Aktuelles


 





Oberfränkische Mehrkampfmeisterschaft in Hof 04.05.2024


Wie beim Mehrkampf üblich, sammeln die Athleten in einzelnen Disziplinen Punkte, um am Ende einen Gesamtsieger zu ermitteln.

Am Vormittag gingen mit Finn Fröber, Theo Zinßer, Karla Hermer und Felina Leupold vier TGler an den Start. Bei den drei ersten wurden Ranglistenpunkte vergeben, d. h. für einen ersten Rang 1 Punkt, für einen zweiten Rang 2 Punkte, usw. Wer am Ende die wenigsten Punkte erreicht, gewinnt den Wettbewerb.

Unserem jüngsten Starter, Finn, räumten wir gute Chancen auf einen vorderen Platz ein. Er zeigte sich von seiner guten, aber auch leicht schüchternen Seite. Obwohl er durch die Aufregung der ersten „Oberfränkischen“ etwas verkrampft an den Start ging, sprintete er auf den dritten Rang (7,43 s), sprang auf den vierten Rang (2,73 m) und warf sich in seiner Paradedisziplin ganz nach oben (24,50 m – Rang 1). Mit seinen 8 Ranglistenpunkten errichte er den dritten Platz und erhielt den verdienten Lohn seiner Leistungen. Wir Trainer sind der Meinung, dass noch viel mehr möglich ist, wenn er etwas erfahrener und lockerer in den Wettkampf geht.



Theo Zinßer konnte sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich steigern. Er sprintete in 7,66 s über die 40-m-Hindernis und erhielt dafür 8 Ranglistenpunkte (2023: 8,37 s – 4 P.). Im Weitsprung sammelte er wie im Jahr zuvor 3 Punkte mit einer Weite von 2,98 m (2023: 2,62 m) und im Wurf 4 Punkte mit 21,50 m (2023: 16,50 m). Damit hat er sich trotz starker Konkurrenz achtbar aus der Affäre gezogen. Mit seinen 15 Ranglistenpunkten landete er auf dem sprichwörtlich undankbaren vierten Platz. Aber bei diesem starken Teilnehmerfeld muss man sich erst einmal behaupten.



Karla Hermer ging mit großen Zielen an den Start bei den Oberfränkischen. Konnte sie doch letztes Jahr mit ihrem vierten Platz keine Medaille mit nach Hause nehmen. Sie steigerte ihre 40-m-Zeit von 8,41 s auf 7,13 s und reihte sich damit auf Rang 4 ein. Die Zweite und Dritte waren nur einen Hauch schneller mit 7,11 s und 7,12 s. Auch im Ballwurf konnte sie sich toll steigern und holte mit 16,50 m (2023: 10,00 m) 3 Punkte. Sie überraschte sich selbst, mit ihren ersten 3-m-Sprung und erhielt für 3,00 m im Weitsprung (2023: 2,61 m) 2 Punkte. So schloss sie den Wettkampf mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft ab und freute sich riesig über ihre Silbermedaille!



Bei Felina in der U12 gibt es schon die normale Punktewertung, bei der alle Leistungen in Punkte umgerechnet werden und die Athleten möglichst viele Punkte holen müssen.
Sie befand sich wieder im größten Starterfeld mit 20 Athletinnen. Auch sie konnte ihre Sprintzeit über 50 m noch einmal steigern auf 9,41 s. Im Weitsprung schloss sie ebenfalls mit einer besseren Weite ab als beim Trainingswettkampf am vergangenen Mittwoch – 2,95 m. Das Highlight setzte sie mit ihrem Ballwurf auf 22 m. Hier hat sie ihre Trainingsleistung zu unserer Zufriedenheit in den Wettkampf rübergebracht. Diese Weite konnten nur 2 Teilnehmerinnen in der W10 übertreffen. Mit ihrem 10 Platz lag sie in der Endabrechnung genau in der Mitte des Feldes.



Alles in allem, darf man sagen, dass sich unsere Athleten und Athletinnen in oberfränkischen Bereich nicht verstecken müssen. Sie können mit hoch erhobenem Kopf aus diesem Tag gehen.



Am Nachmittag fanden die oberfränkischen Block-Mehrkampf-Meisterschaften statt. Dabei sammeln die Athleten in 5 Disziplinen Punkte.

Mit Felix Hermer und Marie-Luise Beck stellten sich zwei aussichtsreiche Athleten der oberfränkischen Konkurrenz.

Felix hatte gut trainiert und ging motiviert an den Start der 60 m Hürden. In dieser technisch anspruchsvollen Disziplin konnte er gleich seine erste Bestleistung des Tages aufstellen: 11,56 s (2023: 12,34 s) bescherten ihm die Führung im Block Sprint/Sprung. Doch bereits nach der ersten Disziplin meldete sich die Wachstumsfuge und er hatte Schmerzen im Fuß. Da die Sprintdisziplinen bisher alle im Verzug waren, musste er sofort weiter zum Hochsprung. Hier stieg er später ein als die Konkurrenz, meisterte viele Höhen im ersten Versuch und erzielte sogar eine weitere persönliche Bestleistung: 1,38 m. Es blieb kaum Zeit dem schmerzenden Fuß etwas Ruhe zu gönnen, der Sprint über die 75 m stand an. Auch hier fiel die alte Bestmarke und Felix beeindruckte mit 10,90 s. Allerdings blieb er mit schmerzverzerrtem Gesicht hinter dem Ziel sitzen. Alle anderen Athleten waren schon beim Einspringen an der Weitsprunggrube. Sportwart Jürgen Grießhammer erkundigte sich sogar via Handy, ob Felix springen würde. Angesichts der drängenden Zeit fiel die Entscheidung: Felix verzichtete auf das Einspringen und setzte alles auf den ersten Sprung. Glücklicherweise war dieser gültig. Zwar schenkte er circa 30 cm her, landete aber dennoch bei einer respektablen Weite von 4,13 m. Er ließ die weiteren Sprünge streichen, um sich für den abschließenden Speerwurf etwas zu regenerieren. Eigentlich sollte er aus dem Stand werfen, er wollte allerdings mehr. Den etwas verhaltenen Anlauf machte er durch einen tollen Armzug wett und warf gleich im ersten Versuch 22,85 m (2023: 16,70 m). Er sammelte in jeder Disziplin mehr Punkte als die Konkurrenz und gewann mit 2.041 Punkten die Goldmedaille. Sein Durchhaltevermögen wurde mit dem Oberfränkischen Titel belohnt!



Marie-Luise startete im Block Wurf und zeigte wiederum ihr bestes Gesicht. Es war ihr dritter Wettkampf innerhalb einer Woche, wobei auch noch Trainingseinheiten anstanden. Trotzdem motivierte sie sich und zeigte sowohl über die 100 m (15,75 s), als auch über 80 m Hürden (15,90 s) ansprechende Leistungen. Diese sind umso höher einzuschätzen, da auch sie mit langen Wartezeiten an der Startlinie zurechtkommen musste. Außerdem führten die Verzögerungen dazu, dass sie vor dem Kugelstoß nicht ihr gewohntes Aufwärmprogramm absolvieren konnte, sondern sich im Schnelldurchlauf vorbereiten musste. Dennoch gelang ihr hier der Coup, indem sie ihre Bestleistung vom Mittwoch gleich nochmals um 30 cm verbesserte und 8,70 m in die Wertung einbrachte. Im Weitsprung mit 4,36 m und im Diskuswerfen mit 19,90 m blieb sie jeweils nur knapp hinter ihren Bestleistungen, die sie dieses Jahr bereits aufgestellt hatte. Ein Wunder bei diesem Mammutprogramm! Sie bewies ihren starken Willen und verdankte es ihrer kämpferischen Einstellung, dass auch sie sich diesen Tag vergoldete. Sie erzielte in vier von fünf Disziplinen die beste Punktzahl innerhalb der oberfränkischen Konkurrenz und gewann damit verdient den Titel mit 2089 Punkten.




Kreismehrkampfmeisterschaft in Naila 20.04.2024


Obwohl die TG aufgrund einiger Ausfälle nicht alle Athleten mit nach Naila nehmen konnte, vertraten doch fünf Teilnehmer die blauen Farben der Höchstädter.
Die Bedingungen waren denkbar schwierig. Der April zeigte sich von seiner launischsten Seite. In rascher Folge wechselten sich Regen, Schnee, Sonnenschein, Wind und Graupelschauer ab. Trotzdem zeigten unsere TGler was in ihnen steckt.

Besonders in Szene setzte sich Finn Fröber bei den kleinsten in der M8. Bei seinem ersten Start im Freien deklassierte er die Konkurrenz. Er entschied den Weitsprung für sich, über die Sprintstrecke von 40m nahm er dem Zweitplatzierten 7 Zehntel ab und im Wurf feuerte er den Ball mit 27m gar über doppelt so weit wie sein Gegner. So erhielt er in jeder Disziplin einen Ranglistenpunkt. (Die Ranglistenplätze werden zusammengezählt und es gewinnt, wer am Schluss die niedrigste Punktzahl hat.) Er gewann souverän mit der Traumpunktzahl von 3!



Auch bei der M9 zeigte sich ein ähnliches Bild. Theo Zinßer hatte sowohl im Sprint als auch im Weitsprung die Nase vorn. Im Wurf spielte auch er seine Stärke aus – 22,50m im Vergleich zu den 16m des Zweitplatzierten unterstrichen seine Überlegenheit. So sicherte auch er sich die Goldmedaille mit einer „weißen Weste“ und 3 Punkten!



Bei den gleichaltrigen Mädchen ließ sich Karla Hermer doch etwas von den widrigen Bedingungen beeinflussen. Zwar steigerte sie ihre Bestleistungen im Weitsprung und Ballwurf, allerdings nicht in dem Maße wie ihre Trainingsleistungen erhoffen ließen. Trotzdem sicherte sie sich zweimal die Punktzahl „1“ und im Sprint die „2“. Damit gewann sie den dritten Kreismeistertitel für die TG.



In der W10 wurden die Leistungen schon in Mehrkampfpunkte umgerechnet und die Teilnehmerin mit der höchsten Punktzahl gewann den Wettkampf. Felina Leupold steigerte sich im Ballwurf deutlich im Vergleich zum letzten Jahr auf 18,50m und ließ den Gegnerinnen damit maximal einen Meter Vorsprung. Auch im Weitsprung und Ballwurf konnte sie deutlich zulegen, musste aber dennoch einige Athletinnen vorbeiziehen lassen. So erreichte sie einen guten 6. Platz im Mittelfeld.



In der W14 vertrat Marie-Luise Beck unseren Verein. Sie trotzte dem Wetter und konnte sowohl im Hochsprung als auch im Weitsprung und Kugelstoß an ihre bisherigen Bestleistungen anknüpfen. Auch ihren ersten Lauf über 100m meisterte sie souverän. In allen vier Disziplinen holte sie mehr Punkte als die Konkurrenz und erzielte in der Endabrechnung sogar mehr Zähler als die Siegerin der W15. Somit machte sie den Höchstädter Hattrick komplett und gewann das vierte Gold für die TG.



Außerdem holte Felina mit der Mannschaft der LGF die Vizekreismeisterschaft. Finn und Theo sicherten sich mit der LGF-Mannschaft sogar Gold.





Bericht über das LGF-Sportfest am 10.03.2024


Für viele unserer 14 Sportler war es der erste Wettkampf und sie fuhren mit einen flauen Gefühl im Bauch nach Weißenstadt. Was passiert jetzt, was muss ich machen, werden sie sich gefragt haben.

Die vier Betreuer versuchten ihre Nervosität ein wenig zu verkleinern. Alle absolvierten den Dreikampf – Marie-Luise als W14 einen Vierkampf – wobei in allen Disziplinen Punkte gesammelt werden mussten, um am Ende die Nase vorne zu haben. Der Reihe nach kämpften unsere Athleten in den Disziplinen Weitsprung, 35-m-Lauf und Medizinball- bzw. Kugelstoß um jeden Zentimeter und um Zehntelsekunden. Gerade bei den jüngeren holte die TG dabei Goldmedaillen in allen Altersklassen, in denen ein TG-Sportler startete. Bei so vielen TGlern kam dabei die härteste Konkurrenz teilweise aus den eigenen Reihen. Unsere Sportler zeigten ihre Stärke vor allem im Medizinballstoßen, das einigen erst den Sieg bescherte. Folgende tolle Platzierungen wurden erreicht:

Alter Name Platz Punkte 35 m Weit-
sprung
Medizin-
ball
Hoch-
sprung
W7 Dana Rothemund 1. Platz 566 7,78 s 2,15 m 4,17 m
Emilia Eckelt 3. Platz 401 8,19 s 2,05 m 2,57 m
W8 Johanna Kaiser 1. Platz 745 7,10 s 2,67 m 4,61 m
  Paula Geyer 8. Platz 393 8,61 s 2,07 m 2,87 m  
M8 Finn Fröber 1. Platz 681 7,18 s 2,60 m 5,41 m
W9 Karla Hermer 1. Platz 845 7,05 s 3,21 m 4,94 m
Amelie Kaiser 2. Platz 643 7,43 s 2,73 m 3,44 m
M9 Theo Zinßer 1. Platz 801 6,87 s 2,94 m 6,10 m
W10 Felina Leupold 1. Platz 900 6,89 s 3,25 m 5,50 m
  Finja Hering 4. Platz 726 7,44 s 3,13 m 3,86 m  
  Joahnna Eckelt 5. Platz 633 7,42 s 2,50 m 3,79 m  
W12 Magdalena Weiß 4. Platz 1054 6,38 s 3,67 m 6,10 m  
M12 Felix Hermer 2. Platz 1238 5,76 s 4,74 m 7,45 m
W14 Marie-Luise Beck 2. Platz 1688 5,93 s 4,71 m 7,95 m 1,26 m

Drei TGler starteten auch im freiwilligen Hochsprung. Dabei konnte Felina in ihrem ersten Wettkampf in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin bereits drei Höhen erfolgreich meistern und wurde mit 1,00 m erste. Magdalena bescherten die übersprungenen 1,05 m den vierten Rang. Felix schaffte sogar 1,30 m und sicherte sich damit Platz 1.

Auch Rundenlauf wird bei den kleineren regelmäßig trainiert und so gingen fast alle Athleten auch hier an den Start. Es waren äußerst spannende Läufe über sechs Hallenrunden. Alle gaben ihr Bestes und kamen völlig außer Puste ins Ziel. Auch dabei erreichten unsere Sportler tolle Zeiten und Platzierungen:

Alter Name Platz Zeit
W7 Emilia Eckelt 2. Platz 3:11,69 Min.
Dana Rothemund 3. Platz 3:12,46 Min.
W8 Johanna Kaiser 3. Platz 2:59,07 Min.
  Paula Geyer 9. Platz 3:16,95 Min.
M8 Finn Fröber 1. Platz 2:30,82 Min.
W9 Amelie Kaiser 1. Platz 3:03,00 Min.
M9 Theo Zinßer 2. Platz 2:30,01 Min.
W10 Finja Hering 3. Platz 2:51,70 Min.
Johanna Eckelt 4. Platz 2:56,50 Min.
Felina Leupold 5. Platz 2:56,81 Min.
M12 Felix Hermer 2. Platz 2:11,22 Min.
W14 Marie-Luise Beck 1. Platz 2:32,53 Min.

Was ihr uns gezeigt habt, war wirklich spitze. Ihr wart wirklich ehrgeizig und habt eine Reihe toller Leistungen gebracht.
Herzlichen Glückwunsch!!




Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaft in Fürth 03.03.2024


Mit großen Erwartungen reiste Lissy am vergangenen Sonntag nach Fürth. „So nah war eine Bayerische Medaille noch nie!“ war die Devise, die nach einigen Rechenspielchen feststand.

Zum Beginn musste sie sich der Konkurrenz im Hochsprung stellen. Gelistet im vorderen Mittelfeld, mit viel Vorfreude und einem Lächeln im Gesicht, ging Lissy an diese für sie nicht ganz zitterfreie Disziplin heran. Bis zu ihrer Bestleistung blieb sie wieder einmal ohne Fehlversuch. Die neue Höhe von 1,54 m meisterte sie im dritten Versuch, was sowohl Mutter Ramona als auch Trainer Dieter einen Freudenschrei entlockte! Auch beim zweiten Versuch über 1,57 m fiel die Latte nur ganz knapp. Doch diese Höhe war an diesem Tag noch zu hoch. Aber auch keine andere Athletin überquerte eine weitere Höhe und so setzte Lissy sich gemeinsam mit vier anderen Mädels und einer Punktzahl von 666 an die Spitze des Feldes.



Obwohl der folgende Hürdenlauf um 10 Minuten verschoben wurde, konnte Alicia nicht das gewohnte technische Aufwärmprogramm absolvieren. So ging sie überhastet in die Startblöcke. Der Start glückte ganz gut, allerdings verlor sie zwischen der ersten und der dritten Hürde an Geschwindigkeit. Dann fing sie an, wieder Boden gut zu machen und kam zusammen mit ihrer Freundin Sophia Rykala aus Regensburg als zweite dieses Laufes ins Ziel; mit 9,54 s gar nicht so weit von der Bestleistung entfernt. In den folgenden beiden Läufen waren noch zwei Athletinnen schneller und so hieß das Zwischenergebnis nach zwei Disziplinen Rang 3 und lediglich 34 Zähler Rückstand auf Platz 1.

Als nächstes stand Lissys Lieblingsdisziplin, der Weitsprung, auf dem Programm. Diesmal hatte sie etwas mehr Zeit, um zu regenerieren. Leider konnte sie die nötige Spannung nicht vor dem ersten Versuch wiedererlangen, kam mit dem Anlauf nicht bis zum Brett und verschenkte wertvolle Zentimeter. Der „Sicherheitssprung“ konnte sich dennoch sehen lassen und stand mit 4,93 cm zu Buche. Auch die anderen Mädchen gingen auf „Nummer sicher“ und so erreichten nur zwei eine größere Weite. Im zweiten Anlauf fiel die ersehnte 5-m-Marke und im dritten Versuch steigerte Alicia sich auf 5,09 m und konnte diese Disziplin als zweite abschließen. Das genügte um sich mit 2050 Punkten und 18 Zählern Vorsprung an die Spitze des Feldes zu setzen.



Nun hieß es erst einmal etwas essen um für das Kugelstoßen und die abschließenden 800 m ausreichend Energie zu haben. Nach einem verhaltenen ersten Versuch im Einstoßen hatte Alicia es diesmal besser im Griff, sich wieder auf den Wettkampf einzustellen. Sie pushte sich richtiggehend und wuchtete die 3-kg-Kugel schon gleich zu Beginn gut 80 cm weiter als je zuvor. Mit 10,88 cm landete ihr Wurfgerät bei der zweitgrößten Weite. Obwohl sie in den folgenden Versuchen nichts mehr draufsetzen konnte, ließ sie die beste Stoßerin des Feldes nur etwa einen Meter davonziehen. Somit blieb sie auf Rang 2 und ließ der Führenden Naomi Buchner einen knappen Vorsprung von 17 Zählern. Wie schon während des gesamten Wettkampfes blieb es weiter eng und extrem spannend.



„Wie viel muss ich schneller laufen als Naomi?“, war die schon obligatorische Frage von Lissy. Zwei Sekunden Vorsprung auf Naomi und nicht mehr als 15 Sekunden Rückstand auf die stärkste Läuferin des Feldes, Svea Krogmeier, sollte sie erreichen. Beim Vergleich mit den jeweiligen Vorleistungen eine machbare Aufgabe. Etwa 30 Minuten blieben ihr, um die beanspruchte Muskulatur zu entspannen. Sehr nervös, aber mit der Goldmedaille vor Augen trat sie an die Startlinie. „Auf die Plätze!“ – Schuss und los ging die Jagd nach dem Edelmetall. Auch die anderen Teilnehmerinnen waren wild entschlossen und wollten sich gleich zu Beginn eine gute Ausgangsposition sichern. Das war Lissy zu heikel. Sie ging einem Gerangel aus dem Weg und startete als letzte in die erste Kurve. Doch bereits nach wenigen Metern begann sie ihre Aufholjagd – ein Dejá-Vu – wie im vergangenen Jahr in Oberasbach „sammelte“ sie bis zum Ende der Kurve die meisten Läuferinnen wieder ein. In der zweiten Runde hatte sie auch den vorgegebenen Abstand zur Führenden Buchner herausgelaufen und baute diesen in der folgenden Runde noch aus. Immer wieder der prüfende Blick zu Mutter und Trainer, ob der Abstand reichte. Auf der abschließenden vierten Runde musste sie sichtlich „beißen“, aber sie zeigte wieder einmal allen, was ein Kind vom Dorf leisten kann. In einer für die engen Hallenrunden tollen Zeit von 2:33,85 Min. kam sie als zweite über die Ziellinie. Völlig erschöpft ging sie zu Boden, doch die Anstrengung hatte sich gelohnt: Mit 3278 siegte sie vor Naomi Buchner mit 3210 und Svea Krogmeier mit 3163 Punkten. „Du hast dich selbst für deine Anstrengungen mit Gold belohnt!“, war Dieters erste Kommentar. Neben dem ersten Mal ganz oben auf dem Bayerischen Podest, freute Lissy sich am meisten über die herausragende Weite im Kugelstoß. Das Wintertraining hatte sich gelohnt! Auch wenn im Fichtelgebirge die Trainingsbedingungen bei Weitem nicht so gut sind, wie in den Ballungsgebieten.



Herzlichen Glückwunsch an unser Goldmädchen Alicia!!




Bayerische Halleneinzelmeisterschaft in München am 10.02.2024


Nach dem verletzungsbedingten Ausfall der Nordbayerischen Meisterschaft in Fürth testete Lissy am vergangenen Samstag ihre Form in der Werner-von-Linde-Halle. Obwohl sie nicht wie andere Athleten auf einer Tartanbahn bzw. in einer Sandgrube trainieren konnte, stellte sie sich der bayerischen Konkurrenz über 60 m, 60-m-Hürden und Weitsprung. Dabei startete sie das erste Mal in der Altersklasse U18 – heuer als jüngerer von zwei Jahrgängen.

Lissy startete über die Hürdenstrecke mit deutlich mehr Aufregung als beim letzten Start, denn in der neuen Altersklasse erwartete sie auch ein neuer Hürdenabstand. Zu diesem passt ihre Schrittlänge noch nicht so gut, was sowohl auf Athleten- als auch auf Trainerseite für etwas Nervosität sorgte. Das Aufwärmen und der Probeanlauf an die erste Hürde glückte erstaunlich gut. Nach dem Startschuss ging sie verhalten an, um nicht zu nah an die erste Hürde zu kommen. Dadurch geriet sie gleich zu Beginn des Laufs in Rückstand. Ab der dritten Hürde holte sie jedoch auf und ging nach 9:39 s als dritte über die Ziellinie. Das war auch gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung! Auch im zweiten Lauf waren nur drei Läuferinnen schneller als sie und so zog sie souverän ins Finale ein. Eine Stunde später ging sie wieder in die Startblöcke – diesmal auf der unliebsamen Außenbahn. Sie lieferte einen beinahe identischen Lauf ab. An der ersten Hürde wieder im Rückstand, dann die Aufholjagd. Am Ende reichte es für Platz vier in einer Zeit von 9:38 s. Weder die Zeit noch die Platzierung hätte Trainer Dieter vorher so erwartet und freute sich mit der Athletin.



Nur kurze Zeit später hieß es einspringen in der Sandgrube. Die Enttäuschung vom letzten Jahr mit einem vierten Platz und einigen missglückten Sprüngen sollte Lissy hinter sich lassen. In der Wintersaison konnte sie keinen Weitsprung trainieren, weil im Landkreis die Möglichkeiten dazu fehlen. So musste der Anlauf von der letzten Saison herhalten. Beim Einspringen noch übertreten, war der erste Sprung gültig und auf Anhieb eine neue persönliche Bestleistung: 5,27 m! Das war ein Auftakt nach Lissys und Dieters Vorstellungen. Im zweiten Versuch setzte sie sogar noch eins drauf und landete erst bei 5,34 m in der Grube. Dieser klasse Sprung sicherte ihr die angepeilte Endkampfteilnahme. Es folgten zwei weitere tolle Versuche jenseits der 5,20 m. In den letzten Anlauf legt Lissy noch mal alle Kraft, kam schneller als vorher ans Brett und übertrat leider knapp. Trotzdem reichte ihre Weite für eine bayerische Medaille und sie konnte sich über Bronze freuen!





„Eigentlich reicht’s mir schon.“ War Lissys Aussage nach dem Weitsprung. Ein bisschen frische Luft und Ablenkung an der Diskusanlage sollten als Pause bis zum abschließenden 60 m Sprint dienen. Hier sollte sie einfach mit Spaß laufen und genießen. Lissy startete gut und brachte sich anders als über die Hürden gleich in eine gute Position. Zum Ende hin konnte sie noch einmal zulegen und sicherte sich ihren ersten Sieg in einem bayerischen Vorlauf. Dass sie dabei ihre bisherige Bestzeit um 9 Hundertstel unterbot, unterstrich ihre gute Form im ersten Wettkampf der Saison.





Rundum zufrieden fuhr das Gespann aus Mutter, Trainer und Athletin am Abend von München nach Hause. Die tollen Leistungen des Tages stärken die Vorfreude auf die kommende Saison und vor allem die Mehrkämpfe!

Herzlichen Glückwunsch, Alicia!


Herzlichen Glückwunsch zum deutschen Sportabzeichen!


Herzlichen Glückwunsch zum deutschen Sportabzeichen!

Unsere Sportler haben alles gegeben und sich mächtig ins Zeug gelegt…
Die Bilanz kann sich sehen lassen:
7x Gold
5x Silber
4x Bronze


Leichtathletiktrainer Dieter Wendler freute sich über die zahlreichen Abzeichen und überreichte seinen Schützlingen und weiteren Aktiven jeweils eine Urkunde mit Anstecknadel.

Nochmals herzlichen Glückwunsch an alle! Macht weiter so!




Weihnachtsfeier am 16.12.2023


Weihnachtsfeier der TG Höchstädt


Die Moderatorinnen Barbara Reimann und Kristina Schikora begrüßten die Anwesenden der gut besuchten Weihnachtsfeier der Turngemeinschaft Höchstädt im Saal der Bugatti-Bar. Die Tanzgruppe mit den jüngsten Tänzern, die Tanzmäuse, fuhren mit ihrem Lied Schneeglöckchen im Programm fort. Die Kindergarde hatte „Fragen an den Nikolaus“ in Form eines Gedichts vorgetragen und Horst Schlegel gab die Geschichte „Der Nikolaus zur Landweihnacht“ zum Besten. Anschließend trugen die Leichtathletik-Kids ihr Gedicht „Der Traum“ von Hoffmann von Fallersleben vor. Mit der darauffolgenden Gesangseinlage der Nachwuchsgarde wurde auch die Pause eingeläutet.

Anschließend übernahm Dieter Wendler das Wort um sich bei seinen Athleten und Co-Trainerin Ramona Hermer für das zurückliegende Jahr zu bedanken. „Es war ein grandioses Jahr, die Mädels und Jungs haben meine Erwartungen vollkommen übertroffen“, so Wendler. Er ließ die erfolgreichen Wettkämpfe Revue passieren und ehrte seine Schützlinge. Das Highlight war wohl die Qualifikation zur deutschen Mehrkampfmeisterschaft in Hannover und der dort erreichte 8. Platz von Alicia Hermer. „Es ist unbeschreiblich, dass ich so etwas erleben durfte.“ Leider war Bürgermeister Gerald Bauer nicht anwesend, gerne hätte Dieter Wendler gewusst, ob diese Leistung nicht auch ein Eintrag in das goldene Gemeindebuch wert ist? Abschließend an die Ehrung vermeldete Dieter Wendler für dieses Jahr sage und schreibe 18 Sportabzeichen.

Bevor der Nikolaus kam hatten die Tanzmäuse nochmals die Bühne für sich und sangen das Lied „In der Weihnachtsbäckerei“. Dann war es endlich soweit; der Nikolaus stand als nächstes im Programm. Allerdings ließ er sich entschuldigen und schickte seine Frau, die „Nikolausin“. Sie hatte ein paar nette Worte für jede Abteilung dabei. Natürlich gab es im Anschluss auch ein Geschenk in Form von TG-Höchstädt-Socken für alle aktiven Kinder. Auch die Trainer bekamen ein kleines Dankeschön für ihr Engagement. Ihnen sprach Sandra Reinl im Namen der Vorstandschaft ein herzliches Dankeschön aus. Danach wurden Rätsel der Kindergarde gelöst und dem Sketch „anders besonders“ der Leichtathleten gelauscht. Nachdem die Prinzengarde ihren Ugly Christmas sweater contest durchgeführt hatte, wurde zum Abschluss das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ miteinander gesungen. Mit gemütlichem Beisammensein klang die Weihnachtsfeier aus.





















Bei der Turngemeinschaft Höchstädt wird’s ganz offiziell närrisch!


TG Höchstädt – Narren übernehmen das Zepter



„Höchstädt Helau“ hieß es dieser Tage schon zum zweiten Mal in der neuen Session! Der Jubiläumsabend anlässlich 66 Jahre Prinzengarde der TG und die offizielle Faschingseröffnung des Fastnacht-Verbandes Franken/Oberfranken in der Willi-Pöhlmann-Halle sind kaum vergangen, schon sind die Höchstädter Närrinnen und Narren wieder unterwegs!
Sein „blaues Wunder“ erlebte dabei der Höchstädter Bürgermeister Gerald Bauer, als die Narrenschar der TG pünktlich am 11.11. um 11:11 Uhr vor der Rathaustüre lautstark Einlass sowie die Herausgabe des Rathausschlüssels und der Gemeindekasse verlangte.

Wie sich hausstellte, war er aber gut vorbereitet und hat dem Prinzenpaar Fabio I. und Sophia I., nebst Elferrat und rund 50 weiteren Närrinnen und Narren gerne die Türe geöffnet.
Tatkräftige Unterstützung bekam das Prinzenpaar dieses Jahr durch das Kinderprinzenpaar Leonard I. und Emily I.

In Ihrer Rede forderten die beiden Prinzenpaare den Rathausschlüssel und die Gemeindekasse heraus, die der Bürgermeister natürlich nicht ganz unfreiwillig aus der Hand gab.
Sie freuten sich, dass der Fasching endlich losgeht, und dass die Narren mindestens bis Februar bleiben wollen!
Hopfmarschall Philip Wendler verlas anschließend ganz offiziell die Narrengesetze für die Session 2023/24.

Nach einer Stärkung mit allerlei süßen und herzhaften Leckereien verabschiedeten sich die Narren nicht ohne dem Bürgermeister noch ein Ständchen zu singen.































Faschingseröffnung 2023 in Höchstädt im Fichtelgebirge


Das Team der Turngemeinschaft Höchstädt begrüßte am vergangenen Sonntag, 05.11.2023, Oberfranken zur offiziellen Faschingseröffnung des Fastnacht-Verband Franken, Bezirk Oberfranken, in Höchstädt im Fichtelgebirge.

Mit einem kräftigen Helau starteten rund 200 Narren in die fünfte Jahreszeit.
Das oberfränkische Gremium des Fastnacht-Verbands Franken unter der Leitung von Bezirkspräsident Norbert Greger fand in der Turngemeinschaft Höchstädt einen engagierten Gastgeber.

Rund 20 Vereine und Gesellschaften aus ganz Oberfranken und der nördlichen Oberpfalz versammelten sich in Höchstädt, um die Faschingssession 2023/24 lautstark zu eröffnen.

Nach der Begrüßung durch die Turngemeinschaft Höchstädt richtete Norbert Greger seine Grußworte an die rund 200 Närrinnen und Narren. Unter den Zuschauern waren auch zahlreiche Prinzenpaare aus der Region.

Das Singspiel der TG, ein Auftritt der Jubiläums-Garde anlässlich des 66-jährigen Geburtstags der TG-Prinzengarde in der kommenden Session 2023/24 und ein Tanzmariechen Medley begeisterten das Publikum und sorgten für einen gelungenen Start in den Nachmittag. Neben den mitreißenden Darbietungen auf der Bühne richtete auch Bürgermeister Gerald Bauer Grußworte an die Anwesenden.

Den Abschluss des Nachmittags bildete der Auftritt der Kindergarde mit dem Tanz „Trolls – die fröhlichsten Wesen der Welt“.
Nach etwa 3 Stunden war die Faschingseröffnung ein voller Erfolg, und die Teilnehmer sind nun gut gelaunt und voller Vorfreude auf die Session 2023/24.


© Foto: Florian Riedel


Ein Abend voller Emotionen!
Jubiläumsfeier zu 66 Jahre Prinzengarde/Tanzsportabteilung


In der festlich dekorierten Willi-Pöhlmann-Halle erinnerten Gardekostüme und Bilder an die unglaubliche Geschichte von 66 Jahren Prinzengarde von 1958 bis 2024.

Anlässlich des Jubiläums studierte Sophia Denk mit Gardemädels der Kinder, Nachwuchs- und Aktivengarde einen Gardetanz ein, der alle Gäste begeisterte! Auch mit den drei Tanzmariechen der TG, Karina Barth, Alicia Hermer und Jolina Medick studierte sie eine Choreografie ein, die eindrucksvoll deren Können zeigte.

Auf der Bühne zeigten sich sechs Gardemädchen aus dem Gründungsjahr 1958, Prinzenpaare und Gardemädels der vergangenen Jahrzehnte schwelgten in Erinnerungen.

Die Chronik der Tanzabteilung wurde von unserer Sonja Wendler präsentiert, die die Tanzabteilung dazu formte, wie sie nun besteht.
 

Moderiert wurde der Abend von unserem „Trio Infernale“, von Patrick und Philip Wendler sowie Daniel Schopper.

Sonja Wendler wird mit dem „Till“ in Silber geehrt
Der Präsident des Fastnacht-Verbands Franken, Marco Anderlik, übernahm mit Norbert Greger, Iris Leichauer vom Tanzausschuss Ehrungen des Fastnacht-Verband Franken. Er zeichnete Sonja Wendler mit dem „Till“ in Silber aus, Gunda Schikora mit dem Verdienstorden und Anja Strößenreuther, Julia Baumann und Sophia Denk mit der Ehrennadel in Silber.

Abzeichen in Bronze, Gold und Silber
Die Vorstandschaft und das Höchstädter Prinzenpaar Sophia I. und Fabio I., übernahmen die Ehrung der aktiven Mitglieder der Tanzabteilung. Es wurden 45 Mitglieder mit Abzeichen in Bronze, Silber und Gold sowie Buttons in Kupfer geehrt.

Neuauflage des ersten Schautanzes
Mitglieder der Prinzengarde von 1988 präsentierten den Schautanz "Dance with the Devil" als großes Finale.

Zahlreiche Ehrengäste würdigten die Leistungen des Vereins, der seit 1958 das Brauchtum des fränkischen Faschings pflegt. Ehrungen und Anerkennungen prägten die Jubiläumsnacht.
 

Fasching sei eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufgabe, Brauchtumspflege, Jugendarbeit und Tradition, sagte Norbert Greger, Präsident im Bezirk Oberfranken. Abordnungen von TV Schönwald, TV Kirchenlamitz, FaGe Rot-Weiß Schirnding, Rawetzer Fastnachtsfreunde, Faschingsgilde Marktredwitz-Dörflas, Narhalla Rot-Weiß Marktredwitz und vom Patenverein TV Thierstein überbrachten Grüße und Glückwünsche.

Link zum Artikel von Silke Meier in der Frankenpost.


TG wandert auf dem Längenauer Bankerlweg


Auf die TG-Herbstwanderung machten sich 20 unerschrockene Wanderer trotz wechselhaftem Wetter, begleitet von Regen und Sonnenschein auf den Bankerlweg von Längenau zum Buchwald. Unterwegs gab es einige malerische Bankerl, auf denen die Wanderer kurz Rast machten. Nach dem Marsch kehrten wir in der gemütlichen Buchwalder Zoiglstube ein, wo wir uns mit Kaffee und Torte, Zoigl oder einer deftigen Brotzeit belohnen konnten. Es war eine sehr schöne Wanderung durch die herbstliche Natur!















Bericht Bayerische Einzelmeisterschaften in Ingolstadt am 15./16.07.2023


In der bisherigen Freiluftsaison hatte Lissy in sage und schreibe 6 Disziplinen die Qualileistung für die Bayerische erreicht. Da hieß es eine Auswahl treffen, um die größten Chancen auszunutzen. Gemeinsam mit Trainer Dieter entschied sie sich für die Starts über 80 m Hürden, Speerwurf und Weitsprung. Dass dies eine goldrichtige Entscheidung war, zeigte sie bereits am ersten Tag. Da im MTV-Stadion in Ingolstadt lediglich 6 Bahnen für das Finale über die Hürdenstrecke zur Verfügung standen, wäre die Teilnahme daran schon ein Erfolg für die TGlerin. Mit der sechstbesten gemeldeten Zeit und starker Konkurrenz hieß es alles geben. In der Mittagshitze wärmte Lissy sich auf; schon das ein Kraftakt, da kaum Schatten vorhanden war. Nach einem verschlafenen Start im Vorlauf zeigt sie eine Energieleistung und sicherte sich damit einen Platz im Endlauf. Die Vorlaufzeiten der anderen versprachen ein äußerst spannendes Finale. Die Plätze 1 und 2 waren vergeben, aber die weiteren vier Finalteilnehmerinnen lagen im Vorlauf lediglich 13 Hundertstel auseinander. „Wenn du dich schickst, kriegst du was zu trinken!“, witzelte Mutter Ramona. Denn die drei Medaillengewinner erhielten je 6er-Tragerl Limonade zum Probieren. Lissy wollte im Finale am Anfang nicht wieder wertvolle Zeit verlieren. Obwohl der Start noch einmal abgebrochen wurde, kam sie diesmal gut aus den Blöcken, blieb über der Hürde stabil und legte einen fantastischen Lauf auf die Bahn. Es war eine Freude ihr zuzusehen! Gespannte Blicke hefteten sich nach dem Zieleinlauf an die Anzeigetafel. Die Plätze 1 und 2 wurden sofort angezeigt. Danach dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Endlich der dritte Platz: Alicia Hermer in einer Zeit von 12,46 s. Weit hörbar jubelten die Höchstädter zur Überraschung der umstehenden Zuschauer. Damit unterbot sie ihre bisherige Bestzeit um 23 Hundertstel und gewann völlig überraschend die Bronzemedaille. Und das als Mehrkämpferin unter den Spezialistinnen!



Nach einer unruhigen Nacht nahm Alicia am Sonntagmorgen den Speer in die Hand. Die ersehnte Abkühlung brachten leider auch einige heftige Regenschauer mit sich. So hieß es auf nasser Bahn aufwärmen und einwerfen. Dieter zog die Spikes noch einmal fest, um Verletzungen zu vermeiden. Auch die ersten Würfe des Wettkampfes wurden durch den Regen erschwert. So war es nicht verwunderlich, dass Lissy mit einem verhaltenen Wurf und einer Weite von 22,40 m in den Wettbewerb startete. Den anderen Teilnehmerinnen erging es ähnlich. Allerdings erwischte nur die Favoritin Elisa Hölzlwimmer einen noch schlechteren Start, deren Speer außerhalb des Sektors landete. Im nächsten Versuch machte Lissy mehr Druck und steigerte sich auf 27,32 m. Sie kam immer besser in den Wettkampf – schwierige Bedingungen kennt sie zur Genüge – und steigerte sich Stück für Stück. Im Endkampf stellte Lissy ihren Anlauf um und sicherte sich mit 29,80 m im letzten Versuch den fünften Platz. Damit blieb sie nur knapp unter ihrer bisherigen Bestleistung!





Nachdem sie am ersten Wettbewerb des Tages teilgenommen hatte, musste sie sich lange gedulden. Erst fast ganz am Ende des Zeitplanes stand ihr zweiter Start beim Weitsprung an. Obwohl der Sonntag nicht so heiß war wie der Samstag, machte das schwüle Wetter doch müde. So fiel es Lissy zunächst schwer, sich wieder für sportliche Leistungen bereitzumachen. Sie gab ihr Bestes und stand schon vor allen Konkurrentinnen an der Weitsprunggrube parat. Andere waren noch in der Staffel eingesetzt und kamen so erst kurz vor knapp zum Einspringen. Da saß Alicia bereits im Schatten und wartete auf den Beginn. Ihr erster Versuch war so gut wie noch nie zuvor in diesem Jahr. Als die Weite von 5,12 m auf der Anzeigetafel erschien, strahlte unsere Athletin über das ganze Gesicht. Im zweiten Versuch konnte sie dies noch einmal toppen und landete erst bei 5,24 m im Sand. Damit schob sie sich auf Rang vier. Da die Plätze 2 bis 5 nur wenige Zentimeter auseinander lagen, blieb der Wettbewerb äußerst spannend! Nach zwei ungültigen folgte ein solider Sprung, der wieder jenseits der 5-m-Marke landete, aber keine weitere Verbesserung brachte. Nach einer starken Serie wurde sie mit einem hervorragenden vierten Platz belohnt. Im ersten Moment war sie etwas enttäuscht, dass sie sich nicht noch einmal steigerte, doch ihre Bilanz konnte sich durchaus sehen lassen.



Obwohl sie in keiner Disziplin zum Favoritenkreis gehörte, holte sie sich neben einem fünften und vierten Platz auch eine Bayerische Bronzemedaille. Außerdem steigerte sie wieder zwei ihrer persönlichen Bestleistungen und blieb auch im Speerwurf bei widrigen Bedingungen nur wenige Zentimeter hinter ihrer bisherigen Marke. Voller Stolz beglückwünschte nicht nur Trainer Dieter seinen Schützling, auch aus dem Fichtelgebirge meldeten sich zahlreiche Gratulanten via Handy. So endete ein anstrengendes, aber auch sehr erfolgreiches Wochenende.





Bericht Bayerische Meisterschaften Block/Mehrkampf U16 in Friedberg am 09.07.2023


Auf ging es nach Schwaben, um in Friedberg in sieben Disziplinen Punkte zu sammeln.

Zu Beginn kam eine von Lissys Lieblingsdisziplinen, die 80-m-Hürden! Wie erhofft wurde sie in den schnelleren der beiden Läufe gesetzt. Sie startete neben der Favoritin Chiara Wildner von der LG Sempt, die auch die beste gemeldete Zeit mitbrachte. Nach einem verhaltenen Start kam sie gut in den Rhythmus und kam als Zweite ins Ziel. Ein super Start in das Wettkampfwochenende!



Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, bevor Alicia mit der Kugel weiter auf Punktejagd ging. Mit 8,49 m zeigte sie schon im ersten Versuch eine bessere Weite als beim letzten Wettkampf und steigerte sich in den weiteren Versuchen jeweils deutlich auf 8,94 m und 9,41 m. Die Favoritin zog hier in ihrer Paradedisziplin davon. Die maßgeblichen Konkurrentinnen um den möglichen Platz 2 reihten sich mit ihren Stoßleistungen nur wenige Zentimeter vor und hinter Alicia ein. Somit konnte sie den 2. Rang weiterhin halten.



Als dritte Disziplin standen die 100m an. Der schnelle Startschuss kam Lissy scheinbar entgegen. Sie kam hervorragend aus den Blöcken, legte einen technischen sauberen Lauf hin und überquerte als erste die Ziellinie. In einer Bombenzeit von 13,09 s verbesserte sie ihre bisherige Bestleistung um 33 Hundertstel und durfte nun für ein Erinnerungsfoto vor der Anzeigetafel posieren. Der Dritt- und Viertplaztierten nahm sie hier 23 bzw. 25 Hundertsel ab und baute somit ihren Vorsprung aus.



Am Ende des heißen ersten Tages stand noch der Hochsprung an. Die Teilnehmerinnen wurden auf zwei Anlagen verteilt, wobei Lissy dank ihrer bisherigen Bestleistung in die bessere Gruppe eingeteilt wurde. Das Einspringen klappte gut und so wagte sie erstmalig erst bei einer Höhe von 1,37 m einzusteigen. Denn jeder Sprung der nicht gemacht werden muss, spart Kraft. Eine gute Entscheidung, überwand Lissy die ersten beiden Höhen auf Anhieb. Der Abstand zur Matte war nicht immer optimal und so mussten auch einige Fehlversuche auf ihr Konto notiert werden. Als die Latte mit 1,52 m auf neuer Besthöhe lag, zeigte Alicia bereits im ersten Versuch einen tollen Sprung und riss nur knapp. Auch der zweite misslang. Angespornt durch die befreundete Mitspringerin Sopohia Rykala aus Regensburg flopte sie im dritten Versuch über die neue Höhe. Auch bei 1,55 m sahen die Sprünge vielversprechend aus. Aber diesmal mussten sich beide Mädels noch mit drei ungültigen abfinden. Da auch die Viertplazierte die gleiche Höhe erreichte, änderte sich an den Abständen bei den Punkten nichts. Lediglich die Führende Wildner büßte 50 Zähler ihres Abstandes ein.



Nach diesem grandiosen ersten Tag übernachtete Alicia mit 2068 Punkten auf Rang 2. Damit war sie 125 Zähler besser als nach dem ersten Tag im letzten Siebenkampf. Die 90 Punkte, die damals noch auf die Quali für die Deutsche fehlten, kamen in greifbare Nähe!

Am Sonntagmorgen ging es zuerst in die Weitsprunggrube. Allen Siebenkämpferinnen waren die Strapazen des Vortages anzumerken; die nötige Spritzigkeit fehlte durch die Bank. Der erste Sprung - mit etwas Sicherheitsabstand zum Brett - wurde mit 4,96 m gemessen. Mit diesem Auftakt waren alle drei - Athletin, Trainer und Mutter - sehr zufrieden. Ein kleines Missverständnis in der Anlaufgestaltung bescherte einen zweiten Sprung bei dem Lissy noch mehr Weite verschenkte. Auch im dritten Versuch konnte sie sich nicht mehr steigern. Obwohl diesmal kein 5-m-Sprung dabei war, konnte Lissy zufrieden sein. Denn auch keiner anderen Springerin gelang eine größere Weite. So schmolz der Vorsprung der Führenden wieder um 40 Punkte und der Abstand nach hinten wurde ausgebaut.



Gleich ging es weiter mit Speerwurf. Mit einem guten Gefühl nahm Lissy ihr Wurfgerät in die Hand. Mit einem verhaltenen ersten Wurf ließ sie die wurfstarke Konkurrentin Sophia aus Regensburg bis auf einen Punkt herankommen. In den zweiten Wurf legte Lissy wesentlich mehr Kraft und so landete er bei 29,09 m, überraschenderweise knapp vor dem Speer der Führenden und Wurfspezialistin Wildner. Bei dieser Weite blieb es auch. Allerdings brachte der Wurf Alicia wieder etwas Abstand zu den weiteren Plätzen.



Die kurze Verschnaufpause vor den 800 m nutze unsere Athletin, um sich etwas abzukühlen und die Taktik für den Lauf zu bestimmen. Die Führende wäre nur mit einem Vorsprung von 15 Sekunden zu erreichen. Das Polster auf die Dritt- und Viertplatzierte war mit 5 Sekunden recht komfortabel, zumal diese eine schwächere Meldeleistung hatten. Für die angestrebte deutsche Quali musste Lissy eine 2:41 laufen. Mit den Durchgangszeiten für diese Zeit und der Vorgabe Sophia und Tara nicht vorbeizulassen trat Lissy an die Startlinie. Diesmal wollte sie sich beim Start nicht nach ganz hinten abdrängen lassen. Sie ging sehr schnell an, wechselte sogar noch in der ersten Kurve nach außen, um sich nicht einschließen zu lassen und hängte sich an die schnellsten Läuferinnen. So lief sie die erste Runde in 1:13 Minuten und ließ Trainer Dieter damit erleichtert auf die zweite Runde blicken. Hier mussten einige abreißen lassen. Nicht so unsere Lissy! Entschlossen kämpfte sie sich sogar an die stärkste Teilnehmerin heran und kam in neuer Bestzeit nach 2:32,50 Min als zweite ins Ziel.



Mit diesem grandiosen Lauf erreichte sie die tolle Punktzahl von 3602 und gewann die Silbermedaille bei den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften. Außerdem übertraf sie die deutsche Quali (3550) deutlich und darf sich Anfang September mit den besten Siebenkämpferinnen Deutschlands in der U16 messen. Besonders freut sich Trainer Dieter über die hervorragende Leistung über die 100m.



Oberfränkischer Rekord für Felix Hermer


Schon beim Stabhochsprung Starter-Camp während der Pfingstferien war LGF-Trainer Jürgen Grießhammer begeistert von Felix‘ Talent. Nach nur 2 weiteren Trainingseinheiten in dieser sehr anspruchsvollen Disziplin startete er am 09.07.2023 in Wunsiedel bei seinem ersten Wettkampf. Eine gewisse Anspannung war nur allzu verständlich. Doch bereits das Aufwärmen klappte gut, die ersten Sprünge auf die Matte und über die Schnur sahen vielversprechend aus. Als der Wettkampf begann waren viele Daumen gedrückt: Nicht nur in Höchstädt verfolgten die Fans die News in der WhatsApp-Gruppe, auch in Schwaben fieberten seine Schwester, die gerade an der Bayerischen Meisterschaft teilnahm, sowie Trainer Dieter und seine Mutter mit. So zeigte er über die Einstiegshöhe von 1,50 m einen sauberen Sprung und konnte ruhigen Gewissens die folgende Höhe auslassen. Auch die 1,70 m und 1,90 m meisterte er im ersten Versuch. An der 2-m-Marke scheiterte er diesmal noch knapp, auch wenn diese Höhe im Training schon mehrfach auflag. Es war ein toller erster Wettkampf für den erst 12-jährigen TGler und auch die Bilanz kann sich sehen lassen:

Oberfränkischer Meister, Platz 2 in der Bayerischen Bestenliste und Oberfränkischer Rekord!!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!



   




Bericht Kreismeisterschaft Einzel in Hof 01.07.2023


Aufgrund von terminlichen Überschneidungen startete diesmal nur Felix Hermer für die TG. Dafür trat er in allen angebotenen Disziplinen an: Hochsprung, 75-m-Sprint, Ballwurf, Weitsprung und 800-m-Lauf.

Zu Beginn des Wettkampftages stand Hochsprung auf dem Zeitplan. Felix stieg erst bei 1,15 m in den Wettbewerb ein und flopte souverän über diese Höhe. Bei 1,20 m jedoch zeigte er Nerven und brauchte drei Versuche. Die nächste Höhe gelang wieder im ersten Versuch. Bei 1,30 m, seiner bisherigen Freiluft-Bestleistung, rechnete er im Kopf schon seine Fehlversuche gegen die von Dauerkonkurrent Rahn aus Weißenstadt auf. So musste er wieder dreimal Anlauf nehmen, bevor ihm ein gültiger Sprung gelang. Dieser war technisch so sauber, dass damit auch die 1,35 m kein Problem gewesen wären. Rahn legte vor und riss die Latte dreimal. Nun war die Chance da, trotz einer größeren Anzahl an Fehlversuchen, den Wettbewerb zu gewinnen. Felix streifte die Latte denkbar knapp, sie fiel und er musste sich mit Rang 2 zufriedengeben.



Sofort ging es zu den Startblöcken. Felix gelang ein guter Start und auf den ersten 50 m zeigte er die Sprinttechnik, die Trainer Dieter sehen wollte. Als sein Dauerkonkurrent an ihm vorbeilief, verkrampfte er sichtlich und konnte nicht folgen. Mit einer tollen Zeit von 11,01 s erreichte er eine neue persönliche Bestleistung und die Silbermedaille über 75 m. Dabei hatte er einen komfortablen Vorsprung von 37 und 79 Hundertstel auf die Plätze 3 und 4.



Beim Ballwurf machte Felix sich keine Hoffnungen auf den Titel, war doch Rahn schon in den vergangenen Jahren deutlich überlegen. Dessen erster Ball landete allerdings „schon“ bei 37 m. Auch Felix blieb in seinem ersten Versuch mit 30,50 m unter seinen Möglichkeiten. Er steigerte sich im zweiten Versuch auf 36 m und im fünften noch einmal auf 36,50 m. An die 48 m von Rahn kam er allerdings erwartungsgemäß nicht heran. So gewann er auch hier Silber.



Nach einer etwas längeren Pause wärmte sich Felix wieder neu auf, um im Weitsprung eine gute Leistung abzuliefern. Der erste Sprung beim Einspringen war bereits prima, allerdings mit dem falschen Fuß! Der zweite glückte mit rechts. Im Wettkampf das gleiche Problem und Felix erwischte das Brett mit dem linken Fuß; 4,01 m eine erstaunliche Leistung dafür und Platz 3! Der zweite Versuch glückte noch besser: 4,13 m, wieder mit links. Auch im dritten Sprung erreichte Felix das Brett mit dem falschen Fuß, verbesserte sich aber trotzdem auf 4,39 m und schob sich damit auf Rang 2 vor. Nach einem ungültigen und zwei Versuchen, die trotz verschenkter Weite jenseits der 4 m landeten, beendete Felix den Weitsprung als Zweitplatzierter mit lediglich 6 cm Rückstand auf den Führenden.



Zum Abschluss folgte noch der kräftezehrende 800-m-Lauf. Felix trat hoch motiviert an die Startlinie. Nach dem Startschuss ging er den Lauf mit hohem Tempo an. Er wollte sich nicht auf eine unliebsame Außenbahn abdrängen lassen. Mit einer Durchgangszeit von 39 s auf den ersten 200 m war er allerdings deutlich zu schnell unterwegs. Er musste sich überholen lassen, schleppte sich die nächste Runde über die Tartanbahn und musste richtig „beißen“. Als auf der letzten halben Runde die weiteren Konkurrenten angreifen wollten, mobilisierte er allerdings noch einmal seine Kräfte und hielt dagegen. Mit einer starken Zeit von 2:53,72 Min. lief er in einer weiteren persönlichen Bestleistung zur Vizemeisterschaft.



Felix bescherte sich an diesem Tag eine hervorragende Bilanz:
3 neue Freiluft-Bestleistungen (75 m, Weitsprung, 800 m), 2 Freiluft-Bestleistungen bestätigt (Hochsprung, Ballwurf) und 5 Silbermedaillen!





Bericht Oberfränkische Einzelmeisterschaft in Naila 17.06.2023


Bei herrlichem Sonnenschein traten unsere drei TG-Mädels Magdalena, Marie-Luise und Alicia bei den Oberfränkischen in Naila an. Felix hatte sich kurzfristig verletzt und so musste ein chancenreicher Athlet auf den Start verzichten.

Zu Beginn stand der Speerwurf auf dem Zeitplan. Alle Mädchen warfen gemeinsam, was das Betreuen deutlich erleichterte. Sowohl Lissy als auch Marie legten bereits im ersten Versuch eine neue Bestleistung hin und sorgten so zu Hause an den Handys für Begeisterung. Magdalena startete zum ersten Mal in dieser technisch anspruchsvollen Disziplin. Etwas nervös nahm sie das Wurfgerät in die Hand und prompt landete dieses mit Hinterseite zuerst. Somit war der erste Versuch ungültig. Trotz tröstender Worte der Mannschaftskameradinnen und des Trainers Dieter, steigerte sich ihre Anspannung. Auch der zweite Wurf missglückte und Magdalena musste bis nach dem dritten Versuch bangen. Dieser gelang und auch sie stellte mit 11,26 m eine persönliche Bestleistung auf. Das brachte ihr die Bronzemedaille ein. Alicia setzte im vierten Versuch noch eins drauf und übertraf erstmalig die 30-m-Marke. Damit erreichte sie neben dem Oberfränkischen Meistertitel auch die Bayerische B Quali in dieser Disziplin. Marie gelang im zweiten und fünften Versuch noch eine Steigerung und sie beendete den Wettkampf mit 23,71 m ebenfalls als Oberfränkische Meisterin.






Über die Hürden startete aufgrund des engen Zeitplans nur Alicia. Obwohl ihr die Goldmedaille als einzige Starterin in der W15 schon sicher war, gab sie alles. Mit 12,86 s blieb sie das erste Mal in dieser Saison unter 13 Sekunden und zeigte den ebenfalls starken Läuferinnen der W14 ihre Klasse. Im gemeinsamen Lauf sprintete sie mit knapp drei Zehntel Vorsprung über die Ziellinie.

Im Kugelstoß waren wieder alle drei TGlerinnen am Start. Lissy eröffnete den Wettkampf mit 8,55 m. Damit blieb sie etwa einen Meter hinter ihrer Bestleistung. Was den neuen und ungewohnten Wurfschuhen geschuldet war. Auch Marie blieb mit 6,46 m im ersten Versuch über einen Meter hinter ihren Möglichkeiten. Magdalena beschloss das Teilnehmerfeld und setzte sich nach dem ersten Versuch mit 5,26 m zunächst an die Spitze der W12. Im zweiten Versuch zog LGF-Kollegin Emma Wietasch aus Wunsiedel an ihr vorbei. Im letzten Versuch schließlich landete die Kugel der Konkurrentin aus Forchheim über 6 Meter. Magdalena steigerte sich zum Abschluss deutlich, doch der Versuch wurde leider knapp ungültig gegeben. So gewann sie auch hier die Bronzemedaille. Marie konnte sich nach zwei ungültigen Versuchen noch auf 7,44 m steigern und gewann die Silbermedaille. Auch Alicia gewöhnte sich an die Schuhe und landete noch zwei Versuche jenseits der 9 Meter. Mit 9,06 m holte sie die Oberfränkische Meisterschaft.




Nach den Wurfdisziplinen machten sich die großen Teilnehmerfelder bei den jüngeren Mädchen bemerkbar. Der Zeitplan konnte gar nicht mehr eingehalten werden. Die Athletinnen hetzten von Disziplin zu Disziplin, nur um dort wieder warten zu müssen. Erneutes Aufwärmen, Stehen in der prallen Sonne und Unmut über die Verzögerung ließen die Motivation sinken. Dennoch absolvierten unsere Athletinnen ihre Sprints prima. Lissy gewann ihren 100m Lauf deutlich in 13,59 s vor der Konkurrentin aus Bamberg mit 13,93 s. Marie landete im schnellsten Vorlauf über 75 m. Hier bestätigte sie ihre Form mit 11,08 s und erreichte trotz Platz 4 den Endlauf. Doch Dieter musste sie später wegen der Überschneidung mit Diskus wieder davon abmelden. Magdalena startet erstmalig auf der längeren Strecke. Nach einem starken Lauf und 12,59 s überquerte sie als zweite in ihrem Vorlauf die Ziellinie. In dem starken 20-köpfigen Starterfeld war damit nicht auf die Finalteilnahme zu hoffen.



Im anschließenden Weitsprung kämpfte Magdalena mit dem Anlauf. Seit diesem Jahr muss sie das Absprungbrett genau treffen. So verschenkte sie im ersten Versuch viel Weite und landete bei 3,02 m. Erst im dritten Versuch konnte sie sich auf versöhnliche 3,20 m steigern, was nicht für drei weitere Versuche im Endkampf reichte. Marie startete mit einem Sprung über 4,23 m in den Wettkampf. Auch sie verschenkte etwas, lag jedoch im Bereich ihrer bisherigen Leistungen. Als Drittplatzierte erreichte sie den Endkampf der besten 8. Im fünften Versuch mobilisierte sie noch einmal alle Reserven und legte einen schnellen Anlauf mit einem Bombenabsprung hin. Dieser war jedoch übertreten. Im letzten Sprung konnte sie sich dann aber noch um 20 cm auf 4,46 m steigern. Damit sicherte sie sich die Bronzemedaille. Auch Alicia verschenke bei starkem Gegenwind viel Weite im ersten Sprung und landete bei 4,82 m. Obwohl das der mit Abstand weiteste Sprung in der Konkurrenz war, zeigte sie sich nicht zufrieden. Ähnlich wie bei Marie war der nächste Versuch deutlich besser, durch den schnelleren Anlauf leider ebenfalls ungültig. Im letzten Sprung konnte sie sich dann noch auf 4,98 m steigern. Obwohl es diesmal nicht mit einer 5 vor dem Komma klappte, wurde sie Oberfränkische Meisterin.



Zeitgleich gelang Marie ihr Debüt mit dem Diskus. Bereits im ersten Versuch schockte sie ihre Gegnerinnen mit 18,23 m. Nach einem ungültigen zweiten steigerte sie sich im dritten Wurf auf ihre Bestweite von 18,32 m. Die folgenden Versuche waren zwar von der Beschleunigung noch besser, allerdings ließ Marie die Wurfscheibe zu flach aus der Hand fliegen und konnte so keine Verbesserung erzielen. Mit gut vier Metern Vorsprung holte sie sich eine weitere Goldmedaille.

Gleich nach diesem Erfolg kam noch Maries Einsatz in der LGF-Staffel. Als Startläuferin brachte sie die Staffel gleich in eine gute Position. Zusammen mit Petra Lunic (Weißenstadt), Marie-Sophie Betz (Marktredwitz) und Emma Wietasch (Wunsiedel) gewann sie dieses Rennen noch vor den gleichaltrigen Jungs.



Im Großen und Ganzen zeigten sich unsere Trainer Ramona und Dieter wieder sehr zufrieden mit den Ergebnissen:

Magdalena stellte drei persönliche Bestleistungen (Speer, Kugel, 75 m) auf und gewann zum ersten Mal Oberfränkische Medaillen: 2x Bronze (Speer und Kugel)

Marie legte drei neue Bestleitungen hin (Speer, Diskus, Weitsprung draußen) und sicherte sich 3x Gold (Speer, Diskus, Staffel), 1x Silber (Kugel) und 1x Bronze (Weitsprung). Damit schaffte sie auch den Sprung in die Top 30 der Bayerischen Bestenliste: Kugel Platz 24, Diskus Platz 22, Kugel Platz 15!

Alicia wurde bei 5 Starts fünfmal Oberfränkische Meisterin. In vier Disziplinen erreichte sie bessere Leistungen als beim nordbayerischen Siebenkampf in Oberasbach. Da können wir gespannt auf die Bayerische Siebenkampf am 08./09.07.2023 in Friedberg sein. Mit ihren 12,83 s über die Hürden schiebt sie sich aktuell auf Platz 11 und mit dem Speer (30,16 m) auf Platz 8 in der Bayerischen Bestenliste. Noch weiter vorne ist sie momentan über die 800 m (Platz 7) und im Siebenkampf (Platz 3) positioniert.

       



Bericht Nordbayerische Siebenkampfmeisterschaft in Oberasbach 20./21.05.2023


Das Wetter gab am vergangenen Wochenende sein Bestes und bescherte Lissy die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen ersten Siebenkampf in der Saison. Da bisher nur sehr wenig auf der Bahn trainiert werden konnte, reiste sie mit einiger Aufregung nach Oberasbach. Doch bei der ersten Disziplin, dem Hochsprung, startete Alicia prima in den Wettkampf. Bis 1,47 m flopte sie über alle Höhen im ersten Versuch. Erst bei der neuen Bestleistung von 1,50 m brauchte sie drei Anläufe ehe sie die Höhe meisterte. Auch die drei Versuche über 1,53 m sahen vielversprechend aus, aber die Latte fiel jedes Mal knapp. Nur zwei Konkurrentinnen sprangen diese Höhe, sodass Lissy sich in eine hervorragende Ausgangsposition brachte.


Nach diesem Höhepunkt folgte ein Tiefschlag: Der erste Versuch mit der Kugel landete außerhalb des Sektors und wurde somit nicht gewertet. Der zweite Versuch mit angezogener Handbremse landete bei 7,63 m. Das war für Lissy keine akzeptable Weite. Mit 8,34 m im letzten Durchgang zeigte sie sich auch alles andere als zufrieden.


Nun hieß es, die Nerven in den Griff zu bekommen und auf die Hürden vorbereiten. Obwohl diese Strecke eine von Lissys Lieblingsdisziplinen darstellt, ist sie immer mit großer Nervosität verbunden. Böiger Wind stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Lissy lief ein gutes Rennen und blieb mit 13,07 s im Rahmen ihrer diesjährigen Bestleistung. Da aus dem letzten Jahr bereits Zeiten von deutlich unter 13 Sekunden zu Buche standen, war ihr auch hier die Enttäuschung anzumerken.


Bis zum Abschluss des Tages galt es, eine Stunde sinnvoll zu nutzen. Alicia regenerierte sich etwas und war dann vor den 100 m recht müde. In einem kurzen, aber intensiven Aufwärmen brachte sie sich wieder in Wettkampfbereitschaft. Wie gut sie das im Griff hatte, bewiesen die 13,63 s, die sie bei starkem Gegenwind lief. Nach diesen vier Disziplinen übernachtete sie mit 1943 Punkten auf dem dritten Platz.

Gut erholt, mit neuem Elan und ehrgeizigen Plänen startete unsere Athletin in den zweiten Tag. Der Zeitplan sah Lissys zweite Lieblingsdisziplin, den Weitsprung, als Start vor. Bereits im ersten Sprung schockte sie die Konkurrenz mit 5,01 m. Die nächstbeste hatte nach dem ersten Durchgang 4,67 m zu Buche stehen. Lissy legte eine fantastische Serie hin: 5,09 m und 5,08 m bestätigten ihre gute Form. So konnte sie sich mit 2493 Zählern knapp auf den ersten Rang setzen.


Mit dem Speerwurf folgte eine Schokoladendisziplin der größten Konkurrentin aus Regensburg, die am ersten Tag führte. Und promt lieferte die Regensburgerin einen Wurf im Bereich ihrer Bestleistung ab. Lissy zeigte eine solide Technik und warf 26,62 m. Damit musste sie die Konkurrentin vorbeiziehen lassen. Auch die zweite des Vortages setzte sich wieder knapp vor Alicia.


Nun begannen wieder die Rechnungen: 14 s Vorsprung müsste Alicia auf Sophia aus Regensburg herauslaufen. Ein Vorhaben, das nach den bisherigen Laufleistungen nur noch theoretisch möglich wäre. Die Athletinnen auf den weiteren Plätzen mussten auf Abstand gehalten werden. Und auch die stärkste Läuferin konnte bei einem Rückstand von 24 s noch gefährlich werden. Bei einer Bestleistung von 2:27 Min (Lissy 2:45 Min) durchaus nicht unmöglich. Am Start wollten es alle wissen und gingen mit einem Wahnsinnstempo an. Lissy reihte sich als letzte in das Feld ein. Ein kurzer Schockmoment für Mutter Ramona. Sie wird sich doch nicht verletzt haben? Doch Lissy hatte sich nur auf keine Rangelei eingelassen und bereits nach 100 m war sie auf einer Position in der Mitte des Feldes. Mit langen Schritten, entschlossenem Gesichtsausdruck und eisernem Willen sammelte sie Läuferin um Läuferin ein. Schon zu Beginn der zweiten Runde konnte ihr die bisher Zweitplatzierte nichts mehr entgegensetzen. Sie fühlte sich so gut, dass sie bei 500 m, so früh wie nie zuvor, das Tempo verschärfte. Lissy überholte die weiteren Konkurrentinnen eine nach der anderen. Der Schlussspurt auf der Zielgeraden brachte selbst die überragende Läuferin aus Roth wieder in Sichtweite. So wurde Alicia in einer Bombenzeit von 2:33,82 Minuten Zweite in einem starken Lauf. Der Vorsprung von 9 s reichte, wie erwartet, nicht für den Sieg, brachte sie aber bis auf 23 Zähler an die Führende heran. Die Siegerin des 800-m-Laufes schob sich auf Rang 3 nach vorne, doch Lissy behielt einen komfortablen Vorsprung von 99 Zählern. Sie holte sich die Nordbayerische Vizemeisterschaft und gleichzeitig die Oberfränkische Meisterschaft. Mit der Gesamtpunktzahl von 3460 übertraf sie die Quali für die Bayerische in Friedberg bei Weitem. Auch für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft fehlen ihr lediglich 90 Punkte, die sie möglicherweise in Friedberg erreichen kann. Nach diesem anstrengenden und aufregenden Wochenende fuhren neben Lissy drei weitere strahlende Gesichter nach Hause. Denn Mutter Ramona, Trainer Dieter und sogar LGF-Sportwart Jürgen freuten sich mit ihr über die tollen Leistungen!




Bericht Oberfränkische Mehrkampfmeisterschaften in Hof 13.05.2023


Am Vormittag waren die jüngsten Athleten an der Reihe, um sich im Dreikampf zu messen. Hier trat die TG Höchstädt mit fünf Startern im Hofer Stadion an der Ossecker Straße an. Sie zeigten alle wieder prima Leistungen.

In der W08 konnte Karla Hermer ihre Wurfleistung auf 11 m steigern, was ihr im starken oberfränkischen Feld allerdings „nur“ Rang 5 einbrachte. Schon ein halber Meter mehr hätte einen Rang besser bedeutet. Im Sprint über die Minihürden musste sie sich nach 8,64 s ebenso knapp auf Platz 4 verweisen lassen. Im Weitsprung zeigte sie dann ihre Stärke und sprang die beste Weite. In der Gesamtwertung landete sie damit auf Platz 4, nur einen Punkt hinter einem Treppchenplatz. Mit einem halben Meter mehr im Ballwurf wäre sie auch auf Platz 3 gelandet.


Bei den ein Jahr älteren Mädchen konnten sowohl Anna Schöffel als auch Felina Leupold ihre Sprintleistungen über 40 m deutlich verbessern. Und das, obwohl sie mit Gegenwind zu kämpfen hatten. Anna konnte auch im Ballwurf noch einen Meter anhängen (9,50 m) und ihre Weitsprungleistung (2,65 m) aus Naila bestätigen. In einem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld bedeutete das einen 12. Platz bei den Bezirksmeisterschaften. Felina lief zum ersten Mal unter 8 Sekunden (7,93 s) und zeigte auch im Ballwurf eine solide Leistung (10 m). Besonders stark waren ihre 2,89 m im Weitsprung, was ihr einen 4. Rang einbrachte. Insgesamt erreichte sie in diesem Wettbewerb einen beachtlichen 7. Platz. Johanna Eckelt, die in Naila nicht dabei sein konnte, sprintete ebenfalls unter 8 Sekunden (7,99 s). Im Weitsprung klappte es super und so standen am Ende 2,67 m zu Buche. Im Wurf überraschte sie mit 10,50 m. So weit ging es im Training nur selten. So konnte sie sich über einen guten 10. Platz freuen.



Besonders gut lief es für Theo Zinßer in der M08. Bereits mit dem Sprint platzierte es sich mit einer Zeit von 8,37 s auf Rang 4 im großen Teilnehmerfeld. Noch besser lief es dann im Weitsprung: Er bestätigte sein Leistungsvermögen mit 2,62 m und der drittbesten Weite seiner Alterklasse in Oberfranken. Damit lag er gemeinsam mit einem Konkurrenten auf dem 3. Platz. Der abschließende Ballwurf sollte die Entscheidung bringen. Nach hervorragenden Trainingsleistungen setzte er sich wohl selbst etwas unter Druck. Der Ball wollte diesmal nicht über die 20-m-Marke fliegen. Er zeigte dennoch eine klasse Weite von 16,50 m. Lediglich zwei andere Jungen konnten das überbieten. So landete er auch in der Gesamtwertung auf Platz 3 und konnte sich über die Bronzemedaille freuen.



Am Nachmittag kamen die Großen an die Reihe. Sie konnten aus drei verschiedenen Blockwettkämpfen auswählen. Unsere drei Athleten wählten alle den Block „Sprint/Sprung“ und traten so in den Disziplinen Weitsprung, Sprint, Hürden, Hochsprung und Speerwurf an.

Für Felix Hermer bedeutete das gleich zwei Debüts: Zum ersten Mal ging er über die 60-m-Hürden an den Start. Obwohl er an der ersten Hürde etwas aus dem Tritt kam, legte er mit 12,34 s promt die beste Zeit aller Oberfranken hin. Durch zeitliche Verzögerungen bei der ersten Disziplin kam einige Hektik im weiteren Verlauf des Wettkampfs auf. Trotzdem konnte Felix beim Hochsprung eine solide Höhe von 1,26 m im Hochsprung erreichen. Sofort ging es über die 75 m in die Startblöcke. In einem harten Rennen auf der Innenbahn mit starkem Gegenwind bewies er Stehvermögen und holte sich mit einer Zeit von 11,27 s auch hier die meisten Punkte. Weiter zum Weitsprung, Anlauf ausmessen, einspringen. Trotz Rückenwind war Felix mit seiner ersten Weite nicht zufrieden, 3,69 m für ihn zu wenig. Erst im dritten und letzten Versuch stand die 4 vor dem Komma und es standen 4,04 m zu Buche. Die Enttäuschung und Anstrengungen der bereits absolvierten vier Disziplinen in den Knochen stellte er sich einem weiteren neuen Gerät, dem Speer. Reichlich nervös trat er an, warf und konnte mit dem ersten Versuch ganz zufrieden sein. Knapp 14 m hatte er erreicht. Jeder weitere Wurf bracht eine Verbesserung und so konnte er den Wettkampf mit 16,70 m beenden. Mit 1.807 Zählern holte er sich die Goldmedaille.


Auch Marie-Luise startete über die Hürdenstrecke in den Wettkampf und musste lange warten bis die Probleme am Start behoben waren. Sie zeigte jedoch keine Nerven und legte das Rennen ihres Lebens hin. Trotz Gegenwind überquerte sie die Ziellinie nach 11,91 s und war damit eine halbe Sekunde schneller als je zuvor. Trainer Dieter ließ sich nach einem blitzsauberen Rennen zu einem spontanen Applaus hinreißen. Im anschließenden Weitsprung zeigte sie ihre gute Form und blieb mit 4,24 m nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung. Ebenso im Sprint, wo sie mit 11,13 s wertvolle Zähler sammeln konnte. Auch im Speerwurf bereitete der Wind vielen Athletinnen Probleme. Mary-Lu allerdings warf unter den Augen des Landeswurftrainers die beste Weite der Konkurrenz. 20,44 m bedeuteten eine neue persönliche Bestleistung. Im abschließenden Hochsprung startete sie mit einem Fehlversuch in den Wettbewerb. Glücklicherweise fing sie sich schnell wieder und überquerte in den ihre Einstiegshöhe und die folgenden Höhen im ersten Versuch. Die schwierigen Verhältnisse und der lange Wettkampftag forderten ihren Tribut und so musste sich Marie mit 1,24 m zufrieden geben. Mit einer Gesamtpunktzahl von 2055 sicherte sie sich die oberfränkische Vizemeisterschaft.


Alicia Hermer ging zum letzten Mal in einem Blockwettkampf an den Start. Im kommenden Jahr wird dieser für ihre Altersklasse nicht mehr angeboten. Unterstützt von ihrer französischen Austauschpartnerin begann sie den Wettkampf über die Hürden. Auch sie haderte mit der Verzögerung am Start. Angesichts des starken Gegenwinds von 2,5 m/s konnte sie mit ihrer Zeit von 13,30 s durchaus zufrieden sein, zumal sie einen Vorsprung von mehr als 2 Sekunden auf die zweitschnellste Läuferin hatte. Auch im anschließenden Hochsprung schaffte sie die beste Höhe, bei 1,42 m brach Trainer Dieter allerdings ab, um rechtzeitig und in Ruhe zum Start über die 100 m zu kommen. Der Wind blies den Sprinterinnen weiterhin mit unverminderter Stärke ins Gesicht und Lissy gewann zwar ihren Lauf, war aber mit der Zeit von 14,13 s alles andere als zufrieden. Kaum im Ziel ging es schon zum Speerwurf. Nicht einmal die neuen Spikes konnte sie mehr anziehen. Obwohl sie mit dem Einwerfen ganz zufrieden war, landete der erste Wurf bereits bei 17,97 m. Die Bestleistung aus dem Vorjahr liegt knapp 10 m höher. Der einsetzende Regen und das fehlende Außentraining machten sich bemerkbar. Im zweiten Versuch lies sie das Gerät auf 23,54 m fliegen, was sie auch nicht mehr übertreffen konnte. Für den abschließenden Weitsprung hieß es nun die Enttäuschungen des Tages abzuschütteln und sich wieder zu konzentrieren. Nach einem Sprung mit 4,57 m und einem unglültigen Versuch, übertraf sie schließlich die 5-Meter-Marke und wurde vom Stadionsprecher für ihre 5,03 m gelobt. Mit 2427 Punkten und einem Vorsprung von 370 Zählern holte sie sich die Oberfränkische Meisterschaft.



Das Trainergespann Ramona und Dieter freute sich mit den Sportlern über 1 x Bronze, 1 x Silber, 2 x Gold und viele tolle Leistungen bei der Oberfränkischen Meisterschaft! Herzlichen Glückwunsch an alle!!



Bericht Kreismehrkampf in Naila 29.04.2023


Am vergangenen Samstag trat unsere TG mit sage und schreibe 8 Athleten bei den Kreismeisterschaften im Mehrkampf an. Trotz anfänglichen Regens und nur mäßig warmen Temperaturen konnten sich die Leistungen sehen lassen.

Schon die kleinsten trumpften richtig auf. Theo Zinßer startete in der M08 mit sehr guten 2,60 m im Weitsprung als Zweitbester in den Wettkampf. Anschließend setzte er seinen schnellen Armzug im Ballwurf gekonnt ein und begeisterte damit sogar LGF-Sportwart Jürgen Grießhammer. Mit hervorragenden 18 m zog er mit dem Führenden gleich. Zum Abschluss zeigte er sich im 40-m-Sprint von seiner besten Seite und konnte sich mit seiner Zeit von 8,02 s die Goldmedaille sichern. Ein tolles Ergebnis für seinen ersten Freiluftwettkampf!



Bei den gleichaltrigen Mädchen trat Karla Hermer im Dreikampf an. Nach einem guten ersten und einem etwas missglückten zweiten Versuch im Weitsprung setzte sie im letzten Durchgang noch einmal ein Ausrufezeichen. Mit einer Weite von 2,61 m ging sie als Führende in den Wettbewerb. Auch in ihrer schwächeren Disziplin – dem Ballwurf – lieferte Karla mit genau 10 m die beste Weite ab und blieb somit vorne. Mit einigem Zittern ging es in die Startblöcke: Keiner der Probestarts hatte geklappt. Doch nach dem Startschuss legte sie richtig los, ließ sich von Vereinskollegin Felina auf der Nebenbahn am Ende noch etwas mitziehen und konnte so ihre Bestleistung um 6 Zehntel auf 8,41 s steigern. Auch hier war sie in der W08 die Schnellste und gewann somit souverän die Goldmedaille.



Bei den Mädchen der Altersklasse W09 kämpften gleich zwei TGlerinnen um Punkte. Anna Schöffel tat es im Weitsprung ihrer Kameradin Karla gleich und sprang im dritten Versuch eine neue Bestleistung. Mit 2,65 m erreichte sie 3 Punkte in der Crosswertung, da nur zwei andere Athletinnen weiter gesprungen waren. Leider klappte es im Ballwurf nicht so gut wie im Training und sie rutschte auf Platz 6 ab. Im abschließenden Sprint erreichte sie eine Zeit von 8,37 s und landete damit auf dem 7. Platz in einem großen Starterfeld. Die zweite TG-Athletin Felina Leupold trat zu ihrem ersten Wettkampf überhaupt an. Im Weitsprung erreichte auch sie im letzten Versuch die beste Weite und setzte sich zu Beginn mit 2,56 m auf den 6. Platz. Im Wurf übertraf sie ihre letzten Trainingsleistungen. Mit 11,50 m war sie Fünfte in ihrer Altersklasse. Über die 40-m-Distanz konnte sie nach einem verhaltenem Start Boden gut machen und überquerte die Ziellinie nach 8,15 s. In der Endabrechnung kam sie damit auf einen beachtlichen 5. Platz und freute sich über die erhoffte Urkunde.





Für Nelly Eckert sollte es trotz kleinem Teilnehmerfeld in der W11 ein schwerer Wettkampf werden. Sie startete super und steigerte ihre Bestleistung im Ballwurf gleich zu Beginn auf 17 m. Über die 50 m machte sich das Training der vergangenen Monate bezahlt, denn Nelly war 6 Zehntel schneller als je zuvor! Auch sie musste an diesem Tag bei nass-kaltem Wetter ihre Weitsprünge absolvieren. Nach drei Versuchen standen 3,27 m zu Buche, die ebenfalls eine neue Bestleistung bedeuteten. Obwohl sie in allen Disziplinen die drittbeste Leistung in der Konkurrenz erzielte, landete sie am Ende knapp auf dem undankbaren 4. Platz.



In den höheren Jahrgängen lieferten unsere Zugpferde wieder tolle Leistungen ab. Felix Hermer ging in der M12 zum ersten Mal in einem Vierkampf ins Rennen. So musste er erstmals auch im Hochsprung Punkte sammeln. Bei nasser Tartanbahn kein leichtes Unterfangen. Die ersten Sprunghöhen meisterte er locker und kam gut in den Wettkampf, obwohl er teilweise fröstelnd auf die nächsten Versuche wartete. Später stellte der rutschige Untergrund eine Herausforderung dar. Die meisterte er jedoch besser als seine Mitbewerber und konnte mit 1,30 m die meisten Punkte aus dieser Disziplin mitnehmen. Danach ging es weiter zum Sprint. Erstmals war die Startlinie 75 m vom Ziel entfernt. Obwohl er die letzten Meter richtig beißen musste, stoppte die Uhr nach 11,06 s bei einer tollen Zeit. Auch mit dem anschließenden Ballwurf zeigte er sich zufrieden. Mit 36,50 m warf er auch hier die beste Leistung in seiner Altersklasse. Den Abschluss bildete Felix‘ Lieblingsdisziplin – der Weitsprung. Doch hier machte ihm der Anlauf Probleme und er musste sich mit 3,92 m zufrieden geben. Bei der Siegerehrung kam das Lächeln zurück als er die Goldmedaille in Empfang nehmen durfte.



Marie-Luise Beck lieferte in gewohnter Manier wieder einen Bombenwettkampf. Bereits im Hochsprung zeigte sie sich von den Bedingungen unbeeindruckt und schraubte ihre Bestleistung auf 1,30 m. Damit setzte sie sich an die Spitze des Feldes. Über die 75-m-Distanz hängte sie die weiteren Läuferinnen regelrecht ab. Mit einem Riesenabstand ging sie nach 11,02 s über die Ziellinie. Auch im zweiten Lauf war lediglich eine Starterin schneller, die allerdings weiterhin knapp 40 Zähler hinter Mary-Lu zurück blieb. Danach ging es zu ihrer Paradedisziplin – dem Ballwurf. Sie deklassierte ihre Konkurrenz mit einer Weite von 38 m, was einen Vorsprung von mehr als 11 m bedeutete! Jetzt war die Entscheidung bereits gefallen, doch Mary-Lu wollte es auch im Weitsprung noch einmal wissen. Mit 4,30 m stellte sie die vierte neue Bestleistung auf und nahm den anderen wieder beinahe einen halben Meter ab. Somit ließ sie keinen Zweifel daran, wer die Goldmedaille verdient hat. Mit einem Vorsprung von mehr als 200 Punkten sicherte sie sich die Kreismeisterschaft!



Obwohl Alicia Hermer diese Meisterschaft eher als Trainingseinheit für den Siebenkampf anging, lieferte sei bemerkenswerte Leistungen ab. Gleich zu Beginn stellte sie ihre Bestleistung über 100 m ein und lief erneut 13,42 s. Gut aufgewärmt ging es nach dem Sprint in den Kugelstoßring. Hier zeigte das Wintertraining gute Erfolge und sie stieß das 3-kg-Gerät auf einen neue Bestweite von 9,56 m. Anschließend stand der Weitsprung auf dem Zeitplan. Obwohl in dieser Saison noch nicht draußen trainiert werden konnte, traf sie bei allen drei Versuchen das Brett optimal. Am Ende stand eine Weite von 4,89 m zu Buche. Auch in der letzten Disziplin konnte sie ihr Leistungsvermögen abrufen. Sogar der erste Versuch über die neue Bestleistung von 1,50 m sah vielversprechend aus. Im zweiten Anlauf rutschte sie auf dem nassen Tartan aus und Trainer Dieter cancelte weitere Versuche, um keine Verletzung zu riskieren. Lissy gewann Gold mit 1992 Punkten!



Die Trainer Dieter und Ramona strahlten nach diesem erfolgreichen Tag, denn die Bilanz kann sich wirklich sehen lassen:
8 Teilnehmer, 5 mal Gold und viele neue Bestleistungen




Wenn sich Silber wie Gold anfühlt


Hier geht es direkt zum Bericht in der Frankenpost vom 08.03.2023 zum überragenden Erfolg von Alicia Hermer bei den Bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaften in München.



Bayerische Hallenmehrkampfmeisterschaften in München


Im vergangenen Jahr stand beim selben Wettbewerb in Fürth neben Hürden, Kugelstoß und 800m auch Lissys Schokoladendisziplin, der Weitsprung auf dem Programm. Heuer musste sie allerdings in ihrer Zitterdisziplin Hochsprung Punkte sammeln.
Zu Beginn standen die sechs Hürden auf der 60m-Strecke. Lissy wurde in den schnellsten Lauf gesetzt, da sie mit der besten Vorleistung anreiste. Trotz schlechtem Start konnte sie ihre Bestleistung wieder um 4 Hundertsel auf 9,45s steigern. Damit startete sie auf Platz zwei in den Wettbewerb mit lediglich 3 Zählern Rückstand auf die führende Favoritin!



Als nächstes ging es gut gelaunt zum Hochsprung. Einige Athletinnen waren schon ausgeschieden bevor Lissy bei 1,34m in den Wettbewerb einstieg. Das Training der vergangenen Woche hatte sich gelohnt und sie meisterte bis 1,46m alle Höhen im ersten Versuch. Erst für die neue Bestleistung von 1,49m brauchte sie drei Anläufe. Auch wenn die folgenden Sprünge durchaus ansehnlich waren, fehlte letztendlich die Kraft für einen weiteren erfolgreichen Versuch. Durch die zweitbeste übersprungene Höhe holte sie wertvolle Punkte und festigte damit ihren zweiten Rang.



Nun war vom Zeitplan eine längere Pause vorgesehen. Die nutzte Lissy um sich etwas von den Anstrengungen zu erholen. Für die dritte Disziplin musste die 3kg schwere Kugel in die Hand genommen werden. Zunächst kam sie schlecht in den Wettkampf, wirkte etwas müde und musste sich mit 7,95m zufrieden geben. Im zweiten und dritten Versuch steigerte Alicia sich jeweils um etwa einen halben Meter und konnte den Wettbewerb mit versöhnlichen 9,07m abschließen. Da nur zwei Stoßerinnen eine größere Weite erzielten, konnte Lissy mit der zweitbesten Punktzahl in den abschließenden 800m-Lauf starten.
 


Die halbe Stunde bis zum Start wurden von Trainer Dieter und Mutter Ramona genutzt um die Punktzahlen und die bisherigen Bestleistungen über 800m der Konkurrenz zu vergleichen. Die Favoritin wäre nur noch durch ein Wunder einzuholen gewesen. Wer von den anderen durfte nicht an Alicia vorbeiziehen? Wie viel Vorsprung konnte den anderen erlaubt werden? Mit vielen Hinweisen im Kopf ging Lissy auf die vier Runden in der Werner-von-Linde-Halle. Auch diese Aufgabe meisterte sie zur vollen Zufriedenheit ihrer Betreuer und sicherte sich damit die Bayerische Vizemeisterschaft im Hallenmehrkampf.





Bayerische Hallenmeisterschaft am 11.02.2023 in München


Lissys Wunsch einmal in der Werner-von-Linde-Halle zu starten ging am Samstag in Erfüllung. Angereist mit drei Qualis startete sie über 60m Hürden, 60m flach und im Weitsprung auf der Bayerischen Hallenmeisterschaft in München.
Los ging es mit der Hürdenstrecke. Lissy wurde in den 1. Lauf gesetzt, in dem auch die schnellste gemeldete Teilnehmerin startete. Hochmotiviert ging sie an den Startblock und steigerte gleich zum Auftakt ihre Bestleistung um gute zwei Zehntel auf 9,49 s. Damit sicherte sie sich den zweiten Platz in diesen Lauf. Auch in den folgenden drei Vorläufe konnten sich nur noch fünf der 30 Sprinterinnen vor Alicia schieben. So erreichte sie unerwartet das A-Finale der besten acht Bayerns! Eineinhalb Stunden später trat sie erneut über diese Strecke an die Startblöcke. Sie legte einen guten Start hin, zeigte über die ersten drei Hindernisse eine blitzsaubere Technik, wollte die vierte Hürde noch etwas flacher überqueren und knallte hier laut hörbar gegen die Latte. Nach kurzem Sträuchern hatte sie sich wieder im Griff und brachte den Lauf souverän zu Ende. Trotz des Zeitverlust stoppte die Uhr für sie bei knapp über zehn Sekunden, was für die Schnelligkeit der ersten Hälfte spricht. Auch wenn die Athletin selbst mit dem Hürdenknaller hadert, verbuchte Trainer Dieter allein die Finalteilnahme, aber auch die Zeit aus dem Vorlauf als Riesenerfolg.
Als nächstes standen die 60m ohne Hindernisse auf dem Programm. Lissys gemeldete Zeit befand sich im Mittelfeld der 60 (!) angereisten Sprinterinnen. Zum dritten Mal an diesem Tag trat sie an den Startblock, diesmal schon merklich routinierter. Hier rechnete niemand mit dem Erreichen der beiden Finalläufe. Um so erfreulicher war die Steigerung der persönlichen Bestleistung auf 8,48 s. Nun meldete sich allerdings das lädierte Knie. So wurde ein Eisbeutel drauf gepackt und dem Bein etwas Ruhe gegönnt.
Am Ende eines langen Wettkampftages stand allerdings noch Lissys Lieblingsdisziplin auf dem Zeitplan. Erneut Aufwärmen, dann ging es zum Einspringen an die Weitsprunggrube. Der erste Probesprung war übertreten, der zweite Anlauf passte. Beim ersten Anlauf im Wettkampf hingegen fehlte die Spritzigkeit und Lissy verschenkte wertvolle Zentimeter. Mit 4,88 m war sie alles andere als zufrieden. Doch auch die nächsten beiden Versuche sollten keine Verbesserung bringen. Wie ihr erging es einigen der anderen Athletinnen. Sie konnten ebenfalls nicht an ihre Leistungen aus früheren Wettkämpfen anknüpfen. Lissy erreichte mit der viertbesten Weite den Endkampf der besten acht. Nun waren die Fans zu Hause an den Handys gefragt. Mit aufmunternden Nachrichten, Emojis und sogar Anfeuerungsrufen via Sprachnachricht gaben sie ihr Bestes. Im fünften Versuch gelang ihr endlich ein Sprung mit der ersehnten 5 vor dem Komma. Nun schöpfte sie neuen Mut und legte noch einmal alle Kraft in den sechsten und letzten Versuch. Dieser Sprung entlockte auch dem Landestrainer ein anerkennend Nicken. Leider traf sie das Brett nicht und verschenkte erneut die wichtigen Zentimeter. So blieb ihr der undankbare vierte Platz. Doch auch dieser ist auf einer Bayerischen durchaus respektabel.

Ein langer Tag in aufregender Atmosphäre und kleineren Rückschlägen ging so erfolgreich zu Ende. Wir freuen uns schon auf den nächsten Auftritt unserer Sportler.







Närrische Stimmung beim Galaabend


Hier geht es direkt zum Bericht in der Frankenpost vom 30.01.2023



Nordbayerische Meisterschaft in Fürth am 21.01.2023


Auch beim zweiten Teil der Nordbayerischen Meisterschaft in Fürth konnten die Athleten der TG Höchstädt wieder tolle Leistungen zeigen.
Felix flopte mit neuer Bestleistung im Hochsprung über 1,30 m. Nach den wenigen Trainingseinheiten die er bisher in dieser Disziplin absolviert hat eine beachtliche Leistung. Auch das Kugelstoßen war noch Neuland für ihn. Gleich beim ersten Versuch stieß er das 3-kg-Gerät auf 5,97 m. Nur zwei Konkurrenten konnten diese Weite überbieten. Allerdings waren die ein Jahr älter, wurden aber, wie schon in der letzten Woche gemeinsam gewertet. Das bedeutete zwei dritte Plätze für ihn.

Auch Marie-Luise trat im Hochsprung an. Die vom Veranstalter hoch angesetzte Einstiegshöhe von 1,20 m meisterte sie auf Anhieb. Auch die nächste Höhe gelang ihr ohne Fehlersuch. Bei 1,30 m scheiterte Marie schließlich. Damit erreichte sie den 6. Platz mit einer Höhe von 1,25 m, die nur einen Zentimeter unter ihrer Bestleistung liegt. Im Kugelstoß lief es für sie noch besser. Sie steigerte ihre Bestleistung um einen halben Meter und übertraf die ersehnte 7-m-Marke gleich zweimal. Mit einer Weite von 7,47 m erreichte sie den 3. Platz.

Auch für Alicia gehören Hochsprung und Kugelstoß nicht gerade zu ihren Lieblingsdisziplinen. Im ersten Wettbewerb konnte sie nahe an ihre bisherige Bestleistung herankommen. Sie wurde mit 1,45 m 6. Dabei erreichte sie die gleiche Höhe wie die Fünftplazierte, hatte aber einen Fehlversuch mehr. Mit der Kugel zeigte das Training der letzten Woche erst im 4. Versuch den gewünschten Erfolg. Lissy konnte ihre Bestleistung auf 9,20 m verbessern und erreichte damit den 2. Platz.

Die Trainer freuen sich mit den erfolgreichen Athleten über drei 2. Plätze, fünf 3. Plätze und viele neue Bestleistung bei den Nordbayerischen Meisterschaften der letzten zwei Wochen.

♥ - lichen Glückwunsch!

















Start der Leichtathleten in die neue Saison bei den Nordbayersichen Hallenmeisterschaften


Mit den Nordbayrischen Hallenmeisterschaften in Fürth starteten drei Athleten der TG Höchstädt in die neue Saison.
Alicia Hermer lief in der W 15 über die 60 m Hürden eine neue Bestleistung. Mit einer Zeit von 9,72 s erreichte sie einen hervorragenden 2. Platz.
Auch beim Weitsprung erzielte sie mit 5,22 m eine neue persönliche Bestleistung, die ihr die Nordbayerische Vizemeisterschaft einbrachte. Für den ersten Test nach ihrer Verletzung ein tolles Ergebnis, zumal sie eine schöne Serie mit 4 Sprüngen über die magische 5-m-Grenze zeigte.
Bei den 60 m, die sie das erste Mal in der Halle lief, erreichte sie in einen großen Starterfeld, einen sehr guten 7. Platz. Mit ihrer Zeit von 8,56 s bestätigte sie ebenso wie über die 60 m Hürden und im Weitsprung die Qualileistungen für die Bayerischen Hallenmeisterschaften.
Die Überraschung gelang ihr bei den 800 m. In der ersten Runde verlor sie Zeit, da sie durch die Konkurrentinnen ausgebremst wurde. Danach setzte sie zum Überholen an und konnte nach großen Kampf einen nie erwarteten dritten Platz herauslaufen, mit einer Zeit von 2:46,25 Min.

Für die Unter-14-jährigen fand an gleicher Stelle ein Rahmenwettbewerb statt. Marie-Luise Beck erreichte hier im Weitsprung einen 7. Platz mit sehr guten 4,22 m. Probleme mit dem Anlauf verhinderten eine größere Weite. Dabei blieb sie nur 6 cm unter ihrer bisherigen Bestleistung, obwohl sie teilweise mit dem falschen Fuß absprang. Eine beachtliche Leistung in einem 28-köpfigen Starterfeld!
Beim 60 m Lauf gingen sogar 33 Mädchen an den Start. Marie-Luise sicherte sich hier einen 13. Platz mit 9,22 s.

Felix Hermer (12) trat als zweiter Teilnehmer dieses Rahmenwettbewerbs in der M U14 an. Gleich bei seinem ersten Wettbewerb, dem Weitsprung durfte er sich über eine neue persönliche Bestleistung freuen. Auch er kämpfte mit Problemen beim Anlauf. Mit 4,40 m holte er sich trotzdem den 3. Platz. Dabei hatte er die gleiche Weite wie der Zweitplatzierte. Lediglich 1 cm im zweitbesten Versuch entschied über die Platzierung. Diese ist um so beachtlicher, da er zum jüngeren der beiden gemeinsam gewerteten Jahrgänge der M U 14 gehört.
Bei seinem ersten 60 m Lauf errang er, mit 9,12 s, den 6. Platz.
Im abschließenden 800 m Lauf konnte er sich über einen 11. Platz mit 3:01,52 Min freuen.

Trainer und Betreuer sind über so einen guten Start in die Saison sehr erfreut.


Kinder Sportschule Hochfranken







TANZT MIT UNS


Die Tanzabteilung sucht wieder viele neue, begeisterte und motivierte Tänzer!
Egal, welches Alter oder Können, jeder ist bei uns herzlich Willkommen!
Schnuppert gerne bei uns rein!
Meldet euch bei uns über Instagram, Facebook, per Mail oder per Handynummer oder kommt einfach im Training vorbei!
Bei Fragen könnt ihr euch auch jederzeit bei uns melden.



ES GEHT WIEDER LOS!


Auch die Leichtathleten, Hobby-Volleyballer und das Eltern-Kind-Turnen freuen sich über neuen Zuwachs!

WIR ALLE FREUEN UNS AUF DICH!









Drei Mal Gold gab es bei der Hallen-Kreismeisterschaft für Alicia Hermer


Drei Mal Gold gab es bei der Hallen-Kreismeisterschaft für Alicia Hermer (LG Fichtelgebirge/TG Höchstädt)

Bei den Hallen-Leichtathletikmeisterschaften der Jugend U 14 und U 12 des BLV-Kreises 3 Oberfranken Ost war in der U 14/W 12 unsere Alicia Hermer (LGF/TG Höchstädt) wieder in herausragender Form.

Sie übertraf im Weitsprung mit ihren 4,72 Metern selbst die ältere männliche Konkurrenz.
Auch im Hochsprung erreichte sie mit 1,25 Metern den 1. Platz.
Eine souveräne Vorstellung im 35-Meter-Finale in 5,21 Sekunden und das dritte Gold komplettierten ihre äußerst erfolgreiche Teilnahme an diesem Wettbewerb!

SUPERTOLLE Leistung, Alicia!













WIEDER TOLLE ERGEBNISSE UNSERER LEICHTATHLETEN
BEI DEN OBERFRÄNKISCHEN MEISTERSCHAFTEN in EBENSFELD AM 29.02.2020


Hier haben unsere Mädels als Starterinnen der LG Fichtelgebirge in großen Starterfeldern wieder mit sehr, sehr guten Leistungen geglänzt.

ALICIA HERMER, W12:

2. Platz im Weitsprung, 3,95 m
2. Platz im Hochsprung, 1,27m
2. Platz im Kugelstoßen, 5,85 m
4. Platz 60 m-Lauf, 9,30 sec


MARIE-LUISE BECK, W10

1. Platz im Kugelstoßen, 5,47m!!
und somit OBERFRÄNKISCHE MEISTERIN!!!
4. Platz im Weitsprung, 3,31 m


Wir sind der Meinung, das war SPITZE!!!

Weiter so, Alicia und Marie-Luise!!!















Ergebnisse von Dieter Wendlers Leichtathleten


Und hier ganz frisch die Ergebnisse von Dieter Wendlers Leichtathleten von den:
U14/U12/U10-HALLEN-MEISTERSCHAFTEN 2020 DES BLV-KREISES 3, OBERFRANKEN-OST
Sonntag, 16. Februar 2020 in HOF