Leichtathletik

Abteilungsleiter: Dieter Wendler
Fliederstr. 4
95186 Höchstädt
Tel: 09235 / 6289
Ramona Hermer
Übungsstunden: jeweils dienstags
16.30 - 17.30 Uhr Jungen und Mädchen von 6 bis 9 Jahren
17.30 - 19.00 Uhr Jungen und Mädchen ab 10 Jahren
(donnerstags und freitags Einzeltraining nach Vereinbarung möglich)
Trainingsort: in den Wintermonaten bzw. bei schlechtem Wetter in der Willi-Pöhlmann-Halle in Höchstädt, ansonsten auf dem TG-Sportplatz
Interesse ???? Meldet euch bei Dieter Wendler oder Ramona Hermer





Angebot:
- Spielerisches Erlernen der Leichtathletik (Laufen, Springen, Werfen, Stoßen) in ihrer vielfältigen Form
- Erlangung körperlicher Fitness durch gezielten Aufbau in den Trainingseinheiten, z.B. durch Laufspiele, Laufschule, Dehnübungen, Gymnastik, Erlernen der Technik und Koordinationsübungen
- weitere Förderung der individuellen Talente



Weitere bzw. ältere Berichte aus unserer Abteilung Leichtathletik sind auch
unter dem Punkt "Rückblick" zu finden.


Erfolgreicher Wettkampftag bei den Hallenkreismeisterschaften in Hof

Am Samstag, den 14. März 2026, waren unsere Nachwuchs-Leichtathletinnen und -Leichtathleten bei den Hallenkreismeisterschaften in Hof am Start – und präsentierten sich mit vielen starken Leistungen, persönlichen Bestleistungen und zahlreichen Podestplätzen. Die TG Höchstädt zeigte einmal mehr, wie viel Talent und Teamgeist in unseren jungen Sportlerinnen und Sportlern steckt.


W13 – Amelie dominiert ihre Altersklasse

Amelie
erwischte einen hervorragenden Tag und setzte gleich mehrere Ausrufezeichen.
• Über 35 m sprintete sie im Vorlauf in 5,74 s und konnte sich im Finale noch einmal steigern: 5,73 s bedeuteten den 1. Platz.
• Auch im Weitsprung war sie nicht zu schlagen und sicherte sich mit 4,10 m ebenfalls den Sieg.




W12 – Starke Teamleistung von Luisa, Anna und Johanna

Mit Luisa, Anna und Johanna war die TG Höchstädt gleich dreifach vertreten. Alle drei zeigten engagierte Leistungen in einem nicht nur großen sondern auch bärenstarken Teilnehmerfeld.

35 m Sprint – Vorläufe
Luisa: 5,95 s
Anna: 6,60 s
Johanna: 6,83 s

Im 35 m Finale überzeugte Luisa erneut und verbesserte ihre Zeit auf 5,88 s – und verkürzte damit ihren Rückstand auf die starke Meera aus Naila von 14 auf 9 Hundertstel im Vergleich zum Vorlauf. Das wurde mit einem starken 2. Platz belohnt.

Hochsprung
Luisa: 1,25 m – 2. Platz
Anna: 1,10 m – 8. Platz
Johanna: 1,00 m – 9. Platz

Weitsprung
Luisa: 3,69 m – 5. Platz
Anna: 3,02 m – 12. Platz
Johanna: 2,81 m – 14. Platz

Staffel
• Gemeinsam mit ihrer LGF-Staffelmannschaft liefen Amelie und Luisa außerdem auf einen starken 2. Platz. Anna und Luisa wurden in ein anderes Team gesetzt und erreichten Platz 4.








W11 – Karla überzeugt in mehreren Disziplinen

Karla
konnte in der W11 ebenfalls glänzen.
• Über 35 m lief sie im Vorlauf starke 6,63 s, im Finale wurden es 6,76 s, was am Ende Platz 5 bedeutete.
• Im Weitsprung sicherte sie sich mit 3,31 m einen tollen 3. Platz.
• Besonders spannend war der Hochsprung: Mit 1,10 m wurde sie Zweite, höhengleich mit der Siegerin – eine starke Leistung!
• In der LGF-Staffel durfte Karla sich zudem über den 1. Platz freuen.






M11 – Theo holt Gold im Hochsprung

Auch Theo zeigte in Hof hervorragenden Einsatz:
• Über 35 m sprintete er mit 6,60 s ins Finale und verbesserte sich dort auf 6,57 s, was ihm Platz 4 einbrachte.
• Im Weitsprung erzielte er mit 3,17 m einen guten 4. Platz.
• Im Hochsprung krönte er seinen Wettkampftag: 1,20 m bedeuteten 1. Platz und Gold!
• Mit Staffel der M11 erreichte zudem mit den anderen LGF-Jungs einen 3. Platz.






Medaillenbilanz der TG Höchstädt

Unsere Mannschaft durfte sich am Ende des Wettkampftages über eine beeindruckende Ausbeute freuen:
• Bronze: 2×
• Silber: 4×
• Gold: 4×
• Finalteilnahmen: 4×




Fazit
Die TG Höchstädt zeigte bei den Hallenkreismeisterschaften eine geschlossene Mannschaftsleistung und viele tolle individuelle Erfolge. Alle Athletinnen und Athleten können stolz auf ihre Leistungen sein – ebenso wie das gesamte Trainerteam.
Herzlichen Glückwunsch an alle Starterinnen und Starter!



Erfolgreicher Mehrkampfauftakt in Fürth – Felix überzeugt mit drei Bestleistungen und starkem Teamgeist

Gut vorbereitet, aber noch mitten im Wintertraining, reiste unsere LGF Mannschaft am vergangenen Wochenende (01.03.2026) nach Fürth in die Quelle Halle. Überraschend groß war das Aufgebot der U16 Jungs: Gleich sechs Athleten stellten sich dem Bayerischen Mehrkampf – und damit nicht nur der eigenen Punktjagd, sondern auch der Teamwertung. Mit dabei: Felix Hermer, der einen Wettkampftag voller Höhen und Tiefen, aber vor allem voller persönlicher Fortschritte erlebte.

Hürdensprint: Solider Auftakt mit neuer Bestzeit
Zum Einstieg standen die Hürden auf dem Programm. Die Probehürden liefen ordentlich, auch wenn Felix beim Überqueren der Hindernisse noch etwas in Rücklage geriet. Dieses kleine technische Problem begleitete ihn auch in die ersten Wettkampfhürden und kostete wertvolle Zeit. Dennoch steigerte er seine persönliche Bestleistung um zwei Hundertstel – ein gelungener Start in den Tag. Felix selbst bewertete den Lauf als „ok“ und möchte für die Freiluftsaison noch besser in den Rhythmus kommen. Trainer Dieter zeigte sich mit diesem stabilen Auftakt zufrieden.




Kugelstoßen: Von Frust zu Erleichterung
Nach einer kurzen Pause – und einer halben Semmel – ging es weiter in den Kugelstoßring. Die Suche nach Trainer und Kugel sorgte zunächst für etwas Unruhe, doch das Einstoßen ließ auf gute Weiten hoffen. Dann der Schock im ersten Versuch: Mit 8,96 m blieb Felix weit hinter seinen Erwartungen und seinen jüngsten Trainingsleistungen zurück. Die rutschige Kugel und der glatte Ring machten ihm zusätzlich zu schaffen. Auch der zweite Versuch misslang – ratlose Gesichter bei Athlet, Mutter und Trainer.
Mit Trockenübungen, einer anderen Kugel und viel gutem Zureden ging es in den dritten und letzten Versuch. Und dann die Erlösung: 10,49 m! Zwar noch ein halber Meter unter Bestleistung, aber nach dem schwierigen Start ein starkes Comeback. Zudem brachte ihm dieser Stoß wertvolle Punkte und einen Platz nach vorne. Auch Dieters anfängliches Bauchweh löste sich damit spürbar.




Hochsprung: Ein Ausrufezeichen und pure Freude
Die spannendste Disziplin des Tages folgte im Hochsprung – besonders, weil Felix erst vor drei Wochen das Absprungbein gewechselt hatte. Dass dies die richtige Entscheidung war, zeigte sich bereits beim Einspringen, obwohl der Anlauf für die neue Seite noch nicht exakt ausgemessen war.
Zur Sicherheit stieg er bei 1,37 m ein, deutlich unter seiner bisherigen Bestleistung von 1,50 m. Doch von Beginn an begeisterte er mit technisch sauberen Sprüngen und meisterte alle Höhen bis einschließlich 1,58 m im ersten Versuch. Auch die nächsten beiden Höhen übersprang er im zweiten Anlauf. Beim ersten Versuch über 1,67 m hatte er die Latte bereits überquert, Dieter setzte zum Jubel an – doch ein minimaler Kontakt mit der Wade brachte die Latte zu Fall.
Mit übersprungenen 1,64 m setzte Felix dennoch ein dickes Ausrufezeichen und behauptete seinen starken 5. Platz. Die Freude war ihm deutlich anzusehen – ein Moment, der auch Trainer Dieter positiv überraschte.




1000 Meter: Kampfgeist bis zur Ziellinie
Zum Abschluss standen die ungeliebten 1000 m an. Noch einmal frische Luft schnappen, bevor es in der stickigen Halle über fünf Runden ging. Sportwart Jürgen Grießhammer hatte die Punkte durchgerechnet: Mit 66 Zählern Rückstand auf Rang 4 und 100 Punkten Vorsprung auf Platz 6 war die Platzierung eigentlich abgesichert.
Nach dem Startschuss übernahmen zwei Athleten wie erwartet die Spitze. Felix lief sein Tempo, Runde für Runde knapp unter der Vorgabe. Ab der vierten Runde machte sich das fehlende Ausdauertraining des Winters bemerkbar – jetzt hieß es beißen. Die mitgereisten Fans feuerten ihn lautstark an, und in der letzten Runde mobilisierte er noch einmal alles. Belohnung: eine neue Bestzeit von 3:14,66 Minuten unter schwierigen Hallenbedingungen.
Kurz keimte die Hoffnung auf, er könnte noch auf Rang 4 vorrücken. Am Ende fehlten lediglich 16 Punkte. Dennoch ist der 5. Platz in Bayern ein hervorragendes Ergebnis – und mit drei persönlichen Bestleistungen ein rundum gelungener Wettkampf.




Krönender Abschluss: Bayerischer Mannschaftstitel
Das Sahnehäubchen setzte schließlich die Mannschaftswertung: Die LGF Jungs holten den Bayerischen Titel! Ein Tag voller Emotionen – von Frustmomenten bis zu himmelhoch jauchzender Freude – fand damit einen perfekten Abschluss.






Starker Auftritt bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft in München

In der Werner-von-Linde-Halle in München sammelte Felix am vergangenen Wochenende (31.01./01.02.) wertvolle Wettkampferfahrung bei der Bayerischen Hallenmeisterschaft. Mit gleich vier Qualifikationsleistungen im Gepäck trat der Mehrkämpfer in vier Disziplinen an. Nicht Medaillen sollten im Mittelpunkt stehen, sondern das Härten des Wettkampfniveaus – eine wichtige Station auf seinem Weg im Mehrkampf.

Beeindruckende Steigerung über die 60 m Hürden
Der Tag begann für Felix mit den 60 m Hürden. Die gelistete Zeit entsprach nicht seinen Erwartungen, was ihm einen Start auf der ungeliebten Außenbahn einbrachte. Trotzdem erwischte er einen guten Start. Sein ambitionierter Plan, die erste Hürde flacher zu überqueren, ging jedoch knapp daneben: ein Touchieren des Hindernisses brachte ihn aus dem Rhythmus. Doch Felix kämpfte sich stark zurück und überquerte die weiteren Hürden sauber. Am Ende durfte er sich über eine starke persönliche Bestleistung von 9,47 s freuen – eine Verbesserung um ganze vier Zehntel!

60 m flach: Foto-Finish der besonderen Art
Kurz darauf stand er erneut in den Startblöcken – diesmal für die 60 m „flach“. Auch hier zeigte Felix, dass er in hervorragender Form ist: Mit 8,14 s steigerte er seine PB erneut deutlich. Die Konkurrenz war außergewöhnlich eng: Ein weiterer Athlet stoppte auf exakt derselben Zeit. Selbst die Auswertung der Tausendstel brachte keine Entscheidung – beiden wurde 8,137 s zugewiesen. Ein kurioses und beeindruckendes Ergebnis.
Trotz der starken Leistungen war Felix selbstkritisch. Trainer und Mutter aber zeigten sich hochzufrieden, zumal Felix mitten im Wintertraining steckt. In Höchstädt sind Spikes sowie volle Wettkampfdistanzen aktuell nicht trainierbar – umso bemerkenswerter sind seine Resultate.

Kugelstoßen mit neuem Schuhwerk und starkem Finale
Ein Spaziergang und ein motivierender Anruf der großen Schwester aus Amerika sorgten für frischen Kopf vor der dritten Disziplin: dem Kugelstoßen. Beim Einstoßen testete Felix neue Wurfschuhe – ein spontaner Kauf am Wettkampfmorgen. Die Schuhe überzeugten, also durften sie gleich im Wettkampf ran.
Der Einstieg war holprig: Erster Versuch ungültig, zweiter verhaltene 9,56 m. Auch die darauffolgenden Stöße knapp unter 10 m entsprachen nicht seinen eigenen Ansprüchen. Doch Felix blieb fokussiert – und wurde belohnt: 10,56 m, nur 4 cm hinter Platz 5. Im letzten Versuch legte er nochmals nach und erreichte 10,62 m, womit er sich auf Platz 5 in Bayern schob – in einer Disziplin, die eigentlich nicht zu seinen Favoriten gehört. Ein starkes Ausrufezeichen.




Weitsprung: Spannung bis zum letzten Versuch
Nach Pizza, Regeneration und einer ordentlichen Portion Schlaf folgte am zweiten Wettkampftag Felix’ Lieblingsdisziplin: der Weitsprung. Mit 4,87 m im ersten Versuch startete er solide. Auch das restliche Feld tat sich schwer – nur wenige verbuchten frühe gültige Sprünge. Dann der Befreiungsschlag:5,19 m im zweiten Versuch, gleichbedeutend mit der kurzzeitigen Führung. Die starke bayerische Konkurrenz konterte zwar, doch Felix blieb dran und steigerte sich auf 5,23 m, womit er als Sechster souverän in den Endkampf einzog. Ein Resultat, das bei Platz 11 der Meldeliste keineswegs selbstverständlich war.
Anlaufprobleme und sogar ein Sprung mit dem falschen Bein verhinderten eine weitere Verbesserung. Wie eng es in diesem Leistungsbereich zugeht, zeigte das Endergebnis: Felix landete mit Platz 7 knapp hinter einem Konkurrenten mit 5,26 m – bei minimalen Abständen von nur wenigen Zentimetern.




Fazit
Mit zwei persönlichen Bestleistungen, einem Top 5 Platz im Kugelstoßen und einem starken siebten Platz im Weitsprung kann Felix auf ein äußerst erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Neben wertvollen Wettkampferfahrungen und toller Atmosphäre nimmt er vor allem eines mit: die Gewissheit, dass sein Weg im Mehrkampf absolut in die richtige Richtung führt.
Wir dürfen gespannt sein, wie sich sein angekündigter Wechsel des Absprungfußes sowohl Weitsprung als auch im Hochsprung entwickeln wird – Potenzial ist definitiv reichlich vorhanden.





Starker Auftritt der Höchstädter Athleten bei der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft

Bei der Nordbayerischen Hallenmeisterschaft in der Quelle Halle in Fürth gingen mit Amelie, Marie und Felix drei Athleten der TG Höchstädt an den Start – und alle drei zeigten überzeugende Leistungen.

Felix mit großem Leistungssprung im Kugelstoßen
Den Auftakt machte Felix in der M15 beim Kugelstoßen. Sein erster Versuch landete mit 9,20 m knapp an seiner bisherigen Bestleistung, auch wenn ihm noch das letzte „Feuer“ in der Bewegung fehlte. Der zweite Stoß war technisch nicht ganz sauber, brachte aber dennoch eine leichte Steigerung auf 9,28 m. Diese Weite reichte für Rang 6 und damit den Einzug in den Endkampf.

Dort folgte die klare Ansage: „Kopf aus und einen mit Dampf raus!“ – und Felix setzte sie beeindruckend um. Im vierten Versuch traf er die Kugel perfekt und wuchtete sie auf starke 10,96 m. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung um fast eineinhalb Meter und schob sich auf den dritten Platz vor. Auch wenn keine weitere Steigerung mehr gelang, durfte er sich am Ende über einen hervorragenden 3. Platz freuen.




Neue Bestleistung im Hochsprung
Direkt im Anschluss wechselte Felix zum Hochsprung. Trotz fehlender Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen gelang ihm das Einspringen gut. Die Einstiegshöhe von 1,40 m meisterte er im zweiten Versuch, ebenso die nächste Höhe. Anschließend wurde eine neue Bestleistung aufgelegt. Die ersten beiden Versuche waren vielversprechend, doch dem Absprung fehlte noch an Kraft. Im dritten Anlauf passte dann alles: sauberer Absprung, hochgedrückte Hüfte – und eine neue persönliche Bestleistung. Auch die Versuche über 1,55 m sahen technisch gut aus, doch diese Höhe war an diesem Tag noch zu hoch. Felix, Dieter und Ramona zeigten sich sehr zufrieden mit diesem gelungenen Wettkampf.






Marie mit kämpferischer Leistung in der U18
Marie startete im Kugelstoßen der U18 als jüngerer Jahrgang. Da Dieter noch beim Hochsprung betreuen musste, absolvierte sie ihren ersten Versuch allein. Dabei gelang es ihr nicht, den gesamten Ring auszunutzen, und sie kam auf 7,81 m – eine Weite, mit der sie selbst nicht zufrieden war. Die große Lautstärke in der Halle verunsicherte viele Athletinnen zusätzlich. So brachte auch der zweite Versuch keine Verbesserung. Für den dritten Stoß nahm sich Marie fest vor: „Ich mach einfach mal, dann sehen wir schon, was draus wird.“ Diese Einstellung zahlte sich aus. Sie fand wieder zu mehr Ruhe und erzielte mit 9,10 m eine solide Weite. Für den Endkampf der besten Acht fehlten am Ende nur wenige Zentimeter, sodass sie den Wettbewerb auf Platz 9 abschloss. Für den ersten Start im Doppeljahrgang der U18 ein tolles Ergebnis.


Amelie mit solidem Saisonauftakt in der U14
Amelie ging im Rahmenwettbewerb der U14 im Kugelstoßen an den Start. Die gemeinsame Durchführung mit den Mädchen der U16 führte zu langen Wartezeiten, was die Nervosität zusätzlich steigerte. Dennoch zeigte sie eine stabile Leistung: 5,60 m im ersten Versuch und eine leichte Steigerung auf 5,72 m im zweiten – nahe an ihrer persönlichen Bestleistung. Die vielen Zuschauer und die laute Musik erschwerten die Konzentration, da Ansagen teilweise kaum zu hören waren. Am Ende belegte Amelie einen guten 9. Platz von 14 Teilnehmerinnen – ein sehr gelungener Auftakt in die neue Saison.





Bezirkevergleich in Hösbach: Felix überzeugt mit Vielseitigkeit und Teamgeist

Am 21.09.2025 fand im unterfränkischen Hösbach der diesjährige Bezirkevergleich statt – ein wichtiger Wettkampf, bei dem die besten Athletinnen und Athleten der bayerischen Bezirke gegeneinander antreten. Felix wurde für die Disziplinen Hochsprung, Diskuswurf und die Staffel nominiert und zeigte dabei großen Einsatz und Flexibilität.

Starker Auftakt in der Staffel
Gleich zu Beginn startete Felix als Startläufer in der Staffel und lieferte eine überzeugende Vorstellung ab. Leider lief beim Wechsel auf den zweiten Läufer nicht alles nach Plan: Der zweite Läufer startete zu früh, sodass Felix den Staffelstab nur mit Mühe übergeben konnte. Trotz dieses unglücklichen Wechsels kämpfte das oberfränkische Team weiter, brachte den Stab sicher ins Ziel und holte die ersten 4 Punkte für die Mannschaft. Der Teamgeist stand dabei klar im Vordergrund.

Neue Bestleistung im Hochsprung
Ohne große Pause ging es für Felix direkt zum Hochsprung. Erst am Freitag war er kurzfristig vom Weitsprung auf den Hochsprung umgestellt worden. Trotz des hektischen Einspringens fand Felix schnell in den Wettkampf und steigerte sogar seine persönliche Bestleistung auf 1,45 m. Bei der nächsten Höhe fehlte nur der richtige Abstand zur Latte – Höhe und Ablauf hätten für 1,50 m gereicht. Für diese starke Leistung gab es 5 weitere Punkte für das Team.

Wichtige Punkte im Diskuswurf
Kaum war der Hochsprung beendet, musste Felix schon zum Diskuswurf eilen – einer Disziplin, die nicht zu seinen Favoriten zählt. Nach einem ungültigen ersten Versuch gelang ihm im zweiten Wurf eine Weite von 20,73 m, die der Mannschaft weitere 4 Punkte sicherte.

Team-Ergebnis und Ausblick
Am Ende belegten die Jungs aus Oberfranken den fünften Platz. In der Gesamtwertung mit den Mädchen erreichte das Team Rang sechs. Trotz kleiner Rückschläge können Felix und seine Mannschaft stolz auf ihre Leistungen und ihren Zusammenhalt sein. Mit viel Motivation und Teamgeist blicken sie zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe.









Geschwister-Power bei der Bayerischen Meisterschaft in Ingolstadt

Ein besonderes Wochenende erlebten die beiden Höchstädter Nachwuchsathleten Alicia und Felix Hermer bei der Bayerischen Meisterschaft in Ingolstadt: Zum ersten Mal standen die Geschwister gemeinsam bei einem bayerischen Titelkampf am Start – und zeigten eindrucksvoll, dass mit ihnen auch auf Landesebene zu rechnen ist.

Lissy verabschiedet sich mit starkem Siebenkampf in die USA
Für Alicia „Lissy“ Hermer war es ein emotionaler Wettkampf: Der Siebenkampf in Ingolstadt war ihr letzter sportlicher Auftritt vor ihrem Auslandsjahr in den USA. Den Auftakt machte sie mit einem soliden Lauf über die 100m-Hürden in 15,55 Sekunden – Platz 5 nach der ersten Disziplin. Im anschließenden Hochsprung, der bei Regen stattfand, blieb sie mit 1,48m etwas unter ihren Erwartungen. Doch im Kugelstoßen zeigte sich das zusätzliche Wurftraining bezahlt: Mit 12,01m knackte sie erstmals die Schallmauer von 12m und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf.

Der Zeitplan geriet durch Regenpausen ins Wanken, sodass der 200m-Lauf erst nach 20 Uhr unter Flutlicht stattfand. Mit 27,81s sammelte Lissy weitere wertvolle Punkte und übernachtete auf Rang 4. Der zweite Wettkampftag begann mit einem starken Speerwurf: 35,51m im ersten Versuch, später sogar 35,71m – die meisten Punkte aller Teilnehmerinnen in dieser Disziplin. Im Weitsprung hielt sie mit 4,90m ihren dritten Platz. Der abschließende 800m-Lauf, eine ihrer starken Disziplinen, wurde zur mentalen Herausforderung. Sie durfte der Athletin aus Buchloe nicht zu viel Vorsprung lassen, um ihren 3. Platz zu verteidigen. Trotz großem Kampf reichten die Kräfte am Ende nicht ganz und sie musste die Konkurrentin ziehen lassen. Mit 4376 Punkten belegte Lissy einen hervorragenden vierten Platz – ein würdiger Abschluss vor ihrem großen Abenteuer in den USA.












Felix holt Bronze im Stabhochsprung und glänzt über die Hürden

Für Felix Hermer standen die Einzelmeisterschaften auf dem Programm. Den Auftakt machte er mit der LGF-Staffel – bei strömendem Regen. Als Startläufer brachte er sein Team gut ins Rennen, doch beim letzten Wechsel hakte es, sodass am Ende Platz 7 zu Buche stand.

Direkt im Anschluss ging es für Felix zum Stabhochsprung. Die Bedingungen waren alles andere als ideal: Regen, rutschiger Stab, nasse Kleidung. So gestaltete sich bereits das Einspringen zu einer Wasserschlacht. Doch Felix meisterte die ersten drei Höhen jeweils im ersten Versuch. Für die 2,75m benötigte er drei Anläufe – und schaffte sie! Persönliche Bestleistung, Bayerisches Bronze und ein Sixpack Limo waren der verdiente Lohn.

Am Sonntag standen die 80m-Hürden auf dem Plan. Nach seiner starken Leistung in Naila waren vor allem seine eigenen Erwartungen hoch. Doch die Wetterbedingungen waren keine guten Vorzeichen. Im Vorlauf traf er nicht nur auf seinen LGF-Kollegen Fabian sondern auch auf starke Konkurrenz. Doch er qualifizierte sich überraschend mit neuer Bestzeit für das Finale. Auch dort waren die ersten beiden Hürden – wie gewohnt – technisch nicht ganz sauber. Dann kam er jedoch „in den Tritt“, steigerte sich nochmals auf 12,72s und belegte einen sensationellen fünften Platz. Eine Megaleistung!












Fazit: Höchstädter Talente überzeugen auf Landesebene
Die Bayerische Meisterschaft in Ingolstadt war für Alicia und Felix Hermer ein voller Erfolg. Mit persönlichen Bestleistungen, Medaillen und starken Platzierungen zeigten die beiden, dass die TG Höchstädt auch auf bayerischer Ebene bestens vertreten ist. Wir wünschen Lissy alles Gute für ihr Auslandsjahr und freuen uns auf weitere starke Auftritte von Felix!




Starke Leistungen bei schwierigen Bedingungen – TG-Athlet:innen überzeugen in Naila

Bei der Oberfränkischen Meisterschaft in Naila zeigten unsere jungen Leichtathlet:innen der TG Höchstädt trotz wechselhafter Wetterbedingungen beeindruckende Leistungen und sammelten zahlreiche persönliche Bestleistungen sowie Podestplätze.

Amelie Drechsler (W12) startete mit großer Aufregung in den Wettkampf. Im Kugelstoßen tastete sie sich zunächst vorsichtig heran, doch bereits im zweiten Versuch gelang ihr eine neue persönliche Bestleistung. Im vierten Durchgang steigerte sie sich nochmals auf starke 5,86 m, überholte damit zwei Konkurrentinnen und sicherte sich Platz 5. Über die 75 m lief sie souverän mit der besten Vorlaufzeit von 11,05 s ins Finale. Dort musste sie sich nur einer Athletin geschlagen geben und gewann mit 11,06 s verdient die Silbermedaille. Im abschließenden Weitsprung machte der Regen die Bedingungen schwierig, dennoch sprang Amelie mit 3,58 m eine weitere persönliche Bestleistung. Den Endkampf verpasste sie nur knapp.




Magdalena Weiß (W14) begann ihren Wettkampf im Speerwurf zunächst verhalten, doch schon der zweite Versuch setzte ein Ausrufezeichen: Mit 17,61 m erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung und verbesserte sich um drei Plätze auf Rang 4. Im Kugelstoßen zeigte sie eine konstante Serie – fünf von sechs Versuchen über 6 Meter, der beste bei 6,93 m. Auch hier bedeutete das eine neue Bestleistung und erneut Platz 4. Beim Diskuswurf, erstmals mit dem 1-kg-Gerät, landeten alle sechs Versuche im Sektor. Der weiteste bei 16,68 m brachte ihr die dritte persönliche Bestleistung des Tages – ein rundum gelungener Wettkampf.




Marie-Luise Beck (W15) wagte sich mit einem verlängerten Anlauf an den Speerwurf und setzte diesen technisch sauber um. Die Belohnung: eine neue Bestmarke von 31,42 m und der Oberfränkische Meistertitel. Im Kugelstoßen lief es nicht nach Wunsch – trotz 9,42 m und Silber war Marie nicht zufrieden. Beim Diskuswurf konnte sie sich wieder steigern und mit 21,49 m eine weitere persönliche Bestleistung erzielen, was ihr erneut Silber einbrachte.


Felix Hermer (M14) musste sich zunächst gedulden, da sich der Speerwurf verzögerte. Stattdessen ging es direkt zu den 80-m-Hürden, wo er nach einem zusätzlichen Probehürdenlauf mit sauberer Technik seine Bestzeit um eine halbe Sekunde auf 12,85 s verbesserte. Er hatte aber keine Zeit sich über den verdienten Oberfrankentitel zu freuen. Der schnelle Wechsel zurück zum Speerwurf gelang nicht optimal, dennoch landete sein letzter Versuch bei 29,50 m – eine solide Weite, aber nicht zur Zufriedenheit des Athleten. Im 100-m-Sprint startete Felix gut, verkrampfte jedoch ab der Hälfte und kam mit 13,31 s ins Ziel. Auch im Weitsprung haderte er mit dem Anlauf, dennoch erzielte er mit 4,63 m eine respektable Weite und gewann Silber. Einen versöhnlichen Abschluss brachte die 4x100-m-Staffel, in der Felix als Startläufer mit seinem Team die Bayerische B-Qualifikation unterbot.







Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Höchstädt für Alicia Hermer

Alicia Hermer durfte sich aufgrund ihrer jahrelangen herausragenden Leistungen sowohl auf regionaler als auch nationaler Ebene am Mittwoch, den 11.Juni 2025 ins Goldene Buch der Gemeinde Höchstädt eintragen.

Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns sehr für unsere Alicia!!











Gelungener Auftritt mit Höhen und Tiefen – LGF-Team kämpft sich auf Platz 5 beim Bayercup in Donauwörth

Beim jüngsten Leichtathletik-Mannschaftswettkampf zeigte das Team der LG Fichtelgebirge (LGF) in der Altersklasse U16 großen Einsatz – auch wenn nicht alles wie geplant lief. Felix wurde für die Disziplinen Speerwurf, Weitsprung und 4x100m nominiert und musste dabei ein eng getaktetes Programm absolvieren.

Schon im Vorfeld war klar, dass es zeitlich sehr knapp werden würde. Sportwart Jürgen Grießhammer gab daher vor, im Speerwurf nur zwei der vier möglichen Versuche zu absolvieren, um rechtzeitig zum Weitsprung zu kommen. Dennoch wollte Felix seine zuletzt starke Form unter Beweis stellen und wieder über die 30-Meter-Marke werfen. Doch die Eile machte sich in der Technik bemerkbar. Der erste Wurf landete bei soliden 26,89 m, der zweite – mit etwas besserem Armzug – bei 27,61 m. Kein Wurf zur persönlichen Zufriedenheit, aber wertvolle Punkte für das Team.



Direkt im Anschluss ging es ohne Pause zum Weitsprung. Der Kopf war noch beim Speerwurf, die Konzentration fehlte – das merkte man bereits beim Anlauf: zwei missglückte Probesprünge. Der erste Wettkampfsprung war ein Sicherheitssprung, eine Fußlänge vor dem Brett abgesprungen. Das Resultat: 4,66 m. Noch bevor die Weite bekanntgegeben wurde, war Felix enttäuscht – die angepeilte 5-Meter-Marke deutlich verpasst. Auch die weiteren Sprünge pendelten sich im gleichen Bereich ein. Es war schwer, sich aus dem mentalen Tief zu befreien. Doch nach viel Zuspruch von Trainer und Mutter mobilisierte er im letzten Versuch nochmals alle Kräfte – und schaffte mit 4,85 m eine kleine Steigerung. Die Enttäuschung blieb, aber die 2 Punkte waren gesichert.

Nach einer längeren Verschnaufpause und lautstarkem Anfeuern der LGF-Teamkameraden stand zum Abschluss die Staffel auf dem Programm. Die Mannschaft war komplett aufgestellt, denn außer den vier eingesetzten Athleten war niemand mehr mitgereist – Ausfälle durfte es also keine geben. Felix startete als Erster und brachte das Staffelholz nach einem starken Start sicher zur Wechselzone. Auch die weiteren Wechsel klappten reibungslos, und so lief das LGF-Quartett mit deutlichem Vorsprung als Erste ihres Laufs ins Ziel. Die Zeit: vielversprechend.





Nun hieß es Bangen beim zweiten Lauf, in dem die Favoriten der LG Sempt erwartungsgemäß eine starke Zeit vorlegten. Doch keine weitere Staffel war schneller als die LGF – ein verdienter 6-Punkte-Erfolg für das Team. In der Endabrechnung kletterte die Mannschaft so vom letzten auf den 5. Platz – ein starkes Ergebnis, insbesondere vor dem Hintergrund, dass drei der vier Athleten dem jüngeren U16-Jahrgang angehören und einer sogar aus der U14 hochstarten musste.





Fazit: Ein Wettkampftag mit vielen Herausforderungen, kleinen Rückschlägen, aber auch tollen Teamergebnissen. Die Jungs der LGF haben Moral gezeigt – und sich dafür belohnt.



Marie mit starkem Auftritt bei ihrer ersten Bayerischen Meisterschaft

Für Marie (W15) war es eine Premiere auf großer Bühne: Zum ersten Mal startete sie bei der Bayerischen Mehrkampfmeisterschaft – und das bei sehr wechselhaften Wetterbedingungen. Der Einstieg in den Wettkampf verlief zunächst holprig: Beim Einwerfen des Diskus wollte kein Versuch gelingen, alle landeten außerhalb des Sektors. Doch Marie ließ sich davon nicht beirren. Im Wettkampf selbst zeigte sie Nervenstärke und lieferte alle Versuche gültig ab – mit 21,39 m sogar eine neue persönliche Bestleistung! Ihre eigenen Erwartungen konnte sie damit voll erfüllen.




Weiter ging es zu den 80 m Hürden. Nach einem gelungenen Aufwärmprogramm und sicheren Probehürden brachte Marie einen soliden Lauf auf die Bahn, der ihr wichtige Punkte im Mehrkampf einbrachte.

Auch im Weitsprung konnte sie ihre Leistung abrufen: Bei andauerndem Regen verbesserte sie sich von Versuch zu Versuch und kam auf sehr gute 4,42 m – nur wenige Zentimeter unter ihrer bisherigen Bestweite. Eine starke Vorstellung unter schwierigen Bedingungen!






Im 100 m Sprint zeigte Marie dann, was in ihr steckt: Mit ihrer gewohnt hohen Beinfrequenz absolvierte sie einen sauberen, kraftvollen Lauf – ebenfalls ein solider Beitrag zum Gesamtergebnis.

Den Abschluss bildete der Kugelstoß, der zunächst für viel Spannung sorgte: Das Einstoßen verlief vielversprechend, doch der erste Versuch im Wettkampf wurde als ungültig gewertet. Ratlosigkeit bei Trainer Dieter – erst die Videoanalyse brachte Klarheit: Marie war beim Abstoß neben den Balken geraten. Der zweite Versuch – erneut ungültig. Jetzt hieß es: volle Konzentration auf den Dritten. Und der saß! Mit 9,97 m erzielte sie zwar nicht ihre persönliche Bestleistung, konnte sich aber über einen gültigen und starken Versuch freuen. Die Erleichterung war groß – bei Athletin und Trainer gleichermaßen. Im starken Teilnehmerfeld reichte die Weite für einen hervorragenden 4. Platz in der Einzelwertung dieser Disziplin und Marie machte damit noch zwei Plätze in der Gesamtwertung gut.




Insgesamt war der erste Start auf bayerischer Ebene für Marie eine wertvolle Erfahrung. Trotz der neuen Umgebung und der anspruchsvollen Bedingungen zeigte sie durchweg gute Leistungen und krönte ihren Auftritt mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Diskus. Eine tolle Premiere mit viel Potenzial für die Zukunft!



Felix Hermer überzeugt bei seiner ersten Bayerischen Meisterschaft mit starken Leistungen

Einen gelungenen Einstand auf großer Bühne feierte Felix Hermer von der TG Höchstädt bei seiner ersten Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften der Leichtathletik in der Altersklasse M14. Beim Blockwettkampf Sprint/Sprung überzeugte der Nachwuchsathlet mit einer ganzen Serie persönlicher Bestleistungen und einem starken fünften Platz in der Endabrechnung.

Auftakt nach Maß über 100 Meter
Gleich zu Beginn des Wettkampfs zeigte Felix, dass er in Topform angereist war. Ausgerechnet über 100 Meter – eigentlich eine seiner schwächeren Disziplinen – gelang ihm ein Traumstart: Mit 13,25 Sekunden unterbot er seine bisherige Bestleistung deutlich und legte damit den Grundstein für einen erfolgreichen Tag. Zwischenstand nach der ersten Disziplin: Platz 6 – ein gelungener Auftakt.



Nervenkitzel beim Weitsprung
Mit gemischten Gefühlen ging es weiter zum Weitsprung. Nach zwei ungültigen Versuchen beim letzten Wettkampf war die Nervosität bei Felix und Trainer Dieter groß. Auch beim Einspringen passte der Anlauf zunächst überhaupt nicht. Für zusätzliche Unruhe sorgte dann noch die kurzfristige Nachricht, dass auf einer anderen Anlage gesprungen werden sollte – was bedeutete, den Anlauf neu einstellen zu müssen. Doch zum Glück durfte die Gruppe auf der bekannten Anlage bleiben. Felix zeigte Nervenstärke: Der erste Sprung war gültig und mit 4,86 Metern solide. Der Anlauf wurde anschließend verkürzt – eine goldrichtige Entscheidung. Im zweiten Versuch landete er bei starken 5,13 Metern, nur knapp unter seiner Bestweite. Diese Weite bedeutete zugleich Rang 3 in der Disziplinwertung und den Sprung auf Platz 4 im Gesamtklassement.



Hürdenlauf mit neuer Bestzeit
Nach kurzer Pause ging es weiter zum 80-Meter-Hürdensprint. Schon beim Probelauf zeigte Felix gute Technik – und im Rennen selbst konnte er sich nochmals steigern. Zwei Zehntel schneller als je zuvor bedeutete die zweite neue persönliche Bestzeit des Tages. Platz 4 wurde souverän verteidigt – und nicht nur an der Wettkampfstätte war die Freude groß: Auch zuhause fieberten zahlreiche Unterstützer mit und gratulierten via Handy zu den tollen Leistungen. Nach so einer Leistung hatte er sich sein Stück Kuchen mehr als verdient!



Speerwurf als Highlight des Tages
Weiter ging es zum Speerwurf – laut Trainer Dieter im Vorfeld eine Wundertüte. Nach dem Aufwärmen auf dem Nebenplatz herrschte kurz Verwirrung, auf welcher Anlage geworfen werden sollte. Trotz etwas hektischem Einwerfen war der erste Versuch mit über 26 Metern ordentlich. Dieter gab gezielte Technikhinweise – und Felix setzte sie perfekt um. Im zweiten Versuch flog der Speer auf hervorragende 31,89 Meter – persönliche Bestleistung! Trainer und Athlet zeigten sich gleichermaßen begeistert von diesem "blitzsauberen Wurf", wie Dieter es nannte. Kein Zweifel: Der Speerwurf wurde zur Paradedisziplin des Tages.



Finale beim Hochsprung: Spannender Kampf um Zentimeter
Zum Abschluss wartete der Hochsprung – und ein letzter spannender Kampf um die Platzierungen. Felix rechnete sich gute Chancen aus, Platz 4 noch zu erreichen. Seine persönliche Bestleistung lag 4 Zentimeter über der des Konkurrenten und um vorbeizuziehen müsste er 8 cm höher springen. Nach technisch guten Einsprüngen stieg er bei 1,28 Meter in den Wettkampf ein. Alle Höhen bis einschließlich 1,43 Meter meisterte er souverän im ersten Versuch. Bei 1,46 Meter fehlte nach dem langen Wettkampftag dann das letzte Quäntchen Kraft – der dritte Versuch war hauchdünn, die Latte fiel erst ganz spät. Dennoch: eine tolle Leistung zum Abschluss eines langen Tages.

Starke Premiere mit Gesamtplatz 5
Mit einem hervorragenden fünften Platz bei seiner ersten Bayerischen und einer Verbesserung seiner Gesamtpunktzahl im Block Sprint/Sprung um satte 110 Zähler war Felix mehr als zufrieden. Trainer Dieter lobte insbesondere die Disziplin Speerwurf, in der Felix "alle Vorgaben perfekt umgesetzt" habe. Besonders erfreulich: Es war einer der ersten Wettkämpfe seit einem Jahr, den Felix komplett schmerzfrei bestreiten konnte. Er konnte eindrucksvoll beweisen, dass mit ihm auch auf höherem Niveau zu rechnen ist.







Ein unvergesslicher Wettkampftag: Unsere jungen Athleten glänzen beim 28. Schülerhallensportfest in Weißenstadt

Weißstadt, 16.03.2025 - Was für ein Tag! Beim Schülerhallensportfest in Weißenstadt lieferten unsere jungen Sportlerinnen und Sportler der TG Höchstädt hervorragende Leistungen ab und begeisterten mit Kampfgeist, Teamspirit und beeindruckender Athletik. In den Disziplinen Dreikampf, Rundenlauf und Hochsprung zeigten sie ihr ganzes Können und sicherten sich zahlreiche Podestplätze.

Dreikampf: Der Dreikampf – eine Herausforderung aus 35 m Sprint, Weitsprung und Medizinballstoß – verlangte unseren Athletinnen und Athleten alles ab. Doch sie meisterten ihn mit Bravour! Magdalena Kaiser (W08) glänzte mit 763 Punkten und holte sich verdient den ersten Platz. Emilia Eckelt (W08) zeigte großen Einsatz und erkämpfte sich mit 553 Punkten den dritten Platz. Wladi Salesski (M08) gab ebenfalls alles und erreichte mit 543 Punkten einen respektablen vierten Platz.

In der Altersklasse W10 bewies Karla Hermer ihre Stärke und belegte mit 818 Punkten den dritten Platz. Auch Anna Schöffel (W11) kämpfte sich mit derselben Punktzahl auf Rang drei. Ein tolles Ergebnis erzielte auch Johanna Eckelt (W11), die mit 796 Punkten knapp am Podium vorbeischrammte und auf Platz vier landete. Felina Leupold (W11) zeigte eine starke Leistung mit 849 Punkten und sicherte sich souverän den zweiten Platz. Diana Salesski (W11) war zum auch zum ersten Mal dabei, und sicherte sich einen souveränen sechsten Platz mit 508 Punkten.

Samuel Rothemund (M11) erreichte mit 731 Punkten den neunten Platz. Besonders herausragend war die Leistung von Amelie Drechsler (W12), die mit unglaublichen 987 Punkten das Teilnehmerfeld dominierte und sich den ersten Platz sicherte – ein beeindruckendes Debüt für die TG Höchstädt!

Rundenlauf: Hier war Ausdauer und Tempo gefragt – und unsere Athletinnen und Athleten lieferten! Karla Hermer (W10) ließ der Konkurrenz keine Chance und stürmte mit einer sensationellen Zeit von 2:28 min zum Sieg. Auch Amelie Drechsler (W12) bewies, dass sie zur Spitze gehört, und sicherte sich mit 2:31 min ebenfalls Platz eins. Magdalena Kaiser (W08) gab alles und wurde mit einer großartigen Zeit von 2:35 min Zweite. Ein echtes Highlight war das Rennen von Theo Zinßer (M10), der sich mit 2:22 min - unser TG-Schnellester - einen hervorragenden zweiten Platz erkämpfte.

Emilia Eckelt (W08) zeigte ebenfalls Kampfgeist und holte mit einer Zeit von 2:48 min den dritten Platz. Auch Wladi Salesski (M08) rannte mit 2:39 min auf Platz drei. Anna Schöffel (W11) sicherte sich mit 2:36 min den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Samuel Rothemund (M11) gab trotz harter Konkurrenz nicht auf und kam mit einer Zeit von 2:51 min auf den neunten Platz.

Hochsprung: Im Hochsprung zeigten unsere jungen Athleten, dass sie in ihrer Altersgruppe die Besten sind! Anna Schöffel (W11) bewies Nervenstärke und übersprang starke 1,00 m – der verdiente erste Platz! Auch Theo Zinßer (M10) übertraf alle Erwartungen und setzte mit 1,05 m ein echtes Ausrufezeichen, das ihm den Sieg einbrachte.

Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten! Ihr habt alles gegeben, gekämpft, gejubelt und euch gegenseitig bei den Rundenläufen angefeuert – das ist wahre Sportlermentalität! Ein riesiges Dankeschön geht an die Trainer und Betreuer, die unsere jungen Talente perfekt vorbereitet haben. Wir freuen uns schon auf die nächsten spannenden Wettkämpfe!























Bericht Bayerische Mehrkampfmeisterschaften in Fürth am 22.02.2025

Am vergangenen Samstag startete Lissy bei der Bayerischen Mehrkampfmeisterschaft in der Quelle Fürth Halle. Zwei Wochen nach der Deutschen wollte sie wissen, wie sie auf Landesebene steht. Schon fast heimisch auf dem blauen Tartan, ging sie als erstes über die 60-m-Hürden an den Start. Das Einlaufen über die Hindernisse klappte gut und so konnte sie gelassen in den schnellsten Lauf gehen. Nach einem verschlafenen Start kam sie immer besser in den Rhythmus und überquerte als zweite die Ziellinie. Obwohl die Sportlerin selbst das Gefühl hatte, es wäre ein langsamer Lauf gewesen, verbesserte sie ihre Bestzeit erneut um 4 Hunderstel. So machte sie gleich zu Beginn mit einer Zeit von 9,21 s ihren Anspruch auf die Medaillen klar.



Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt vor den Augen der mitgereisten Fans in den Kugelstoßring. Viele Verbesserungstipps hagelte es von Dieter, weiteren Trainern und Mutter Ramona. Alicia konnte Vieles davon umsetzen und startete mit einer tollen Weite von 11,16 m. Diese konnte sie im nächsten Versuch noch um 20 cm steigern. „Diese Weite brauchst du nicht absichern!“, hieß es von hinter der Absperrung „riskiere und streck dich ganz durch.“ Etwas unsicher, ob das der richtige Weg war, begab Lissy sich zum dritten Mal in den Ring. Aber sie setzte den Hinweis um, legte wesentlich mehr Power in den Stoß und wurde promt mit einer Bestleistung und 11,80 m belohnt. Sie unterstrich damit ihren Anspruch auf den zweiten Platz.



Im folgenden Hochsprung wollte sei die Führende attackieren, da dies ihre vermeintlich schwächste Disziplin war. Beim Einspringen mussten die Athletinnen auf die Läuferinnen der W15 Acht geben, da sie schon ihre 800 m liefen. Auch mit den Höhen ging es durcheinander, so ging Alicia ohne gelungenen Probesprung in den Wettkampf. Das bereitete Dieter schon Kopfzerbrechen. Promt fiel die Latte schon bei der Einstiegshöhe von 1,42 m. Ratlose Gesichter hinter der Absperrung und auf dem Platz. Wie konnte das sein? Glücklicherweise war der zweite Versuch gültig und die Erleichterung war allen anzumerken. Auch bei den folgenden Höhen stimmte die Technik hinten und vorne nicht. Zu nah an der Latte, Hintern zu stark hängen lassen oder der Absprung zu schwach. Bei 1,51 m war diesmal Schluß – große Enttäuschung bei der Athletin. Zumal sie den Abstand zur Führenden Enea Kujath wettmachen wollte.



Es blieb wenig Zeit bis zum Weitsprung. Aufmunternde Worte der Fans vor Ort und am Handy. Mit einem gequälten Gesichtsausdruck ging Lissy zum Einspringen. Ihr Rücken schmerzte und auch die Muskulatur am Schienbein bereitete ihr Probleme. Um keinen ungültigen ersten Versuch zu riskieren, der zusätzlich Druck verursacht hätte, ging sie im Anlauf sicherheitshalber eine Fußlänge zurück. Diese Länge verschenkte sie jedoch im ersten Anlauf und landete so bei 5,02 m. Ein solider Sprung, aber Lissy wollte mehr. Dieter konnte sich auf die Kontinuität im Anlauf verlassen und ließ ihre Anlaufmarke wieder weiter nach vorne kleben. Der Rücken zwickte, was sich im Anlauf bemerkbar machte. Sie war nicht so dynamisch und konnte keine bessere Weite erzielen. Für den letzten Versuch hieß es „Alles, oder nichts!“ Anlauf noch einmal verkürzen, eine kurze Rückenmassage und dann noch einmal alles geben. Dieters Jubelschrei war durch die ganze Quelle-Halle zu hören noch bevor die Weite angesagt wurde. Mit 5,31 m waren alle mehr als zufrieden. Und Alicia hielt sich kontinuierlich auf Rang 2.



Völlig ungewohnt stellte sich die Situation vor den 800 m dar. Die erste war nicht mehr einzuholen. Auf die drittplatzierte hatte Lissy einen komfortablen Vorsprung. So hieß es einfach die vier Runden überstehen, die Zeit war nahezu egal. Das neue Asthmaspray wirkte auch nicht so wie erhofft und sie musste sich richtig durchbeissen. Da andere noch um bessere Plätze kämpften, bekam sie des öfteren Ellbogen zu spüren und musste sich Rangeleien gefallen lassen. Erschöpft kam sie ins Ziel. Mit der Zeit von 2:48,68 Min war sie absolut unzufrieden. Doch sie hielt den zweiten Rang und durfte sich über die Silbermedaille freuen. Im Nachhinein zeigte sich unsere Höchstädterin mit ihrem Wettkampf zufrieden – zumindest unter diesen Vorraussetzungen.

Herzlichen Glückwunsch!!





Alicia Hermer bricht oberfränkischen Rekord

Eine super Atmosphäre in einer tollen Leichtathletik-Halle durfte unsere Lissy letzten Samstag in Frankfurt-Kalbach genießen. Die erst kürzlich zur Sportlerin des Jahres gewählte Athletin war zur Deutschen Hallen-Meisterschaft im Mehrkampf nach Hessen gereist. Die Sonne strahlte am Morgen auf die Bahn und so stieg die Stimmung bei der Athletin, die nach Meldeleistung nur eine Rolle als Außenseiterin innehatte. Die letzten Wochen hatten ihr sowohl schulisch als auch bei Garde- und Schautanzauftritten einiges abverlangt, so dass sie nicht topfit an den Start gehen konnte.

Wie gut sie sich dennoch motivieren konnte, zeigte ihr erster Wettbewerb. Obwohl die „Probehürden“ technisch alles andere als sauber gelangen, legte sie einen schnellen Lauf über die 60-m-Hürden-Strecke auf die Bahn. Sie verbesserte sogar ihre bisherige Bestzeit um 13 Hundertstel und startete somit vielversprechend in die Jagd um die begehrten Zähler.



Kurze Zeit später ging es bereits an die Hochsprungmatte. Hier stieg Alicia sicherheitshalber früh in den Wettbewerb ein und meisterte auch die Höhen von 1,40 m bis 1,49 m auf Anhieb. Bei den folgenden beiden Höhen fehlte jedoch der nötige Abdruck und so benötigte sie jeweils alle drei Versuche um einen gültigen Sprung zu absolvieren. Der zweite Anlauf auf die neue Bestleistung von 1,58 m entlockte Trainer Dieter Wendler schon beinahe einen Jubelschrei, doch die Latte fiel nach einigem Wackeln doch noch. So gingen 1,55 m für die TGlerin in die Wertung ein.



Für die Athleten standen Mineralwasser und Liegestühle in der Halle bereit. Vor der dritten Disziplin machte es sich Lissy dort bequem, um sich für die kommenden Aufgaben zu entspannen. Schließlich schnappte sie sich ihre 3-kg-Kugel und absolvierte das Einstoßen. Das klappte hervorragend und ließ auf eine gute Weite hoffen. Etwas zu locker ging sie den ersten Versuch an und ihr Arbeitsgerät landete bei 10,54 m. Eine akzeptable Weite, aber die ehrgeizige Athletin hatte sich eine 11 vor dem Komma als Ziel gesetzt. „Hirn ausschalten und einfach Volldampf“ hieß die Devise für den nächsten Stoß. Promt fiel die persönliche Bestleistung und Lissy durfte sich über 11,47 m freuen. Und auch der Kadertrainer Hörl aus Selb gratulierte zu diesem Stoß. Relativ zu den anderen Athletinnen gesehen war das ihre beste Leistung, da hier nur fünf junge Damen weiter stießen. Doch Lissy hatte sich für diese Saison hohe Ziele gesteckt und konnte sich über ihre beiden Bestleistungen noch gar nicht so recht freuen.



Wie schon den ganzen Tag über verfolgten die Fans zu Hause jeden Schritt ihrer Athletin am Handy. Die LA-Wettkampfnews waren wohl die am häufigsten geöffnete WhatsApp-Gruppe. So auch beim folgenden Weitsprung. Die Fünf-Meter-Marke sollte schon fallen. Der völlig missglückte Anlauf beim Einspringen trieb ihrem Trainer die Schweißperlen auf die Stirn. „Wie kriege ich sie wieder auf das Brett?“ Der erste Versuch – gültig – dazu noch eine sehr gute Weite von 5,26 m. So weit war Lissy in einem Mehrkampf noch nie gesprungen. Die Erleichterung war sowohl Dieter als auch Ramona deutlich anzusehen. Dass der zweite Sprung übertreten und der dritte keine Verbesserung brachte, war danach zu verschmerzen. Von Disziplin zu Disziplin kämpfte sich die Athletin der LG Fichtelgebirge einen Platz nach vorne und stand aktuell auf Rang 10.



Vor den abschließenden 800 m wurde wieder die Konkurrenz eingeschätzt. Um die Position zu halten, durfte keine der weiter hinten Platzieren deutlich vor Alicia ins Ziel kommen. Die Ulmerin Hedi Schmidt konnte eine 11 Sekunden schnellere Zeit laufen und würde somit vorbeiziehen. Die weiteren Athletinnen sollten mit einem beherzten Rennen im Zaum gehalten werden können. „Auf die Plätze“ – Schuss und los ging die wilde Jagd nach den letzten Punkten. Am Ende der ersten Kurve lag Alicia am Ende des Feldes – nicht schon wieder! In den zurückliegenden Mehrkämpfen startete sie oft so in den Lauf. Sie hielt Anschluss an die anderen Läuferinnen und attackierte in der zweiten Kurve. Typisch Lissy! Sie nahm den weiteren Weg in Kauf, ging aber nach 150 m an allen außer Schmidt vorbei, die wie erwartet in Führung lag. Die schlechte Luft in der Halle, die engen Kurven, der anstrengende Tag – all das war ihr anzusehen. Doch die Höchstädterin kämpfte weiter. In der vierten Runde setzte Leni Aigner am Ausgang der ersten Kurve zum Überholen an, aber Lissy konnte gegenhalten bis kurz vor dem Ziel. Die 7 Hundertstel Vorsprung reichten Aigner nicht, um einen Rang gutzumachen.



Da eine Läuferin im nächsten Lauf eine deutlich schlechtere Zeit lief, erreichte Alicia in der Endabrechnung den 9. Platz. Mit einer derartigen Platzierung hätte im Vorfeld niemand gerechnet. Da die Höchstädterin aber in keiner Disziplin Schwäche gezeigt hatte, landete sie verdient in der Mitte eines starken Teilnehmerfeldes. Mit der Punktzahl von 3399 verbesserte sie außerdem nicht nur ihre Bestleistung aus dem letzten Jahr um 120 Zähler sondern auch den oberfränkischen Rekord im Fünfkampf!

Herzlichen Glückwunsch Lissy!



Bericht Nordbayerische Meisterschaft in Fürth 11./12./18.01.2025

Alicia reiste am letzten Wochenende zum ersten Formtest unter Wettkampfbedingungen in die Quelle-Halle nach Fürth. Zuerst ging sie über die 60 m flach an den Start. Hier sollte sie versuchen die im Kader neu erlernte Sprinttechnik möglichst über die ganze Distanz umzusetzen. Wie gut ihr das gelang, bewies sie mit der Verbesserung ihrer Bestzeit auf 8,39 s.



Als nächstes stand die Hürdenstrecke auf dem Programm. Der letzte Probedurchgang aus dem Startblock über die ersten zwei Hindernisse gelang in bllitzsauberer Technik. Der Start gelang gut, alle Konkurentinnen gingen beinahe gleichzeitig über die erste Hürde. Lissy konnte sich beim Zieleinlauf noch an der stark eingeschätzten Tamika Okoro vorbeischieben. Mit einer Zeit von 9,39 s knapp an ihrer Bestleistung sicherte sich sich die Bronzemedaille.



Zum Abschluß trat sie noch im Weitsprung an. Diesmal startete sie bei der U20, da ein Tanzauftritt am Abend das Zeitfenster vorgab. Schon im ersten Versuch übertraf sie die 5-m-Marke und zauberte mit ihren 5,08 m ihrem Trainer Dieter ein Lächelns ins Gesicht. Bei den folgenden Sprüngen fehlte die Spritzigkeit im Anlauf, so dass auch eine Verbesserung der Technik keine größere Weite brachte. Im vierten Versuch hatte Lissy nichts zu verlieren und so sollte sie die noch in den Kinderschuhen steckende Laufsprungtechnik ausprobieren. Ein dynamischer Anlauf und der gute Absprung brachten ihr eine Verbesserung auf 5,16 m ein, obwohl der „Lauf in der Luft“ zeitlich noch nicht ganz passte. Damit kam sie in der U20 auf den 5. Platz. In ihrer Altersklasse hätte das Rang 2 bedeutet und das als Mehrkämpferin.
Herzlichen Glückwunsch, Lissy!


Marie-Luise reiste am Sonntag an, um sich mit der nordbayerischen Konkurrenz in den Disziplinen Hürden, Sprint und Weitsprung zu messen. Auch für sie galt, mal schauen, was nach dem anstrengenden Wintertraining so geht.
Zuerst stand die Hürdenstrecke auf dem Plan. Marie war gut drauf und bewies das mit einer Zeit von 11,73 s. Damit blieb sie noch 2 Hundertstel über ihrer bisherigen Bestleistung. Anschließend ging sie für die Sprintstrecke über 60 m an den Start. Auf die Plätze - fertig - Schuß - Marie schoss wie ein Pfeil aus den Blöcken. Sie legte einen klasse Sprint auf die Bahn und kam auch über die flache Strecke nahe an ihre Bestzeit heran. Mit 9,29 s konnte sie beim ersten Wettkampf des Jahres durchaus zufrieden sein.

Rückblickend würde Dieter den Weitsprung als erfolgreichste Disziplin des Tages herausstellen. Obwohl das Einspringen nicht gelingen wollte - keiner der drei Probesprünge wäre gültig gewesen. Die Lotterie begann! Marie traf im ersten Versuch das Brett genau, sie verschenkte keinen Zentimeter und wurde mit der persönlichen Bestleistung von 4,51 m belohnt. Auch die weiteren Anläufe passten perfekt, Marie traf das Brett exakt und zeigte tolle Sprünge. Mit 4,45 m und einer weiteren Steigerung auf 4,60 m unterstrich sie ihre gute Form. Die Teilnahme im Endkampf der besten 8 blieb ihr im riesigen Starterfeld von 40 Mädchen verwehrt. Aber sie erkämpfte sich mit dieser tollen Serie einen sehr achtbaren 10 Rang.
Herzlichen Glückwunsch, Marie!

Beim 3. Tag der Meisterschaft traten Felix und Lissy im Kugelstoß und im Hochsprung an, Marie im Kugelstoß.
Nach einem Auftritt mit der Garde und einer entsprechend kurzen Nacht, stieg Lissy als erstes in den Wettkampf ein. Der Hochsprung war ihre erste Disziplin. Mit der Einstiegshöhe von 1,40 m ging sie auf Nummer sicher und überwand diese Höhe auch im ersten Versuch. Schon bei 1,45 m patzte sie zweimal und musste sich im letzten Anlauf sehr konzentrieren, um die Vorgaben von Dieter besser umzusetzen. Sehr erleichtert ging sie nach einem gelungenen Versuch von der Matte, denn mit der vorherigen Höhe wäre sie nicht zufrieden gewesen. Auch 1,50 m schaffte sie, doch die nächste Aufgabe war an diesem Tag zu viel. Somit wurde sie Dritte.



Nach einer längeren Pause ging Lissy in den Kugelstoßring, wo sie als Favoritin gemeldet war. Mit einem Stoß über die 10-m-Marke zum Einstieg war sie erst einmal zufrieden. Bis auf einen Versuch gelang ihr das auch bei den weiteren fünf Stößen. Im dritten konnte sie sich sogar auf 10,78 m steigern und sicherte sich damit die Meisterschaft. Obwohl sie gerne auch die 11-m-Grenze übertroffen hätte, zeigte Lissy sich mit diesem Wettkampf zufrieden.





Felix begann seinen Tag im Kugelstoßring. Zum ersten Mal mit der schwereren 4-kg-Kugel. Gleich im ersten Versuch stieß er eine Bestleistung von 6,39 m, obwohl die Kugel ein Kilo schwerer war, landete sie 40 cm weiter als je zuvor. Mit Weiten von 6,94 m und 7,58 m setze er den Aufwärtstrend fort und sicherte sich weitere drei Versuche im Endkampf. Auch diese waren alle über 7 m, womit er zeigte, dass sich das Wintertraining gelohnt hatte. Obwohl er selbst mit dieser Leistung nicht ganz zufrieden war, darf er sich über den 5. Platz freuen.



Beim Hochsprung stellte bereits die Einstiegshöhe eine Herausforderung dar. Mit 1,40 m musste er zu Beginn gleich seine Bestleistung einstellen. Probleme mit dem Anlauf und ein anderer Springer, der zunächst an seiner Stelle sprang, sorgten für Unsicherheit. So musste er nach drei ungültigen Versuchen mit einem sogenannten „Salto nullo“ enttäuscht die Wettkampfstätte verlassen. Auch das gehört zu den Erfahrungen eines Leichtathleten dazu. Nächstes mal läuft es bestimmt wieder besser.



Marie begann ihren Wettkampf erst als die beiden Geschwister schon mit ihren Disziplinen durch waren. Kurzfristig wurde ihr Wettbewerb nach vorne verlegt, aber sie war trotzdem gut in der Zeit beim Aufwärmen. Mit der Weite von 7,45 m im ersten Versuch war Marie nicht zufrieden. Dafür legte sie im nächsten Stoß deutlich zu und die Kugel landete nur einige Zentimeter unter ihrer Bestleistung bei 8,44 m. Doch sie wollte mehr, vielleicht zu viel. Zwei weitere Versuche landeten knapp unter 8 m. Marie war sichtlich enttäuscht. Doch Dieter konnte sie wieder aufbauen. Sie überwand ihre Schwächephase und schloss den Wettkampf mit Verbesserung auf 8,53 m ab, was für sie den 7. Platz in einer starken Konkurrenz bedeutete.



Für den ersten Test im Jahr 2025 war unser Trainer Dieter mit allen Leistungen zufrieden, auch wenn die drei Sportler diese Meinung nicht sofort teilen konnten. Mit weiteren Technikeinheiten und Schnelligkeitstraining ist noch viel zu erreichen und wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Saison.

Herzlichen Glückwunsch an alle drei Athleten!!







Start der Leichtathleten in die neue Saison bei den Nordbayersichen Hallenmeisterschaften

Mit den Nordbayrischen Hallenmeisterschaften in Fürth starteten drei Athleten der TG Höchstädt in die neue Saison.
Alicia Hermer lief in der W 15 über die 60 m Hürden eine neue Bestleistung. Mit einer Zeit von 9,72 s erreichte sie einen hervorragenden 2. Platz.
Auch beim Weitsprung erzielte sie mit 5,22 m eine neue persönliche Bestleistung, die ihr die Nordbayerische Vizemeisterschaft einbrachte. Für den ersten Test nach ihrer Verletzung ein tolles Ergebnis, zumal sie eine schöne Serie mit 4 Sprüngen über die magische 5-m-Grenze zeigte.
Bei den 60 m, die sie das erste Mal in der Halle lief, erreichte sie in einen großen Starterfeld, einen sehr guten 7. Platz. Mit ihrer Zeit von 8,56 s bestätigte sie ebenso wie über die 60 m Hürden und im Weitsprung die Qualileistungen für die Bayerischen Hallenmeisterschaften.
Die Überraschung gelang ihr bei den 800 m. In der ersten Runde verlor sie Zeit, da sie durch die Konkurrentinnen ausgebremst wurde. Danach setzte sie zum Überholen an und konnte nach großen Kampf einen nie erwarteten dritten Platz herauslaufen, mit einer Zeit von 2:46,25 Min.

Für die Unter-14-jährigen fand an gleicher Stelle ein Rahmenwettbewerb statt. Marie-Luise Beck erreichte hier im Weitsprung einen 7. Platz mit sehr guten 4,22 m. Probleme mit dem Anlauf verhinderten eine größere Weite. Dabei blieb sie nur 6 cm unter ihrer bisherigen Bestleistung, obwohl sie teilweise mit dem falschen Fuß absprang. Eine beachtliche Leistung in einem 28-köpfigen Starterfeld!
Beim 60 m Lauf gingen sogar 33 Mädchen an den Start. Marie-Luise sicherte sich hier einen 13. Platz mit 9,22 s.

Felix Hermer (12) trat als zweiter Teilnehmer dieses Rahmenwettbewerbs in der M U14 an. Gleich bei seinem ersten Wettbewerb, dem Weitsprung durfte er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen. Auch er kämpfte mit Problemen beim Anlauf. Mit 4,40 m holte er sich trotzdem den 3. Platz. Dabei hatte er die gleiche Weite wie der Zweitplatzierte. Lediglich 1 cm im zweitbesten Versuch entschied über die Platzierung. Diese ist um so beachtlicher, da er zum jüngeren der beiden gemeinsam gewerteten Jahrgänge der M U 14 gehört.
Bei seinem ersten 60 m Lauf errang er, mit 9,12 s, den 6. Platz. Im abschließenden 800 m Lauf konnte er sich über einen 11. Platz mit 3:01,52 Min freuen.

Trainer und Betreuer sind über so einen guten Start in die Saison sehr erfreut.



Oberfränkische Einzelmeisterschaft in Naila am 16.07.2022

Diesmal war die TG mit 3 Athleten in Naila am Start.

Magdalena Weiß:
Magdalena Weiß lief die 50 m erstmalig unter 9 s. In einer tollen Bestleistung von 8,65 s erreichte sie in der W11, dem größten Starterfeld, einen guten 11. Platz. Zweimal erreichte sie aufgrund hervorragender Bestleistungen sogar den Endkampf. Im Ballwurf steigerte sie ihre persönliche Bestleistung fast 9 m und belegte mit 21 m Platz 7. Noch besser lief es im Weitsprung: 3,62 m bedeuteten Platz 6 und eine Steigerung der persönlichen Bestleistung um 56 cm. Umso bemerkenswerter, dass nur 6 cm auf einem Medaillenrang fehlten! Magdalena steigerte ihre Bestleistungen in allen Disziplinen.








Felix Hermer:
Felix holte dreimal Silber in der Altersklasse M11. Über 50m sicherte er sich mit einem aktiven Zieleinlauf in einem sehr knappen Rennen den 2. Platz. Seine Zeit von 7,88 s war nur 7 Hundertstel langsamer als die des Siegers und 2 Hundertstel schneller als die des Drittplatzierten! Im Weitsprung hatten alle Wettkämpfer Probleme mit dem wechselhaften Wind. Hier ging Felix mit 4,09 m gleich beim ersten Versuch in Führung. Leider konnte er diese Weite nicht mehr steigern und landete auf Platz 2. Nur 1 cm hinter dem Oberfränkischen Meister Rahn aus Weißenstadt, den er in der Woche vorher noch besiegt hatte. Beim Ballwurf durfte er sich über eine neue Bestleistung von glatt 40 m freuen, die ihm wieder die Silbermedaille hinter Rahn bescherten. Zum Abschluss ging es noch auf die zwei Stadionrunden. Felix konnte sich nicht an die Fersen des wieder führenden Rahn heften und reihte sich im Mittelfeld ein. Mit einem tollen Schlussspurt schob er sich von Platz 5 fast noch auf den 2. Rang vor. Mit 2:58,88 Min unterbot er seine Bestleistung um 4 s und holte sich die Bronzemedaille.










Marie-Luise Beck:
Für Marie-Luise begann der Wettkampf mit ihrer neuen Disziplin Speerwurf. Erst das zweite Mal startete sie in dieser Wurfdisziplin. Auch wenn sie hier die einzige Starterin war, legte sie sich bei schwierigen Windverhältnissen ins Zeug und steigert ihre Bestleistung um eineinhalb Meter auf 19,76 m. Als nächstes standen 60 m Hürden auf dem Programm. Hier verbesserte sie ihre Bestleistung um eine halbe Sekunde und wurde in 12,55 s dritte. Sie konnte ihre persönliche Bestleistung im Vorlauf über 75 m auf 11,32 s steigern. Das war die viertbeste Zeit in der W12. Im Finale sprintete sie nach 11,42 s über die Ziellinie und wurde damit 5. Der Weitsprung entwickelte sich zunächst zu einer Zitterpartie für Trainer Dieter. Nur einen gültigen Versuch landete sie im Vorkampf, erreichte aber zum Glück mit 3,94 m den Endkampf. Hier lief es nun richtig gut und sie sprang im sechsten und letzten Versuch auf 4,28 m. Damit steigerte sie ihre Bestleistung von letzter Woche um 16 cm; ihr fehlten nur 8 cm auf die Siegerin. Zum Abschluss ging es in den Kugelstoßring. Hier war der Sieg heiß umkämpft. Bis zum vierten Versuch lag Marie-Luise auf Rang 2. Doch dann konterte sie und stieß die 3-kg-Kugel auf 6,92 m. Das bedeutete nicht nur eine weitere Bestleistung, sondern auch die Führung. Obwohl sie sich in den letzten beiden Versuchen nicht mehr steigern konnte, behauptete sie den ersten Platz und durfte sich über die zweite Goldmedaille freuen. Absolut bemerkenswert ist, dass sie nach dieser Woche ohne Training, da sie im Schullandheim war, in jeder Disziplin eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt hat.







Oberfränkische Vierkampfmeisterschaften in Forchheim am 10.07.2022

Diesmal war die TG mit zwei Athletinnen auf der Sportinsel in Forchheim am Start.

Marie-Luise Beck kämpfte in den Disziplinen 75 m, Weitsprung, Hochsprung und Ballwurf um Punkte. Sie überzeugte zum Auftakt mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Weitsprung und erreichte mit 4,12 m die zweitbesten Weite. Auch im anschließenden Sprint zeigte sie mit 11,49 s eine prima Zeit und holte weitere wichtige Punkte, um sich auf Platz zwei zu halten. Auch in ihrer Paradedisziplin, dem Ballwurf, steigerte sie ihre persönliche Bestleistung mit dem 200 g schweren Ball auf 37 m. Das war die beste Leistung in der W12, so dass sie den Vorsprung der Führenden von 82 auf 40 Zähler verkürzen konnte. Trotz schwieriger Windverhältnisse und anfänglicher technischer Probleme verbesserte sie im Hochsprung ihre Bestleistung ebenfalls auf eine Höhe von 1,26 m. Damit steigerte sie in drei der vier Wettbewerbe ihre Bestmarke und sicherte sie sich verdient die Silbermedaille mit tollen 1637 Punkten.





Im Vierkampf der W 14 ging es für Alicia Hermer bei Kugelstoß, 100 m, Hochsprung und Weitsprung um die beste Gesamtleistung. Schon zu Beginn legte sie die Messlatte mit 8,57 m mit der Kugel für die Konkurrenz sehr hoch und ging in Führung. Die zweitbeste Weite in der W 14 lag bei 5,78 m. Auch den Sprint konnte sie trotz Gegenwind mit großem Vorsprung und einer Zeit von 13,66 s für sich entscheiden. Im anschließenden Hochsprung bereitete auch ihr der böige Wind Schwierigkeiten. Die ersehnte Bestleistung von 1,48 m riss sie im 3. Versuch denkbar knapp und musste sich mit 1,44 m begnügen. Doch nur eine weitere Springerin erreichte diese Höhe, so dass Lissy souverän auf Platz 1 blieb. Zum Abschluss folgte ihre Lieblingsdisziplin, der Weitsprung. Obwohl sie auf der Anlage in Forchheim schon einige Bestleistungen erzielt hatte, konnte sie diesmal die gewünschte 5-m-Marke von Bamberg nicht erreichen. Mit der langjährigen Konkurrentin und dem sicheren Platz 1 fehlte heute auch der weitere Ansporn, so dass sie sich mit 4,64 m zufriedengeben musste. Sie holte Gold mit starken 1881 Punkten und einem Vorsprung von über 300 Zählern.













Einzel-Kreismeisterschaft in Hof am 09.07.2022

Wegen terminlicher Überschneidungen ging die TG Höchstädt mit lediglich zwei Startern bei den Kreismeisterschaften in Hof in den Wettkampf.



Für Anton Troppmann war es die erste Meisterschaft. Er zeigte ebenso viel Ehrgeiz wie im Training und wurde mit guten 9,74 s Sechster im 50-m-Sprint der M11. Nach einer tollen Serie im Weitsprung und konnte er die ersehnte 3-m-Marke knacken und erreichte auch hier mit 3,14 m den 6. Platz. Zum Abschluss folgte seine starke Disziplin, der Ballwurf. Trotz nasser Anlaufbahn und anfänglicher Nervosität landeten alle Bälle weit über 20 m. Obwohl technische Probleme eine größere Weite verhinderten, durfte er sich mit 26 m über den 4. Platz freuen. Das ist ein erfreuliches Ergebnis für seine erste Teilnahme an einem Freiluftwettkampf!





Der zweite Teilnehmer, Felix Hermer, startete auch in der Altersklasse M11. Schon bei der ersten Entscheidung wies er seine beiden Konkurrenten in die Schranken und gewann die 50 m in hervorragenden 7,64 s vor den Weißenstädtern Rahn (7,72 s) und Gesell (7,84 s). Auch beim Weitsprung ging er gleich im ersten Versuch mit 4,22 m in Führung. Allerdings blieben ihm hier Rahn (4,19 m) und Gesell (4,03 m) dicht auf den Fersen. Als Gesell im dritten Versuch auf 4,20 m herankam, konterte Felix mit 4,31 m und 4,36 m und steigerte seine Bestleistungen gleich zweimal hintereinander. Dem hatten die Weißenstädter nichts mehr entgegenzusetzen und Felix holte auch hier Gold. Mit dem Ball zeigte auch er Nerven und blieb mit 36 m hinter seinen Erwartungen zurück. Diese Weite bedeutete Platz 2 hinter Rahn, der eine Traumweite von 44 m hinlegte. Abschließend startete Felix zum ersten Mal über die 800 m. Da er in der Woche zuvor von Schnupfen geplagt worden war, startete er etwas verhalten. Als er in der zweiten Stadionrunde das Tempo anzog, war der Rückstand auf die beiden Führenden schon zu groß und er wurde in guten 3:02 Minuten dritter. An diese tollen Leistungen und Platzierungen will er bei den Oberfränkischen Einzelmeisterschaften am 16.07.2022 in Naila anknüpfen.









Oberfränkische Einzelmeisterschaften in Bamberg am 25./26.06.2022

Alicia Hermer startete in der Domstadt mit einem wahren Mammutprogramm, bei dem sie an zwei Tagen in 7 Disziplinen antrat. Das sollte auch ein Test für den Bayerischen Siebenkampf in Friedberg sein. Los ging es mit Kugelstoß, nicht gerade Lissys Lieblingsdisziplin, aber sie ging gleich im ersten Versuch mit 8,42 m in Führung. Zwar konnte sie ihre Weite nicht mehr verbessern, aber es war auch keine andere Stoßerin in der Lage, diese Leistung zu erzielen. So konnte sie ihre erste Goldmedaille in Empfang nehmen. Im Hochsprung legte sie ihre Einstiegshöhe auf 1,35 m fest. Zu diesem Zeitpunkt war eine Teilnehmerin bereits ausgeschieden und die zweite konnte diese Höhe nicht überwinden. So musste sie alleine ihre Sprünge absolvieren und erreichte an diesem Tag mit 1,43 m Silber. Da Alicia immer auf der Jagd nach Verbesserungen ist, war sie diesmal nicht zufrieden. Angesichts der schwierigen Wettkampfsituation stellte diese Höhe eine solide Leistung dar, zumal sie nur 4 cm unter ihrer bisherigen Bestleistung liegt. Die spätere Siegerin hatte in der Woche zuvor die Süddeutsche Meisterschaft in dieser Disziplin gewonnen und stieg erst bei 1,58 m ein. Im Diskuswurf hatte Lissy einen Titel zu verteidigen, was sie dazu veranlasste auch hier zu starten. Im ersten Versuch warf sie gleich Bestleistung und konnte diese im vierten Versuch noch auf 18,28 m steigern. Mission war geglückt – der Titel erfolgreich verteidigt – die 2. Goldmedaille an diesem Tag geholt! Den krönenden Abschluss des ersten Tages sollte die Paradedisziplin Weitsprung bilden. Bereits im ersten Versuch sprang Lissy eine neue persönliche Bestleistung von 4,95 m, doch sie wollte die 5-m-Marke knacken! Nicht weniger als 4 Trainer der LGF, darunter auch unser Dieter Wendler, staunten über den gelungenen Versuch im 3. Durchgang. Gespannt warteten sie auf die Weite: 5,15 m! Damit steigerte sie nicht nur ihre Leistung aus Emmering um 27 cm sondern sicherte sich auch die A-Quali für die Bayerische Meisterschaft und den Oberfränkischen Titel mit 43 cm Vorsprung!

Nach diesem grandiosen ersten Tag waren die Fans an den Handys schon gespannt auf die Ergebnisse des Sonntags. Erst in diesem Jahr hatte Alicia mit dem Speerwerfen angefangen, um im Blockmehrkampf Sprint/Sprung und im Siebenkampf starten zu können. Doch diese Wurfdisziplin liegt ihr und so legte sie auch diesmal mit 27,41 m und einer neuen Bestleistung vor. Zwar konnte sie ihre Weite nicht mehr steigern, aber am Ende gewann sie auch hier Gold mit knapp 5 m Vorsprung. Der enge Zeitplan ließ keine Pause zu und es ging sofort mit 80 m Hürden weiter. Auch diese Strecke hat sich zu einer Lieblingsdisziplin für Alicia entwickelt. Sie lief ein technisch sauberes Rennen und verbesserte sich dabei auf 12,69 s. Das bedeutete wieder den 1. Platz mit etwas mehr als 1 Sekunde Vorsprung. Selbst die Siegerin der W15 war weit abgeschlagen. Mit viel Euphorie ging es an den Start für die 100 m. Die Laufeinteilung sorgte für zusätzliche Freude, denn die starke Dauerkonkurrentin aus Forchheim startete auf der Nebenbahn. Tatsächlich spornten die zwei sich gegenseitig an und liefen beide Bestzeit. Damit war die Teilnahme am Finale gesichert. Die Hitze des Wochenendes und die vielen Start forderten allerdings ihren Tribut und Alicia konnte die 13,42 s aus dem Vorlauf nicht wiederholen. Das war die Chance für die ausgeruhten Sprinterinnen, die in 13,63 s und 13,65 s auf die Plätze 1 und 2 liefen. Lissy kam einen Hauch später in 13,66 s ins Ziel, erreichte Bronze und machte damit ihren Medaillensatz komplett.

Auch wenn die Archillessehne nach diesem anstrengenden und heißen Wochenende sich meldete, die Bilanz kann sich sehen lassen: 7 Starts, 7 Medaillen, 5 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze. Dabei Bestleistungen in 5 Disziplinen und eine weitere A-Quali für die Bayerische Einzelmeisterschaft! Besonders herauszuheben sind hier die 12,69 s über die Hürdenstrecke, die sie in die Top-Ten der Bayerischen Bestenliste bringen und die 5,15 m im Weitsprung, welche Platz 3 im bayernweiten Vergleich bedeuten. Eine tolle Erfahrung waren auch die Verwandten und Vereinsmitglieder, die von zu Hause mitfieberten und immer gespannt am Handy auf die Ergebnisse warteten. Diese Unterstützung konnte Alicia über die fehlenden Zuschauer im Stadion etwas hinwegtrösten. Danke dafür und macht weiter so!















ALICIA unsere NORDBAYERISCHE MEISTERIN

Bei den Nordbayrischen Meisterschaften in Oberasbach startete Alicia im Siebenkampf.
Neuland betrat Lissy bei diesem Wettbewerb, der sich über zwei Tage erstreckte.

Am ersten Tag ging es los mit Hochsprung, bei dem sie ihre persönliche Bestleistungen auf 1,47 Meter schraubte.
Danach folgte das Kugelstoßen, bei dem sie ebenfalls eine neue Bestleistung mit 8,80 Meter aufstellte.
Die 80 Meter Hürden (13,22 sek.) und der 100 Meter Lauf (13,77 sek.) bilden den Abschluss des ersten Tages, den Alicia als Führende der Gesamtwertung beendete.

Der zweite Tag begann mit Weitsprung, den Lissy mit 4,60 Meter abschloß. Beim folgenden Speerwurf warf sie mit 27,21 Meter eine neue Bestleistung und festigte ihren ersten Platz.
Den abschließenden 800 Meter Lauf, in der Hitze des Nachmittags, konnte Alicia taktisch laufen. Sie ließ aber keinen Zweifel aufkommen, dass der Gesamtsieg nach Höchstädt geht.
Mit der viertbesten Laufzeit, 2:47,17 Minuten, sicherte sie sich den Titel einer Nordbayrischen Meisterin.

Ihre Gesamtpunktzahl von 3328 Punkten katapultierte sie in die Top 25 der deutschen Bestenliste.

Wir und ihre Trainer sind unglaublich stolz auf unsere Lissy!











Bayerische Mehrkampf Meisterschaft in der "Quelle Halle" in Fürth





PLATZ 3 für unsere Lissy bei der bayerischen Meisterschaft

Sie überraschte uns mit tollen Ergebnissen in jeder einzelnen Disziplin.
Zuerst im Weitsprung stellte sie mit 4,79 Meter gleich mal ihre erste neue persönliche Bestleistung auf und war im Starterfeld dritte. Beim 60m-Hürdenlauf wuchs sie über sich hinaus und schaffte es mit 9,89 Sekunden viele Punkte zu ergattern und ihren dritten Platz zu festigen. Im Kugelstoßen zeigte sie auch mit einer neue Bestleistung von 8,39 Meter ihr Können. Abschließend der 800 m-Lauf, bei dem sie auch über sich hinaus gewachsen ist und mit einer Zeit von 2,45 Minuten die Ziellinie überquerte.

Alles in allem eine super Leistung die nach der Schlussabrechnung mit einem 3 PLATZ belohnt wurde – ein wahrer Sahnetag!

Das war ihr erster Start bei einer bayrischen Meisterschaft.

Wir alle sind sehr stolz auf sie, vor allem ihre Trainer! - Herzlichen Glückwunsch Lissy!



LGF-Sportfest in Weißenstadt



Die Leichtathleten waren beim LGF internen Sportfest in Weißenstadt im Einsatz.
Sowohl die Kleinen, als auch die Großen zeigten hier wieder ihr Können.
Es gab 3x den ersten Platz: Alicia Hermer, Magdalena Weiß und Anna Schöffel.
3x den zweiten Platz: Marie Luise Beck, Felix Hermer und Karla Hermer.
Jeweils einmal den 3ten bis 6ten Platz: Johanna Eckelt, Nelly Eckert, Louis Preißinger , Anton Troppmann.
Es war alles in allem wieder ein sehr erfolgreicher Tag!