprintete sie im Vorlauf in
5,74 s und konnte sich im Finale noch einmal
steigern:
5,73 s bedeuteten den
1. Platz.
• Auch im
Weitsprung
war sie nicht zu schlagen und sicherte sich mit
4,10 m ebenfalls den
Sieg.
W12 – Starke Teamleistung von Luisa, Anna
und Johanna
Mit
Luisa,
Anna und
Johanna war die
TG Höchstädt gleich dreifach vertreten. Alle drei zeigten
engagierte Leistungen in einem nicht nur großen sondern
auch bärenstarken Teilnehmerfeld.
35 m Sprint
– Vorläufe•
Luisa: 5,95 s
•
Anna: 6,60 s
•
Johanna:
6,83 s
Im
35 m Finale überzeugte
Luisa erneut und verbesserte ihre Zeit auf
5,88
s – und verkürzte damit ihren Rückstand auf die
starke Meera aus Naila von 14 auf 9 Hundertstel im Vergleich
zum Vorlauf. Das wurde mit einem starken
2. Platz
belohnt.
Hochsprung
•
Luisa: 1,25 m –
2. Platz
•
Anna: 1,10 m –
8. Platz
•
Johanna: 1,00 m –
9. Platz
Weitsprung
•
Luisa:
3,69 m –
5. Platz•
Anna:
3,02 m –
12. Platz•
Johanna:
2,81 m –
14. PlatzStaffel
• Gemeinsam mit ihrer LGF-Staffelmannschaft liefen
Amelie und Luisa außerdem auf einen
starken 2. Platz.
Anna und Luisa wurden in ein anderes Team gesetzt und erreichten
Platz 4.
W11 – Karla überzeugt in mehreren Disziplinen
Karla konnte in der W11 ebenfalls glänzen.
• Über
35 m lief sie im Vorlauf starke
6,63 s, im Finale wurden es
6,76
s, was am Ende
Platz 5 bedeutete.
• Im
Weitsprung sicherte sie sich mit
3,31 m einen tollen
3. Platz.
• Besonders spannend war der
Hochsprung:
Mit
1,10 m wurde sie
Zweite,
höhengleich mit der Siegerin – eine starke Leistung!
• In der
LGF-Staffel durfte Karla sich
zudem über den
1. Platz freuen.
M11 – Theo holt Gold im Hochsprung
Auch
Theo zeigte in Hof hervorragenden
Einsatz:
• Über
35 m sprintete er mit
6,60 s ins Finale und verbesserte sich
dort auf
6,57 s, was ihm
Platz
4 einbrachte.
• Im
Weitsprung
erzielte er mit
3,17 m einen guten
4. Platz.
• Im
Hochsprung krönte
er seinen Wettkampftag:
1,20 m bedeuteten
1. Platz und Gold!
• Mit
Staffel
der M11 erreichte zudem mit den anderen LGF-Jungs einen
3. Platz.
Medaillenbilanz der TG Höchstädt
Unsere Mannschaft durfte sich am Ende des Wettkampftages
über eine beeindruckende Ausbeute freuen:
• Bronze: 2×
• Silber: 4×
• Gold: 4×
• Finalteilnahmen: 4×
Fazit
Die TG Höchstädt zeigte
bei den Hallenkreismeisterschaften eine geschlossene Mannschaftsleistung
und viele tolle individuelle Erfolge. Alle Athletinnen und
Athleten können stolz auf ihre Leistungen sein – ebenso
wie das gesamte Trainerteam.
Herzlichen Glückwunsch
an alle Starterinnen und Starter!
Erfolgreicher Mehrkampfauftakt
in Fürth – Felix überzeugt mit drei Bestleistungen und starkem
Teamgeist
Gut vorbereitet, aber noch mitten
im Wintertraining, reiste unsere LGF Mannschaft am vergangenen
Wochenende (01.03.2026) nach Fürth in die Quelle Halle.
Überraschend groß war das Aufgebot der U16 Jungs: Gleich
sechs Athleten stellten sich dem Bayerischen Mehrkampf –
und damit nicht nur der eigenen Punktjagd, sondern auch
der Teamwertung. Mit dabei: Felix Hermer, der einen Wettkampftag
voller Höhen und Tiefen, aber vor allem voller persönlicher
Fortschritte erlebte.
Hürdensprint: Solider
Auftakt mit neuer Bestzeit
Zum Einstieg standen
die Hürden auf dem Programm. Die Probehürden liefen ordentlich,
auch wenn Felix beim Überqueren der Hindernisse noch etwas
in Rücklage geriet. Dieses kleine technische Problem begleitete
ihn auch in die ersten Wettkampfhürden und kostete wertvolle
Zeit. Dennoch steigerte er seine persönliche Bestleistung
um zwei Hundertstel – ein gelungener Start in den Tag. Felix
selbst bewertete den Lauf als „ok“ und möchte für die Freiluftsaison
noch besser in den Rhythmus kommen. Trainer Dieter zeigte
sich mit diesem stabilen Auftakt zufrieden.
Kugelstoßen: Von Frust zu Erleichterung
Nach einer kurzen Pause – und einer halben Semmel
– ging es weiter in den Kugelstoßring. Die Suche nach Trainer
und Kugel sorgte zunächst für etwas Unruhe, doch das Einstoßen
ließ auf gute Weiten hoffen. Dann der Schock im ersten Versuch:
Mit 8,96 m blieb Felix weit hinter seinen Erwartungen und
seinen jüngsten Trainingsleistungen zurück. Die rutschige
Kugel und der glatte Ring machten ihm zusätzlich zu schaffen.
Auch der zweite Versuch misslang – ratlose Gesichter bei
Athlet, Mutter und Trainer.
Mit Trockenübungen, einer
anderen Kugel und viel gutem Zureden ging es in den dritten
und letzten Versuch. Und dann die Erlösung: 10,49 m! Zwar
noch ein halber Meter unter Bestleistung, aber nach dem
schwierigen Start ein starkes Comeback. Zudem brachte ihm
dieser Stoß wertvolle Punkte und einen Platz nach vorne.
Auch Dieters anfängliches Bauchweh löste sich damit spürbar.
Hochsprung: Ein Ausrufezeichen und pure
Freude
Die spannendste Disziplin des Tages folgte
im Hochsprung – besonders, weil Felix erst vor drei Wochen
das Absprungbein gewechselt hatte. Dass dies die richtige
Entscheidung war, zeigte sich bereits beim Einspringen,
obwohl der Anlauf für die neue Seite noch nicht exakt ausgemessen
war.
Zur Sicherheit stieg er bei 1,37 m ein, deutlich
unter seiner bisherigen Bestleistung von 1,50 m. Doch von
Beginn an begeisterte er mit technisch sauberen Sprüngen
und meisterte alle Höhen bis einschließlich 1,58 m im ersten
Versuch. Auch die nächsten beiden Höhen übersprang er im
zweiten Anlauf. Beim ersten Versuch über 1,67 m hatte er
die Latte bereits überquert, Dieter setzte zum Jubel an
– doch ein minimaler Kontakt mit der Wade brachte die Latte
zu Fall.
Mit übersprungenen 1,64 m setzte Felix dennoch
ein dickes Ausrufezeichen und behauptete seinen starken
5. Platz. Die Freude war ihm deutlich anzusehen – ein Moment,
der auch Trainer Dieter positiv überraschte.
1000 Meter: Kampfgeist bis zur Ziellinie
Zum Abschluss standen die ungeliebten 1000 m an.
Noch einmal frische Luft schnappen, bevor es in der stickigen
Halle über fünf Runden ging. Sportwart Jürgen Grießhammer
hatte die Punkte durchgerechnet: Mit 66 Zählern Rückstand
auf Rang 4 und 100 Punkten Vorsprung auf Platz 6 war die
Platzierung eigentlich abgesichert.
Nach dem Startschuss
übernahmen zwei Athleten wie erwartet die Spitze. Felix
lief sein Tempo, Runde für Runde knapp unter der Vorgabe.
Ab der vierten Runde machte sich das fehlende Ausdauertraining
des Winters bemerkbar – jetzt hieß es beißen. Die mitgereisten
Fans feuerten ihn lautstark an, und in der letzten Runde
mobilisierte er noch einmal alles. Belohnung: eine neue
Bestzeit von 3:14,66 Minuten unter schwierigen Hallenbedingungen.
Kurz keimte die Hoffnung auf, er könnte noch auf Rang 4
vorrücken. Am Ende fehlten lediglich 16 Punkte. Dennoch
ist der 5. Platz in Bayern ein hervorragendes Ergebnis –
und mit drei persönlichen Bestleistungen ein rundum gelungener
Wettkampf.
Krönender Abschluss: Bayerischer Mannschaftstitel
Das Sahnehäubchen setzte schließlich die Mannschaftswertung:
Die LGF Jungs holten den Bayerischen Titel! Ein Tag voller
Emotionen – von Frustmomenten bis zu himmelhoch jauchzender
Freude – fand damit einen perfekten Abschluss.
Starker Auftritt bei der
Bayerischen Hallenmeisterschaft in München
In der Werner-von-Linde-Halle in München sammelte Felix
am vergangenen Wochenende (31.01./01.02.) wertvolle Wettkampferfahrung
bei der
Bayerischen Hallenmeisterschaft.
Mit gleich vier Qualifikationsleistungen im Gepäck trat
der Mehrkämpfer in vier Disziplinen an. Nicht Medaillen
sollten im Mittelpunkt stehen, sondern das Härten des Wettkampfniveaus
– eine wichtige Station auf seinem Weg im Mehrkampf.
Beeindruckende Steigerung über die 60 m Hürden
Der Tag begann für Felix mit den 60 m Hürden. Die
gelistete Zeit entsprach nicht seinen Erwartungen, was ihm
einen Start auf der ungeliebten Außenbahn einbrachte. Trotzdem
erwischte er einen guten Start. Sein ambitionierter Plan,
die erste Hürde flacher zu überqueren, ging jedoch knapp
daneben: ein Touchieren des Hindernisses brachte ihn aus
dem Rhythmus. Doch Felix kämpfte sich stark zurück und überquerte
die weiteren Hürden sauber. Am Ende durfte er sich über
eine
starke persönliche Bestleistung von 9,47 s
freuen – eine Verbesserung um ganze vier Zehntel!
60 m flach: Foto-Finish der besonderen Art
Kurz darauf stand er erneut in den Startblöcken
– diesmal für die 60 m „flach“. Auch hier zeigte Felix,
dass er in hervorragender Form ist: Mit
8,14 s
steigerte er seine PB erneut deutlich. Die Konkurrenz war
außergewöhnlich eng: Ein weiterer Athlet stoppte auf exakt
derselben Zeit. Selbst die Auswertung der Tausendstel brachte
keine Entscheidung – beiden wurde
8,137 s
zugewiesen. Ein kurioses und beeindruckendes Ergebnis.
Trotz der starken Leistungen war Felix selbstkritisch. Trainer
und Mutter aber zeigten sich hochzufrieden, zumal Felix
mitten im Wintertraining steckt. In Höchstädt sind Spikes
sowie volle Wettkampfdistanzen aktuell nicht trainierbar
– umso bemerkenswerter sind seine Resultate.
Kugelstoßen mit neuem Schuhwerk und starkem Finale
Ein Spaziergang und ein motivierender Anruf der
großen Schwester aus Amerika sorgten für frischen Kopf vor
der dritten Disziplin: dem Kugelstoßen. Beim Einstoßen testete
Felix neue Wurfschuhe – ein spontaner Kauf am Wettkampfmorgen.
Die Schuhe überzeugten, also durften sie gleich im Wettkampf
ran.
Der Einstieg war holprig: Erster Versuch ungültig,
zweiter verhaltene 9,56 m. Auch die darauffolgenden Stöße
knapp unter 10 m entsprachen nicht seinen eigenen Ansprüchen.
Doch Felix blieb fokussiert – und wurde belohnt:
10,56 m, nur 4 cm hinter Platz 5. Im letzten Versuch
legte er nochmals nach und erreichte
10,62 m,
womit er sich auf
Platz 5 in Bayern schob
– in einer Disziplin, die eigentlich nicht zu seinen Favoriten
gehört. Ein starkes Ausrufezeichen.
Weitsprung: Spannung bis zum letzten Versuch
Nach Pizza, Regeneration und einer ordentlichen
Portion Schlaf folgte am zweiten Wettkampftag Felix’ Lieblingsdisziplin:
der Weitsprung. Mit 4,87 m im ersten Versuch startete er
solide. Auch das restliche Feld tat sich schwer – nur wenige
verbuchten frühe gültige Sprünge. Dann der Befreiungsschlag:
5,19
m im zweiten Versuch, gleichbedeutend mit der kurzzeitigen
Führung. Die starke bayerische Konkurrenz konterte zwar,
doch Felix blieb dran und steigerte sich auf
5,23
m, womit er als Sechster souverän in den Endkampf
einzog. Ein Resultat, das bei Platz 11 der Meldeliste keineswegs
selbstverständlich war.
Anlaufprobleme und sogar ein
Sprung mit dem falschen Bein verhinderten eine weitere Verbesserung.
Wie eng es in diesem Leistungsbereich zugeht, zeigte das
Endergebnis: Felix landete mit Platz 7 knapp hinter einem
Konkurrenten mit 5,26 m – bei minimalen Abständen von nur
wenigen Zentimetern.
Fazit
Mit zwei persönlichen
Bestleistungen, einem Top 5 Platz im Kugelstoßen und einem
starken siebten Platz im Weitsprung kann Felix auf ein äußerst
erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Neben wertvollen
Wettkampferfahrungen und toller Atmosphäre nimmt er vor
allem eines mit: die Gewissheit, dass sein Weg im Mehrkampf
absolut in die richtige Richtung führt.
Wir dürfen gespannt
sein, wie sich sein angekündigter Wechsel des Absprungfußes
sowohl Weitsprung als auch im Hochsprung entwickeln wird
– Potenzial ist definitiv reichlich vorhanden.
Starker Auftritt der Höchstädter
Athleten bei der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft
Bei der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft in der Quelle
Halle in Fürth gingen mit Amelie, Marie und Felix drei Athleten
der TG Höchstädt an den Start – und alle drei zeigten überzeugende
Leistungen.
Felix mit großem Leistungssprung
im Kugelstoßen
Den Auftakt machte Felix in der
M15 beim Kugelstoßen. Sein erster Versuch landete mit 9,20 m
knapp an seiner bisherigen Bestleistung, auch wenn ihm noch
das letzte „Feuer“ in der Bewegung fehlte. Der zweite Stoß
war technisch nicht ganz sauber, brachte aber dennoch eine
leichte Steigerung auf 9,28 m. Diese Weite reichte für Rang
6 und damit den Einzug in den Endkampf.
Dort folgte
die klare Ansage: „Kopf aus und einen mit Dampf raus!“ –
und Felix setzte sie beeindruckend um. Im vierten Versuch
traf er die Kugel perfekt und wuchtete sie auf starke 10,96 m.
Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung um fast
eineinhalb Meter und schob sich auf den dritten Platz vor.
Auch wenn keine weitere Steigerung mehr gelang, durfte er
sich am Ende über einen hervorragenden 3. Platz freuen.
Neue Bestleistung im Hochsprung
Direkt im Anschluss wechselte Felix zum Hochsprung.
Trotz fehlender Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen
gelang ihm das Einspringen gut. Die Einstiegshöhe von 1,40 m
meisterte er im zweiten Versuch, ebenso die nächste Höhe.
Anschließend wurde eine neue Bestleistung aufgelegt. Die
ersten beiden Versuche waren vielversprechend, doch dem
Absprung fehlte noch an Kraft. Im dritten Anlauf passte
dann alles: sauberer Absprung, hochgedrückte Hüfte – und
eine neue persönliche Bestleistung. Auch die Versuche über
1,55 m sahen technisch gut aus, doch diese Höhe war an diesem
Tag noch zu hoch. Felix, Dieter und Ramona zeigten sich
sehr zufrieden mit diesem gelungenen Wettkampf.
Marie mit kämpferischer Leistung in der
U18
Marie startete im Kugelstoßen der U18 als
jüngerer Jahrgang. Da Dieter noch beim Hochsprung betreuen
musste, absolvierte sie ihren ersten Versuch allein. Dabei
gelang es ihr nicht, den gesamten Ring auszunutzen, und
sie kam auf 7,81 m – eine Weite, mit der sie selbst nicht
zufrieden war. Die große Lautstärke in der Halle verunsicherte
viele Athletinnen zusätzlich. So brachte auch der zweite
Versuch keine Verbesserung. Für den dritten Stoß nahm sich
Marie fest vor: „Ich mach einfach mal, dann sehen wir schon,
was draus wird.“ Diese Einstellung zahlte sich aus. Sie
fand wieder zu mehr Ruhe und erzielte mit 9,10 m eine solide
Weite. Für den Endkampf der besten Acht fehlten am Ende
nur wenige Zentimeter, sodass sie den Wettbewerb auf Platz
9 abschloss. Für den ersten Start im Doppeljahrgang der
U18 ein tolles Ergebnis.
Amelie mit
solidem Saisonauftakt in der U14
Amelie ging
im Rahmenwettbewerb der U14 im Kugelstoßen an den Start.
Die gemeinsame Durchführung mit den Mädchen der U16 führte
zu langen Wartezeiten, was die Nervosität zusätzlich steigerte.
Dennoch zeigte sie eine stabile Leistung: 5,60 m im ersten
Versuch und eine leichte Steigerung auf 5,72 m im zweiten
– nahe an ihrer persönlichen Bestleistung. Die vielen Zuschauer
und die laute Musik erschwerten die Konzentration, da Ansagen
teilweise kaum zu hören waren. Am Ende belegte Amelie einen
guten 9. Platz von 14 Teilnehmerinnen – ein sehr gelungener
Auftakt in die neue Saison.
Bezirkevergleich in Hösbach:
Felix überzeugt mit Vielseitigkeit und Teamgeist
Am 21.09.2025 fand im unterfränkischen Hösbach der diesjährige
Bezirkevergleich statt – ein wichtiger Wettkampf, bei dem
die besten Athletinnen und Athleten der bayerischen Bezirke
gegeneinander antreten. Felix wurde für die Disziplinen
Hochsprung, Diskuswurf und die Staffel nominiert und zeigte
dabei großen Einsatz und Flexibilität.
Starker
Auftakt in der StaffelGleich zu Beginn startete
Felix als Startläufer in der Staffel und lieferte eine überzeugende
Vorstellung ab. Leider lief beim Wechsel auf den zweiten
Läufer nicht alles nach Plan: Der zweite Läufer startete
zu früh, sodass Felix den Staffelstab nur mit Mühe übergeben
konnte. Trotz dieses unglücklichen Wechsels kämpfte das
oberfränkische Team weiter, brachte den Stab sicher ins
Ziel und holte die ersten 4 Punkte für die Mannschaft. Der
Teamgeist stand dabei klar im Vordergrund.
Neue Bestleistung im HochsprungOhne
große Pause ging es für Felix direkt zum Hochsprung. Erst
am Freitag war er kurzfristig vom Weitsprung auf den Hochsprung
umgestellt worden. Trotz des hektischen Einspringens fand
Felix schnell in den Wettkampf und steigerte sogar seine
persönliche Bestleistung auf 1,45 m. Bei der nächsten Höhe
fehlte nur der richtige Abstand zur Latte – Höhe und Ablauf
hätten für 1,50 m gereicht. Für diese starke Leistung gab
es 5 weitere Punkte für das Team.
Wichtige
Punkte im DiskuswurfKaum war der Hochsprung
beendet, musste Felix schon zum Diskuswurf eilen – einer
Disziplin, die nicht zu seinen Favoriten zählt. Nach einem
ungültigen ersten Versuch gelang ihm im zweiten Wurf eine
Weite von 20,73 m, die der Mannschaft weitere 4 Punkte sicherte.
Team-Ergebnis und AusblickAm Ende
belegten die Jungs aus Oberfranken den fünften Platz. In
der Gesamtwertung mit den Mädchen erreichte das Team Rang
sechs. Trotz kleiner Rückschläge können Felix und seine
Mannschaft stolz auf ihre Leistungen und ihren Zusammenhalt
sein. Mit viel Motivation und Teamgeist blicken sie zuversichtlich
auf die kommenden Wettkämpfe.
Geschwister-Power bei der
Bayerischen Meisterschaft in Ingolstadt
Ein besonderes Wochenende erlebten die beiden Höchstädter
Nachwuchsathleten Alicia und Felix Hermer bei der Bayerischen
Meisterschaft in Ingolstadt: Zum ersten Mal standen die
Geschwister gemeinsam bei einem bayerischen Titelkampf am
Start – und zeigten eindrucksvoll, dass mit ihnen auch auf
Landesebene zu rechnen ist.
Lissy verabschiedet
sich mit starkem Siebenkampf in die USA
Für
Alicia „Lissy“ Hermer war es ein emotionaler Wettkampf:
Der Siebenkampf in Ingolstadt war ihr letzter sportlicher
Auftritt vor ihrem Auslandsjahr in den USA. Den Auftakt
machte sie mit einem soliden Lauf über die 100m-Hürden in
15,55 Sekunden – Platz 5 nach der ersten Disziplin. Im anschließenden
Hochsprung, der bei Regen stattfand, blieb sie mit 1,48m
etwas unter ihren Erwartungen. Doch im Kugelstoßen zeigte
sich das zusätzliche Wurftraining bezahlt: Mit 12,01m knackte
sie erstmals die Schallmauer von 12m und stellte eine neue
persönliche Bestleistung auf.
Der Zeitplan geriet
durch Regenpausen ins Wanken, sodass der 200m-Lauf erst
nach 20 Uhr unter Flutlicht stattfand. Mit 27,81s sammelte
Lissy weitere wertvolle Punkte und übernachtete auf Rang
4. Der zweite Wettkampftag begann mit einem starken Speerwurf:
35,51m im ersten Versuch, später sogar 35,71m – die meisten
Punkte aller Teilnehmerinnen in dieser Disziplin. Im Weitsprung
hielt sie mit 4,90m ihren dritten Platz. Der abschließende
800m-Lauf, eine ihrer starken Disziplinen, wurde zur mentalen
Herausforderung. Sie durfte der Athletin aus Buchloe nicht
zu viel Vorsprung lassen, um ihren 3. Platz zu verteidigen.
Trotz großem Kampf reichten die Kräfte am Ende nicht ganz
und sie musste die Konkurrentin ziehen lassen. Mit 4376
Punkten belegte Lissy einen hervorragenden vierten Platz
– ein würdiger Abschluss vor ihrem großen Abenteuer in den
USA.
Felix holt Bronze im Stabhochsprung und
glänzt über die HürdenFür Felix Hermer
standen die Einzelmeisterschaften auf dem Programm. Den
Auftakt machte er mit der LGF-Staffel – bei strömendem Regen.
Als Startläufer brachte er sein Team gut ins Rennen, doch
beim letzten Wechsel hakte es, sodass am Ende Platz 7 zu
Buche stand.
Direkt im Anschluss ging es für Felix
zum Stabhochsprung. Die Bedingungen waren alles andere als
ideal: Regen, rutschiger Stab, nasse Kleidung. So gestaltete
sich bereits das Einspringen zu einer Wasserschlacht. Doch
Felix meisterte die ersten drei Höhen jeweils im ersten
Versuch. Für die 2,75m benötigte er drei Anläufe – und schaffte
sie! Persönliche Bestleistung, Bayerisches Bronze und ein
Sixpack Limo waren der verdiente Lohn.
Am Sonntag
standen die 80m-Hürden auf dem Plan. Nach seiner starken
Leistung in Naila waren vor allem seine eigenen Erwartungen
hoch. Doch die Wetterbedingungen waren keine guten Vorzeichen.
Im Vorlauf traf er nicht nur auf seinen LGF-Kollegen Fabian
sondern auch auf starke Konkurrenz. Doch er qualifizierte
sich überraschend mit neuer Bestzeit für das Finale. Auch
dort waren die ersten beiden Hürden – wie gewohnt – technisch
nicht ganz sauber. Dann kam er jedoch „in den Tritt“, steigerte
sich nochmals auf 12,72s und belegte einen sensationellen
fünften Platz. Eine Megaleistung!
Fazit: Höchstädter Talente überzeugen auf
Landesebene
Die Bayerische Meisterschaft in
Ingolstadt war für Alicia und Felix Hermer ein voller Erfolg.
Mit persönlichen Bestleistungen, Medaillen und starken Platzierungen
zeigten die beiden, dass die TG Höchstädt auch auf bayerischer
Ebene bestens vertreten ist. Wir wünschen Lissy alles Gute
für ihr Auslandsjahr und freuen uns auf weitere starke Auftritte
von Felix!
Starke Leistungen bei schwierigen
Bedingungen – TG-Athlet:innen überzeugen in Naila
Bei der Oberfränkischen Meisterschaft in Naila
zeigten unsere jungen Leichtathlet:innen der TG Höchstädt
trotz wechselhafter Wetterbedingungen beeindruckende Leistungen
und sammelten zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie
Podestplätze.
Amelie Drechsler (W12)
startete mit großer Aufregung in den Wettkampf. Im
Kugelstoßen tastete sie sich zunächst vorsichtig
heran, doch bereits im zweiten Versuch gelang ihr eine neue
persönliche Bestleistung. Im vierten Durchgang steigerte
sie sich nochmals auf starke
5,86 m, überholte
damit zwei Konkurrentinnen und sicherte sich
Platz
5. Über die
75 m lief sie souverän
mit der besten Vorlaufzeit von
11,05 s
ins Finale. Dort musste sie sich nur einer Athletin geschlagen
geben und gewann mit
11,06 s verdient die
Silbermedaille. Im abschließenden
Weitsprung machte der Regen die Bedingungen
schwierig, dennoch sprang Amelie mit
3,58 m
eine weitere persönliche Bestleistung. Den Endkampf verpasste
sie nur knapp.
Magdalena Weiß (W14) begann ihren
Wettkampf im
Speerwurf zunächst verhalten,
doch schon der zweite Versuch setzte ein Ausrufezeichen:
Mit
17,61 m erzielte sie eine neue persönliche
Bestleistung und verbesserte sich um drei Plätze auf
Rang 4. Im
Kugelstoßen
zeigte sie eine konstante Serie – fünf von sechs Versuchen
über 6 Meter, der beste bei
6,93 m. Auch
hier bedeutete das eine neue Bestleistung und erneut
Platz 4. Beim
Diskuswurf,
erstmals mit dem 1-kg-Gerät, landeten alle sechs Versuche
im Sektor. Der weiteste bei
16,68 m brachte
ihr die dritte persönliche Bestleistung des Tages – ein
rundum gelungener Wettkampf.
Marie-Luise Beck (W15) wagte sich
mit einem verlängerten Anlauf an den
Speerwurf
und setzte diesen technisch sauber um. Die Belohnung: eine
neue Bestmarke von
31,42 m und der
Oberfränkische Meistertitel. Im
Kugelstoßen lief es nicht nach Wunsch – trotz
9,42 m und
Silber war
Marie nicht zufrieden. Beim
Diskuswurf
konnte sie sich wieder steigern und mit
21,49 m
eine weitere persönliche Bestleistung erzielen, was ihr
erneut
Silber einbrachte.
Felix Hermer (M14) musste sich zunächst
gedulden, da sich der Speerwurf verzögerte. Stattdessen
ging es direkt zu den
80-m-Hürden, wo er
nach einem zusätzlichen Probehürdenlauf mit sauberer Technik
seine Bestzeit um eine halbe Sekunde auf
12,85 s
verbesserte. Er hatte aber keine Zeit sich über
den verdienten
Oberfrankentitel zu freuen.
Der schnelle Wechsel zurück zum
Speerwurf
gelang nicht optimal, dennoch landete sein letzter Versuch
bei
29,50 m – eine solide Weite, aber nicht
zur Zufriedenheit des Athleten. Im
100-m-Sprint
startete Felix gut, verkrampfte jedoch ab der Hälfte und
kam mit
13,31 s ins Ziel. Auch im
Weitsprung haderte er mit dem Anlauf, dennoch
erzielte er mit
4,63 m eine respektable
Weite und gewann
Silber. Einen versöhnlichen
Abschluss brachte die
4x100-m-Staffel,
in der Felix als Startläufer mit seinem Team die
Bayerische B-Qualifikation unterbot.
Eintrag ins Goldene Buch
der Gemeinde Höchstädt für Alicia Hermer
Alicia Hermer durfte sich aufgrund ihrer jahrelangen
herausragenden Leistungen sowohl auf regionaler als auch
nationaler Ebene am Mittwoch, den 11.Juni 2025 ins Goldene
Buch der Gemeinde Höchstädt eintragen.
Wir gratulieren
sehr herzlich und freuen uns sehr für unsere Alicia!!
Gelungener Auftritt mit
Höhen und Tiefen – LGF-Team kämpft sich auf Platz 5 beim
Bayercup in Donauwörth Beim jüngsten Leichtathletik-Mannschaftswettkampf
zeigte das Team der LG Fichtelgebirge (LGF) in der Altersklasse
U16 großen Einsatz – auch wenn nicht alles wie geplant lief.
Felix wurde für die Disziplinen
Speerwurf, Weitsprung und 4x100m nominiert und
musste dabei ein eng getaktetes Programm absolvieren.
Schon im Vorfeld war klar, dass es zeitlich sehr knapp
werden würde. Sportwart Jürgen Grießhammer gab daher vor,
im
Speerwurf nur zwei der vier möglichen
Versuche zu absolvieren, um rechtzeitig zum Weitsprung zu
kommen. Dennoch wollte Felix seine zuletzt starke Form unter
Beweis stellen und wieder über die 30-Meter-Marke werfen.
Doch die Eile machte sich in der Technik bemerkbar. Der
erste Wurf landete bei soliden 26,89 m, der zweite – mit
etwas besserem Armzug – bei 27,61 m. Kein Wurf zur persönlichen
Zufriedenheit, aber wertvolle Punkte für das Team.
Direkt im Anschluss ging es ohne Pause zum
Weitsprung.
Der Kopf war noch beim Speerwurf, die Konzentration fehlte
– das merkte man bereits beim Anlauf: zwei missglückte Probesprünge.
Der erste Wettkampfsprung war ein Sicherheitssprung, eine
Fußlänge vor dem Brett abgesprungen. Das Resultat: 4,66 m.
Noch bevor die Weite bekanntgegeben wurde, war Felix enttäuscht
– die angepeilte 5-Meter-Marke deutlich verpasst. Auch die
weiteren Sprünge pendelten sich im gleichen Bereich ein.
Es war schwer, sich aus dem mentalen Tief zu befreien. Doch
nach viel Zuspruch von Trainer und Mutter mobilisierte er
im letzten Versuch nochmals alle Kräfte – und schaffte mit
4,85 m eine kleine Steigerung. Die Enttäuschung blieb, aber
die 2 Punkte waren gesichert.
Nach einer längeren
Verschnaufpause und lautstarkem Anfeuern der LGF-Teamkameraden
stand zum Abschluss die
Staffel auf dem
Programm. Die Mannschaft war komplett aufgestellt, denn
außer den vier eingesetzten Athleten war niemand mehr mitgereist
– Ausfälle durfte es also keine geben. Felix startete als
Erster und brachte das Staffelholz nach einem starken Start
sicher zur Wechselzone. Auch die weiteren Wechsel klappten
reibungslos, und so lief das LGF-Quartett mit deutlichem
Vorsprung als Erste ihres Laufs ins Ziel. Die Zeit: vielversprechend.
Nun hieß es Bangen beim zweiten Lauf, in dem die Favoriten
der LG Sempt erwartungsgemäß eine starke Zeit vorlegten.
Doch keine weitere Staffel war schneller als die LGF – ein
verdienter 6-Punkte-Erfolg für das Team. In der Endabrechnung
kletterte die Mannschaft so vom letzten auf den
5. Platz – ein starkes Ergebnis, insbesondere vor
dem Hintergrund, dass drei der vier Athleten dem jüngeren
U16-Jahrgang angehören und einer sogar aus der U14 hochstarten
musste.
Fazit: Ein Wettkampftag mit vielen Herausforderungen,
kleinen Rückschlägen, aber auch tollen Teamergebnissen.
Die Jungs der LGF haben Moral gezeigt – und sich dafür belohnt.
Marie mit starkem Auftritt
bei ihrer ersten Bayerischen Meisterschaft
Für Marie (W15) war es eine Premiere auf großer Bühne:
Zum ersten Mal startete sie bei der Bayerischen Mehrkampfmeisterschaft
– und das bei sehr wechselhaften Wetterbedingungen. Der
Einstieg in den Wettkampf verlief zunächst holprig: Beim
Einwerfen des
Diskus wollte kein Versuch
gelingen, alle landeten außerhalb des Sektors. Doch Marie
ließ sich davon nicht beirren. Im Wettkampf selbst zeigte
sie Nervenstärke und lieferte alle Versuche gültig ab –
mit
21,39 m sogar eine neue persönliche
Bestleistung! Ihre eigenen Erwartungen konnte sie damit
voll erfüllen.
Weiter ging es zu den
80 m Hürden.
Nach einem gelungenen Aufwärmprogramm und sicheren Probehürden
brachte Marie einen soliden Lauf auf die Bahn, der ihr wichtige
Punkte im Mehrkampf einbrachte.
Auch im
Weitsprung
konnte sie ihre Leistung abrufen: Bei andauerndem Regen
verbesserte sie sich von Versuch zu Versuch und kam auf
sehr gute
4,42 m – nur wenige Zentimeter
unter ihrer bisherigen Bestweite. Eine starke Vorstellung
unter schwierigen Bedingungen!
Im
100 m Sprint zeigte Marie dann,
was in ihr steckt: Mit ihrer gewohnt hohen Beinfrequenz
absolvierte sie einen sauberen, kraftvollen Lauf – ebenfalls
ein solider Beitrag zum Gesamtergebnis.
Den Abschluss
bildete der
Kugelstoß, der zunächst für
viel Spannung sorgte: Das Einstoßen verlief vielversprechend,
doch der erste Versuch im Wettkampf wurde als ungültig gewertet.
Ratlosigkeit bei Trainer Dieter – erst die Videoanalyse
brachte Klarheit: Marie war beim Abstoß neben den Balken
geraten. Der zweite Versuch – erneut ungültig. Jetzt hieß
es: volle Konzentration auf den Dritten. Und der saß! Mit
9,97 m erzielte sie zwar nicht ihre persönliche
Bestleistung, konnte sich aber über einen gültigen und starken
Versuch freuen. Die Erleichterung war groß – bei Athletin
und Trainer gleichermaßen. Im starken Teilnehmerfeld reichte
die Weite für einen hervorragenden
4. Platz
in der Einzelwertung dieser Disziplin und Marie machte damit
noch zwei Plätze in der Gesamtwertung gut.
Insgesamt war der erste Start auf bayerischer Ebene
für Marie eine wertvolle Erfahrung. Trotz der neuen Umgebung
und der anspruchsvollen Bedingungen zeigte sie durchweg
gute Leistungen und krönte ihren Auftritt mit einer neuen
persönlichen Bestleistung im Diskus. Eine tolle Premiere
mit viel Potenzial für die Zukunft!
Felix Hermer überzeugt bei
seiner ersten Bayerischen Meisterschaft mit starken Leistungen
Einen gelungenen Einstand auf großer Bühne feierte Felix
Hermer von der TG Höchstädt bei seiner ersten Teilnahme
an den Bayerischen Meisterschaften der Leichtathletik in
der Altersklasse M14. Beim Blockwettkampf Sprint/Sprung
überzeugte der Nachwuchsathlet mit einer ganzen Serie persönlicher
Bestleistungen und einem starken fünften Platz in der Endabrechnung.
Auftakt nach Maß über 100 Meter
Gleich zu Beginn des Wettkampfs zeigte Felix, dass er in
Topform angereist war. Ausgerechnet über 100 Meter – eigentlich
eine seiner schwächeren Disziplinen – gelang ihm ein Traumstart:
Mit 13,25 Sekunden unterbot er seine bisherige Bestleistung
deutlich und legte damit den Grundstein für einen erfolgreichen
Tag. Zwischenstand nach der ersten Disziplin: Platz 6 –
ein gelungener Auftakt.
Nervenkitzel beim Weitsprung
Mit gemischten Gefühlen ging es weiter zum Weitsprung. Nach
zwei ungültigen Versuchen beim letzten Wettkampf war die
Nervosität bei Felix und Trainer Dieter groß. Auch beim
Einspringen passte der Anlauf zunächst überhaupt nicht.
Für zusätzliche Unruhe sorgte dann noch die kurzfristige
Nachricht, dass auf einer anderen Anlage gesprungen werden
sollte – was bedeutete, den Anlauf neu einstellen zu müssen.
Doch zum Glück durfte die Gruppe auf der bekannten Anlage
bleiben. Felix zeigte Nervenstärke: Der erste Sprung war
gültig und mit 4,86 Metern solide. Der Anlauf wurde anschließend
verkürzt – eine goldrichtige Entscheidung. Im zweiten Versuch
landete er bei starken 5,13 Metern, nur knapp unter seiner
Bestweite. Diese Weite bedeutete zugleich Rang 3 in der
Disziplinwertung und den Sprung auf Platz 4 im Gesamtklassement.
Hürdenlauf mit neuer Bestzeit
Nach kurzer Pause ging es weiter zum 80-Meter-Hürdensprint.
Schon beim Probelauf zeigte Felix gute Technik – und im
Rennen selbst konnte er sich nochmals steigern. Zwei Zehntel
schneller als je zuvor bedeutete die zweite neue persönliche
Bestzeit des Tages. Platz 4 wurde souverän verteidigt –
und nicht nur an der Wettkampfstätte war die Freude groß:
Auch zuhause fieberten zahlreiche Unterstützer mit und gratulierten
via Handy zu den tollen Leistungen. Nach so einer Leistung
hatte er sich sein Stück Kuchen mehr als verdient!
Speerwurf als Highlight des Tages
Weiter ging es zum Speerwurf – laut Trainer Dieter im Vorfeld
eine Wundertüte. Nach dem Aufwärmen auf dem Nebenplatz herrschte
kurz Verwirrung, auf welcher Anlage geworfen werden sollte.
Trotz etwas hektischem Einwerfen war der erste Versuch mit
über 26 Metern ordentlich. Dieter gab gezielte Technikhinweise
– und Felix setzte sie perfekt um. Im zweiten Versuch flog
der Speer auf hervorragende 31,89 Meter – persönliche Bestleistung!
Trainer und Athlet zeigten sich gleichermaßen begeistert
von diesem "blitzsauberen Wurf", wie Dieter es nannte. Kein
Zweifel: Der Speerwurf wurde zur Paradedisziplin des Tages.
Finale beim Hochsprung: Spannender Kampf
um Zentimeter
Zum Abschluss wartete der Hochsprung
– und ein letzter spannender Kampf um die Platzierungen.
Felix rechnete sich gute Chancen aus, Platz 4 noch zu erreichen.
Seine persönliche Bestleistung lag 4 Zentimeter über der
des Konkurrenten und um vorbeizuziehen müsste er 8 cm höher
springen. Nach technisch guten Einsprüngen stieg er bei
1,28 Meter in den Wettkampf ein. Alle Höhen bis einschließlich
1,43 Meter meisterte er souverän im ersten Versuch. Bei
1,46 Meter fehlte nach dem langen Wettkampftag dann das
letzte Quäntchen Kraft – der dritte Versuch war hauchdünn,
die Latte fiel erst ganz spät. Dennoch: eine tolle Leistung
zum Abschluss eines langen Tages.
Starke
Premiere mit Gesamtplatz 5
Mit einem hervorragenden
fünften Platz bei seiner ersten Bayerischen und einer Verbesserung
seiner Gesamtpunktzahl im Block Sprint/Sprung um satte 110
Zähler war Felix mehr als zufrieden. Trainer Dieter lobte
insbesondere die Disziplin Speerwurf, in der Felix "alle
Vorgaben perfekt umgesetzt" habe. Besonders erfreulich:
Es war einer der ersten Wettkämpfe seit einem Jahr, den
Felix komplett schmerzfrei bestreiten konnte. Er konnte
eindrucksvoll beweisen, dass mit ihm auch auf höherem Niveau
zu rechnen ist.
Ein unvergesslicher Wettkampftag:
Unsere jungen Athleten glänzen beim 28. Schülerhallensportfest
in WeißenstadtWeißstadt, 16.03.2025 - Was
für ein Tag! Beim Schülerhallensportfest in Weißenstadt
lieferten unsere jungen Sportlerinnen und Sportler der TG
Höchstädt hervorragende Leistungen ab und begeisterten mit
Kampfgeist, Teamspirit und beeindruckender Athletik. In
den Disziplinen Dreikampf, Rundenlauf und Hochsprung zeigten
sie ihr ganzes Können und sicherten sich zahlreiche Podestplätze.
Dreikampf: Der Dreikampf – eine Herausforderung
aus 35 m Sprint, Weitsprung und Medizinballstoß – verlangte
unseren Athletinnen und Athleten alles ab. Doch sie meisterten
ihn mit Bravour! Magdalena Kaiser (W08) glänzte mit 763
Punkten und holte sich verdient den ersten Platz. Emilia
Eckelt (W08) zeigte großen Einsatz und erkämpfte sich mit
553 Punkten den dritten Platz. Wladi Salesski (M08) gab
ebenfalls alles und erreichte mit 543 Punkten einen respektablen
vierten Platz.
In der Altersklasse W10 bewies Karla
Hermer ihre Stärke und belegte mit 818 Punkten den dritten
Platz. Auch Anna Schöffel (W11) kämpfte sich mit derselben
Punktzahl auf Rang drei. Ein tolles Ergebnis erzielte auch
Johanna Eckelt (W11), die mit 796 Punkten knapp am Podium
vorbeischrammte und auf Platz vier landete. Felina Leupold
(W11) zeigte eine starke Leistung mit 849 Punkten und sicherte
sich souverän den zweiten Platz. Diana Salesski (W11) war
zum auch zum ersten Mal dabei, und sicherte sich einen souveränen
sechsten Platz mit 508 Punkten.
Samuel Rothemund
(M11) erreichte mit 731 Punkten den neunten Platz. Besonders
herausragend war die Leistung von Amelie Drechsler (W12),
die mit unglaublichen 987 Punkten das Teilnehmerfeld dominierte
und sich den ersten Platz sicherte – ein beeindruckendes
Debüt für die TG Höchstädt!
Rundenlauf:
Hier war Ausdauer und Tempo gefragt – und unsere
Athletinnen und Athleten lieferten! Karla Hermer (W10) ließ
der Konkurrenz keine Chance und stürmte mit einer sensationellen
Zeit von 2:28 min zum Sieg. Auch Amelie Drechsler (W12)
bewies, dass sie zur Spitze gehört, und sicherte sich mit
2:31 min ebenfalls Platz eins. Magdalena Kaiser (W08) gab
alles und wurde mit einer großartigen Zeit von 2:35 min
Zweite. Ein echtes Highlight war das Rennen von Theo Zinßer
(M10), der sich mit 2:22 min - unser TG-Schnellester - einen
hervorragenden zweiten Platz erkämpfte.
Emilia Eckelt
(W08) zeigte ebenfalls Kampfgeist und holte mit einer Zeit
von 2:48 min den dritten Platz. Auch Wladi Salesski (M08)
rannte mit 2:39 min auf Platz drei. Anna Schöffel (W11)
sicherte sich mit 2:36 min den zweiten Platz in ihrer Altersklasse.
Samuel Rothemund (M11) gab trotz harter Konkurrenz nicht
auf und kam mit einer Zeit von 2:51 min auf den neunten
Platz.
Hochsprung: Im Hochsprung
zeigten unsere jungen Athleten, dass sie in ihrer Altersgruppe
die Besten sind! Anna Schöffel (W11) bewies Nervenstärke
und übersprang starke 1,00 m – der verdiente erste Platz!
Auch Theo Zinßer (M10) übertraf alle Erwartungen und setzte
mit 1,05 m ein echtes Ausrufezeichen, das ihm den Sieg einbrachte.
Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten! Ihr habt
alles gegeben, gekämpft, gejubelt und euch gegenseitig bei
den Rundenläufen angefeuert – das ist wahre Sportlermentalität!
Ein riesiges Dankeschön geht an die Trainer und Betreuer,
die unsere jungen Talente perfekt vorbereitet haben. Wir
freuen uns schon auf die nächsten spannenden Wettkämpfe!